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Zulu Alpha

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27.07.2019 – Saratoga – Bowling Green Stakes – Arklow

Pferderennen in den USA

00:18 Bowling Green Stakes – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde | | Distanz: 2.220 m | Preisgeld: 250.000 USD | Flachrennen | | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Die einzelnen Rennpferde im Detail:

Channel Maker: Der English Channel Sohn hat einige gute Platzierungen erreichen können, wie etwa ein Platz im Gruppe 1 Hollywood Derby  2016 und auch die Leistungen im Gulfstream Park Turf Stakes und dem Frank E. Kilroe Mile Stakes in der vergangenen Saison waren alles andere als schlecht. Es fehlt im etwas auf die absolute Spitzengruppe und seine Ausbeute an Siegen ist knapp, zudem lässt seine Form 2018 mit klaren Niederlagen im Gruppe 1 Old Forester Turf Classic Stakes sowie dem Manhattan Stakes klar zu Wünschen übrig, allerdings war der letzte Start im Bowling Green Stakes eine persönliche Bestleistung und lies einige der Favoriten ziemlich alt aussehen. Nur der Außenseiter Glorious Empire dürfte sich ebenfalls freuen, denn er er erreichte einen Dead Heat mit Channel Maker und beide werden als Sieger des Bowling Green Stakes gelistet.

Glourious Empire hatte das Feld als Front Runner weit auseinandergezogen und hatte sich einige Längen Vorsprung gesichert, aber Channel Maker konnte ihn auf den letzten Metern niederrennen und auch Sadler’s Joy holte auf, kam aber nicht mehr an Channel Maker und Glorious Forever heran, die sich den SIeg am Ente teilten.

Im Gruppe 1 Joe Hirsch Stakes hatte Channel Maker am Ende das Feld fest im Griff, als er an der Innenbahn das Geländer zur Hilfe hatte und Robert Bruce auf den zweiten Platz verbannen. Channel Maker hatte die Konkurrenz am Ende klar im Griff und musste sich später im Jahr selbst im Breeders‘ Cup Turf nicht scheuen, denn seine Leistung im Joe Hirsch Stakes war mit das Beste, was Channel Maker bisher so gezeigt hat.

Zwar konnte Channel Maker im Breeders Cup Turf keine Überraschung landen und auch beim nachfolgenden Gruppe 1 Pegasus World Cup konnte er keinen der vorderen Plätze für sich beanspruchen, dass sein Trainer ihn aber die millionenschwere Startprämie spendierte, spricht ebenfalls für die Klasse von Channel Maker.

Mit diesen beiden hochklassigen Rennen hinter sich hätte er im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März wohl besser abschließen können als sein vierter Platz, schließlich war er als Co Favorit gestartet! Aber wieder war es Zulu Alpha, der Channel Maker die Show stahl und das Rennen für sich entschied. Vielleicht war es auch die kleine Pause die an der Form von Channel Maker nagte, denn im Man o‘ War Stakes über die selbe Distanz, aber auf dem Kurs in Belmont brachte das Beste in Channel Maker zum Vorschein!

Hunting Horn setzte ein super Tempo und stahl einige Längen auf die Verfolger, aber Channel Maker lief in der Mitte der Bahn zur Höchstform auf und rannte den Front Runner 50 vor dem Ziel nieder. Leider schaffte er es im Manhattan Stakes über 2011m und dem Bowling Green Stakes über 2200m nicht an diese Leistung anzuknüpfen, aber wenn er in Bestform auflaufen kann, hat er gute Chancen ganz vorne mit dabei zu sein

Heute ist die Distanz ein wenig länger, aber Channel Maker könnte eine weitere hervorragende Leistung zeigen

Arklow: Der Arch Sohn von Trainer B. Cox begann seine Karriere im November 2016 auf dem Kurs in Churchill Downs, allerdings war die erste Saison völlig zum Vergessen, denn erst nach dem Jahreswechsel konnte Arklow seinen ersten Erfolg feiern, indem er in Keenland ein Maidenrennen gewinnen konnte. Danach ging es gleich in das Gruppe 2 American Turf Stakes, auch wenn seine Chancen im Vorfeld als sehr niedrig angesehen wurden. Arklow schockte hier aber das erste Mal die Buchmacher und gewann das Rennen souverän

Arklow hatte seine beiden Verfolger klar im Griff und der eigentlich haushohe Favorit Oscar Performance enttäuschte bei dem Rennen stark und kam als Letzter ins Ziel. Nach diesem Überraschungserfolg ging es aber auch für Arklow erst einmal ins Tal der Tränen, mit klaren Niederlagen im Gruppe 1 Belmont Derby und dem Gruppe 2 Racing Hall of Fame Stakes, so dass er sich danach an leichteren Rennen etwa bei Handicaps in Fairground probierte. Der Kurs in Fairgrounds schien ihm zu gefallen, denn auch beim nächste Start im Muniz Memorial Handicap auf Gruppe 2 Ebene auf diesem Kurs im März 2018 schaffte er einen hervorragenden zweiten Platz hinter Synhrony, der ohnehin als Favorit gestartet war.

Für Arklow folgte dann ein solider vierter Platz im Gruppe 1 Old Forester Turf Classic Stakes, bei dem er dem Sieger Yoshida aber nicht wirklich gefährlich werden konnte. Auch zwei Monate später im Gruppe 3 Stars and Stripes Stakes enttäuschte Arklow als Favorit mit einem vierten Platz und es musste dann schon ein noch leichteres Rennen im Form des Kentucky Downs Turf Cup Stakes über 2011m sein, damit Arklow wieder ein Black Type Rennen gewinnen konnte.

Dann legte Arklow aber im Gruppe 3 Turf Cup Stakes gegen den hoch gehandelten Bigger Picture nach, als er das Rennen mit einem guten Zug zum Ziel unter Florent Geroux knapp gegen den genannten Konkurrenten bestehen konnte. Damit hatte Arklow auch über die längere Distanz von 2411m bestehen können

Arklow konnte auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 3 Sycamore Stakes beweisen, dass der Sieg über Bigger Picture keine Ausnahme war, denn auch in diesem Rennen konnte Arklow Bigger Picture auf den Platz direkt hinter sich verbannen, auch wenn er dieses Mal von dem Außenseiter Zulu Alpha geschlagen wurde.

Diesen kleinen Wermutstropfen machte Arklow aber im Breeders‘ Cup Turf im November mehr als wett, als er als klarer Außenseiter doch noch auf einem guten vierte Platz ins Ziel einlief – und einen massiven Forcast für den Vierer von 4116.80 komplettierte.

Mit dieser Leitung im Rücken ging es in die Winterpause, aus der er leider mit einem kompletten Flop fünf Monate später in Keenland wiederkam. Allerdings schien es dem Trainer und den Buchmachen schon relativ klar zu sein, dass Arklow beim ersten Rennen über 1770m so seine Probleme haben würde, denn er startete in dieses Rennen nicht als klarer Favorit. Im nachfolgenden Man O War Stakes in Belmont Park steigerte er die Distanz wieder ein wenig auf 2220m und wie auf Bestellung lieferte sich Aklow über die passendere Distanz ein spannendes Duell mit Channel Maker, der ihn am Ende

Auch beim Gruppe 2 Belmont Gold Cup Invitational Stakes war Arklow wieder „nur“ zweiter hinter dem Konkurrenten Amade, die Distanz von 3218m war für Arklow aber auch ein Novum und dafür hielt Arklow noch ziemlich stark durch. Da er sowohl vom Untergrund als auch von der Distanz her sehr variabel war, muss man ihn als einer der Kandidaten für einen ausbezahlten Platz auf den Schirm.

Sadler’s JoyDer Kitten’s Joy Sohn von Trainer Thomas Albertrani  ist in solider Verfassung und zeigt sich auf der höchsten Ebene extrem Formstabil. Seine Ausbeute an Siegen ist nicht die beste, allerdings konnte er im letzten Rennen Hauptkonkurrent Hi Happy schlagen und ist heute über bessere Distanz vergleichsweise besser vom Gewicht her dran.

Aufmerksam machte Saddler’s Joy 2016 mit einer Seire von drei Siegen in Folge, diese waren allerdings zunächst nur in Allowance Optioal Claiming Rennen (also Altersgewichtsrennem) er konnte dabei aber durchaus beeindrucken und der Vierjährige startete im  Januar im Gruppe 3 W. L. McKnight Handicap zum ersten Mal auf Gruppenebene. Die Pause zwischen den Jahren betrug nur zwei Monate und sein Trainer Thomas Albertrani hatte guten Grund zur Hoffnung.

Sadler’s Joy startete zwar als Außenseiter, konnte aber einen knappen zweiten Platz belegen und hätte schon damals fast sein erstes Gruppenrennen gewinnen können, wenn der Rennverlauf nur ein wenig günstiger gewesen wäre. Er folgte beim zweiten Start in Gulfstream Park im April diesem Trend mit einem weiteren Sieg, dieses Mal auf Gruppe 2 Niveau im Pan American Stakes über 2400m. Er konnte dabei Designed For War und Patterson Cross knapp hinter sich lassen was eine Form auf ein ähnliches Niveau wie die von Wake Forrest hob, auf den er im Gruppe 1 Man o‘ War Stakes treffen sollte. Zhukova lies auch ihm keine Chance, Sadler’s Joy verpasste den Platz 2 aber nur mit einer Nase, und das obwohl er zuvor in dem kleinen Feld mehrfach nicht die nötige Lücke zum Schlusssprint fand. Er ist progresiv und konnte im Gruppe 1 Sword Dancer Stakes endlich auf die höchste Ebene aufschließen. Im Joe Hirsch Stakes wurde er von Beach Patrol klar auf die Plätze verwiesen, allerdings konnte der Lauf leicht mit etwas Pech und unsauberen Lauf entschuldigt werden und er sicherte sich beim BC Turf einen guten vierten Platz hinter Highland Reel, was trotz des etwas abgeschlagenen Platzes eine hervorragende Leistung gewesen war.

Danach ging es in die Winterpause, die er mit einem Sieg gegen One Go All Go im Mac Diarmida Stakes beendete. Dort war er allerdings kaum schwerer Unterwegs als der Konkurrent und wie im Rennen danach kam er weit außen auf die Zielgerade und verschenkte eine Menge Raum. Das und das weite zurückfallen auf der Rückgeraden brach Sadler’s Joy im Pan American Stakes das Genick, auch wenn er auf der Zielgeraden noch unglaublich viel Boden gutmachen konnte. Im nächsten Aufeinandertreffen mit Happy und One Go All Go versuchte sein Jockey Julien R. Leparoux den Konkurrenten nicht erneut derart viel Leine zu lassen, aber wieder konnte Hi Happy sich am Ende mit einem Tempowechsel einige Längen absetzten, die Sadler’s Joy nicht komplett aufrollen konnte. Er war deutlich näher dran und konnte über die kürzere Distanz im Manhattan Stakes Hi Happy am Ende schlagen.

Sein Jockey Javier Castelano sah, dass er die beiden Konkurrenten Hi Happy und Mantoulin auf der Innenseite im Griff hatte und lies von der Peitsche ab, da kam aus dem Mittelfeld Spring Quality herangeflogen und überholte Salder’s Joy und Hi Happy. Die 2200m liegen Hi Happy eindeutig mehr als die 2000m und der Schritt auf die längere Distanz im Bowling Green Stakes hätte ihm helfen können, allerdings schnitt Hi Happy deutlich schlechter ab als erwartet und das zusätzliche Gewicht von Saddler’s Joy im Bowling Green Stakes hat ihm offensichtlich Probleme gemacht.  Sadler’s Joy hielt sich zwar gut im ersten Drittel des Feldes, hatte aber keine Chance die beiden Dead Heater Glorious Empire und Channel Maker noch nieder zu rennen.

Dann kam eine lange Pause für Sadler’s Joy bis zum Bowling Green Stakes 2019, also genau ein Jahr später-  das er heute nach der langen Pause nicht sonderlich gut abschneiden wird, sollte auf der Hand liegen, aber man sollte ihn sich für das nächste Rennen merken!,

 

Zulu Alpha: Der Street Cry Sohn von Trainer  M. Maker hat seine Karriere bereits 2015 begonnen und sich in seinem dritten Jahr seines Galopplebens dann langsam auf die Gruppenebene begeben, auch wenn der ganz große Erfolg zunächst ausblieb, Preisgeld gab es allerdings trotzdem einige Male – so etwa schon beim Prairie Bayou Stakes im Dezember 2018, wo er einen dritten Platz hinter dem klaren Sieger und Favoriten Royal Son belegte. Danach ging es im Gruppe 3 Fair Grounds Handicap in den Start, wo er immerhin einen fünften Platz belegen konnte. Die Konkurrenz in diesem Rennen war deutlich härter als im vorangegangenen und Zulu Alpha musste fast mit dreistelliger Quote starten, wie auch im Gruppe 2 Muniz Memorial Handicap einen Monat später.

Auch hier über 1818m lief Zulu Alpha fast mit dreistelliger Quote auf, konnte aber an seine Form aus dem letzten Rennen anknüpfen und sich mit einem dritten Platz sogar noch einmal deutlich steigern. Das war überraschend, aber mit der Platzierung hatte sich Zulu Alpha auf die Liste der ernst zunehmenden Kandidaten in den unteren Gruppenrennen gesetzt.

In Keenland startete er danach über die Meile, konnte sich aber in dem Handicap nicht durchsetzen und musste auch danach in Churchill Downs eine Niederlage über 1770m einstecken. Das Handicap war eigentlich machbar gewesen aber Zulu Alpha musste sich auch hier deutlich geschlagen geben und nahm sich danach lieber einmal eine kleine Auszeit. Dann der Wechsel nach Arlington Park im August 2018 in wesentlich leichtere Handicaps, die er dann auch gewinnen konnte – obwohl er nicht als Favorit gestartet war.  Der Favorit war eigentlich Cammack gewesen, der noch im selben Monat auf dem selben Kurs über leicht weiterer Distanz noch einmal gegen Zulu Alpha antrat. Die beiden hatten ein spannendes Duell, wie auch im Rennen zuvor, aber dieses Mal war es Cammack der sich durchsetzen konnte. Die beiden hatten das Duell um den Sieg aber für sich und der zweite Platz tat der Form von Zulu Alpha keinen Abbruch, wie man auch in Churchill Downs danach sehen konnte.

In dem 1770m Handciap Rennen gewann Zulu Alpha mit einer derart großen Leichtigkeit und neun Längen Vorsprung, dass der Schritt auf die Gruppenebene danach  keine Wunder war. Es ging auf die 2414m nach Keenland, wo er im Gruppe 3 Sycamore Stakes startete und wo Arklow das erste Mal gegen ihn antreten sollte. Zulu Alpha hatte sich auf der Zielgeraden in Position gebracht indem er die Front Runner  dichtauf verfolgte und sie nicht zu weit ziehen ließ. Dann, als die Front Runner nicht mehr das Tempo aufrecht erhalten konnten, übernahm er selbst die Führung an der Innenbahn und  setzte sich schnell von seinen Verfolgern ab. Das Rennen war die bisher beste Leistung von Zulu Alpha, der im Dezember in Gulfstream Park auf Gruppe 2 Ebene sich erneut versuchte und dort als einer der Favoriten auftrat.

Den Kick, den er bei seinem Gruppe 2 Sieg hatte zeigen können, konnte Zulu Alpha dann aber im Ft. Lauderdale Stakes nicht noch einmal wiederholen. In diesem Rennen konnte Zulu Alpha sich zwar wieder ganz gut positionieren, aber ihm fehlte einfach die Geschwindigkeit um sich an die Führenden anzuhängen oder mit spätem Sprint auf diese aufzuschließen. Das gelang ihm dann im Januar im W. L. McKnight Stakes schon wesentlich besser, als er das Gruppe 3 Rennen in Gulfstream Park über 2414m souverän gewinnen konnte. Zwar driftetet er dieses Mal etwas und verlor daher etwas an Momentum, konnte sich aber trotzdem klar gegen seinen Verfolger durchsetzen.

Im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März legte er noch einmal eine Schippe drauf und gewann mit dem Gruppe 2 Rennen das bisher schwerste Rennen seiner Karriere. Wieder musste er weit außen in die Zielgerade einbiegen und musste daher mehr Distanz überwinden als die anderen Drei die innen an der Bahn laufen konnten. Zulu Alpha hatte am Ende noch am meisten Kraft übrig über die 2220m und er schien über die weiten Distanzen sichtlich zu Hause zu sein.

In Keenland stand Zulu Alpha dann im Gruppe 2 Dixiana Elkhorn Stakes am Start, dieses Mal als Favorit. Zulu Alpha konnte das Rennen dieses Mal aber nicht mit dem gewohnt langen Kampf für sich entscheiden, dieses Mal musste Zulu Alpha sich Bigger Picture und Red Knight geschlagen geben, die ebenfalls nicht klein bei geben wollten, und das Rennen wurde mit einem extrem spannenden Duell zwischen den drei Startern entschieden – Zulu Alpha verlor bei dem Rennen nichts von seiner Form!

Ganz im Gegensatz zum Man o‘ War Stakes , bei dem Zulu Alpha eines seiner seltenen sehr schlechten Rennen ablieferte. Dafür ging es dann aber im United Nations Stakes (Stakes) gegen die aufstrebende Channel Cat wieder bergauf mit einem soliden zweiten Platz -hier könnte er auf die Form weiter aufbauen!


11.05.2019 – Churchill Downs – Man o‘ War Stakes – Pick: Channel Maker

Pferderennen in den USA

00:24 Man o‘ War Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 2.220 m  |  Preisgeld: 700.000 USDFlachrennen  |   |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Focus Group: Der  Kitten’s Joy Sohn von Trainer Chris Brown hat sich zu Beginn seiner Karriere ein wenig Zeit gelassen bis er sein erstes Rennen gewann, ganze drei Rennen brauchte er, um sein erstes Maidrennen gewinnen zu können.  Das war allerdings auch schon ein ziemlich gutes Maidenrennen von der Besetzung damals her und der Kurs in Saratoga ist ja auch nicht gerade einfach, von daher war der erste Sieg eine gute Leistung und bei den Versuchen in den nächsten Handicaps wurde Focus Group als einer der Favoriten gehandelt, auch wenn die Distanz ein wenig kürzer war als bei seinem Maidensieg.

Er scheiterte zunächst in den folgenden drei Rennen, siegte aber, als er die Distanz erneut anhob und in Keenland in einem Handicap über 2414m startete. Das 76k$ Rennen war eine gute Gelegenheit für Focus Group, der sich schon beim letzten Versuch in Keenland mit verbesserter Form gezeigt hatte und nun als Favorit starten dürfte. Dabei schwang Focus Group am Feld vorbei und setzte sich einige Längen von seinen Verfolgern ab. Er musste sich zunächst erst einmal sammeln, als er unter Druck geraten war und andere dabei waren ihn zu überholen, aber dann konnte Focus Group sich absetzen und souverän gewinnen.

Focus Group musste danach eine kleine Pause von drei Monaten und startete im Juli in Belmont Park in einem gut besetzten Handicap, schaffte es aber nicht in der relevanten Phase an seine vorherige Form anzuknüpfen und obwohl er sich auf der Zielgeraden sammelte und einige Meter noch gut machte, reichte es an diesem Tag absolut nicht für den Sieg.

Vielleicht brauchte Focus Group auch einfach nur einen Wachmacher nach der kurzen Pause, denn danach gewann er in Saratoga mit einem guten Kick und beschleunigte an den Front Runnern vorbei zu einem Sieg von 92.000k$. Die längere Distanz von 2220m lag ihm offensichtlich und mit etwas mehr Distanz im nächsten Rennen wurde Focus Group wieder zum Kreis der Favoriten gezählt – und das zu Recht. Er musste sich zwar prinzipiell Call Provision erwehren, der einen langen harten Kampf mit Focus Group auf der Zielgeraden ausfocht, aber leider auf der Zielgeraden driftete und Focus Group damit behinderte.

Focus Group hatte den Gegner zwar so oder so auf der Ziellinie geschlagen, als er sich von der Behinderung erholt hatte und einen geraden Lauf zur Linie bekam, aber ohne die Behinderung hätte er einen wesentlich souveränen Sieg feiern können. Das wussten auch die Bookies und liesen ihn im Canadian International Stakes auf Gruppe 1 Ebene als einen der Favoriten starten. Der Dritte Platz, den er herausholen konnte war eine extrem gute Leistung, schließlich konnte er einige Meter auf den Sieger gut machen und schloss sehr gut bis zur Ziellinie auf. Etwas mehr Raum beim Schlusssprint oder etwas näher an den Führenden dran, und er hätte sicher gewinnen können – wie er es dann im Gruppe 2 Pan American Stakes tat.

Das Gruppe 2 Rennen in Gulfstream Park ging er dabei als Favorit an, hatte aber mit der Konkurrenz kein leichtes Spiel. Vielmehr musste er sich erneut in ein langes hartes Duell mit dem Außenseiter Melmich liefern, obwohl er von seinem Jockey Irad Ortiz Jr. dieses Mal perfekt positioniert worden war und eine ideale Ausgangssituation für den Schlusssprint hatte. Melmich kämpfte aber extrem hart gegen den Versuch von Focus Group dem Feld zu entschlüpfen, und Focus Group musste sich extrem mühen um am Ende die Nase sprichwörtlich vorne zu haben. Heute hat er deutlich bessere Gegner gegen sich und es wird nicht leicht sein gegen Magic Wand zu bestehen

Magic Wand: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien hat sich nach dem Beginn seiner Karriere im Jahr 2017 in den beiden zunächst angegangenen Maidenrennen nicht in bester Verfassung gezeigt, gewann dann aber im Mai 2018 in Chester ein schwach besetztes Listed Rennen, welches er gewann. Das Cheshire Oaks war der Einstieg in die Gruppenebene und er startete einen Monat später im Gruppe 1 Epsom Oaks, kam aber aber dort nicht über einen vierten Platz hinaus.

Danach kam das etwas leichter besetzte Ribblesdale Stakes auf Gruppe 2 Ebene, in dem er die angetretene Konkurrenz mit über 4 Wochen deklassierte. Zwar waren in diesem Rennen wieder nur wenige der aktuell besten Dreijährigen angetreten, aber trotzdem konnte sich so ein müheloser Sieg sehen lassen. Zurück in Irland und über die Distanz von 2414m ging es dann wieder auf Gruppe 1 Ebene, und auf dem Papier war das Rennen erneut in den Gnaden von Magic Wand, allerdings war es Sea Of Class der das Rennen gewann und Magic Wand spielte am Ende überhaupt keine Rolle beim Kampf um den Sieg. Das war nun schon das zweite Gruppe 1 Rennen, welches Magic Wand hätte gewinnen können, aber auch der dritte Versuch im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks verlief nicht besser für Magic Wand, während Sea Of Class seine Form aus dem letzten rennen noch einmal bestätigen konnte. Sea Of Class gewann am Ende ungefährdet und Magic Wand verabschiedete sich nach Frankreich, wo er in Longchamp im Gruppe 1 Qatar Prix Vermeille antrat.

Nach so vielen enttäuschenden Leistungen auf höchstem Niveau war es kein Wunder, dass er in Frankreich zunächst nicht als Favorit des Qatar Prix Vermeille galt. Allerdings konnte Magic Wand tatsächlich wieder die Form aus dem Frühjahr zeigen und nur Kitesurf konnte sich mit einem Nacken gegen Magic Wand durchsetzen, das Duo war aber weit vor dem Rest des Feldes unterwegs.

Das Rennen war allerdings nur der Warmmacher vor dem Prix de l’Opéra Longines,  dem eigentlichen Ziel der kurzen Kampagne in Frankreich, und nach der überzeugenden Leistung im Qatar Prix Vermeille war Magic Wand durchaus einer der vier Favoriten für das Rennen. Das Rennen war ein harter Kampf und Wil Illusion war am Ende der Sieger des Prix de l’Opéra Longines, allerdings schaffte es sich Magic Wand den zweiten Platz knapp mit einer Nase den zweiten Platz zu sichern und mit dem Erfolg im Ausland machte der Wechsel nach Amerika zum Breeders Cup durchaus Sinn, auch wenn die Voraussetzungen auf der anderen Seite des großen Teichs ganz andere als in Frankreich oder England waren.

Das Ziel war das Breeders‘ Cup Filly and Mare Turf , bei dem Rennen traf er aber auch auf seinen Bezwinger Wild Illusion und einige der besten Starter des Landes in Amerika. Magic Wand lief erneut an gutes Rennen, kam aber nicht über einen vierten Platz hinaus, besserte sich aber im Januar mit einem zweiten Platz im Pegasus World Cup Turf hinter dem klaren Sieger Bricks And Mortar. Sie hätte etwas näher am Sieger dran sein können, wenn sie beim Finale der Saison freie Bahn bekommen hätte und nicht hinter Delta Prince und Catapult eine Lücke hätte suchen müssen. So blieb trotzdem ein sehr guter zweiter Platz in einem harten Rennen am Ende stehen und Magic Wand machte sich auf nach Meydan zum Dubai Sheema Classic.

Das Rennen ging der talentierte Galileo Sohn an, ohne einen weiteren Start in Dubai absolviert zu haben und es war nicht sicher, wie er mit dem Kurs, der langen Reise oder den klimatischen Bedingen umgehen würde – die Antwort war: Nicht sonderlich gut.

Magic Wand versuchte mit den anderen um den Sieger Old Persian mithalten zu können, allerdings schaffte er es nicht, sich an die Fersen der Sieger anzuheften, als diese das Tempo anzogen und davonritten. Magic Wand kam fast zehn Längen hinter dem Sieger ins Ziel und hatte nie eine Chance um den Sieg mitlaufen zu können.

Heute ist er zurück in gewohnten Gefilden und sollte sich wesentlich besser verkaufen.

Zulu Alpha: Der Street Cry Sohn von Trainer  M. Maker hat seine Karriere bereits 2015 begonnen und sich in seinem dritten Jahr seines Galopplebens dann langsam auf die Gruppenebene begeben, auch wenn der ganz große Erfolg zunächst ausblieb, Preisgeld gab es allerdings trotzdem einige Male – so etwa schon beim Prairie Bayou Stakes im Dezember 2018, wo er einen dritten Platz hinter dem klaren Sieger und Favoriten Royal Son belegte. Danach ging es im Gruppe 3 Fair Grounds Handicap in den Start, wo er immerhin einen fünften Platz belegen konnte. Die Konkurrenz in diesem Rennen war deutlich härter als im vorangegangenen und Zulu Alpha musste fast mit dreistelliger Quote starten, wie auch im Gruppe 2 Muniz Memorial Handicap einen Monat später.

Auch hier über 1818m lief Zulu Alpha fast mit dreistelliger Quote auf, konnte aber an seine Form aus dem letzten Rennen anknüpfen und sich mit einem dritten Platz sogar noch einmal deutlich steigern. Das war überraschend, aber mit der Platzierung hatte sich Zulu Alpha auf die Liste der ernst zunehmenden Kandidaten in den unteren Gruppenrennen gesetzt.

In Keenland startete er danach über die Meile, konnte sich aber in dem Handicap nicht durchsetzen und musste auch danach in Churchill Downs eine Niederlage über 1770m einstecken. Das Handicap war eigentlich machbar gewesen aber Zulu Alpha musste sich auch hier deutlich geschlagen geben und nahm sich danach lieber einmal eine kleine Auszeit. Dann der Wechsel nach Arlington Park im August 2018 in wesentlich leichtere Handicaps, die er dann auch gewinnen konnte – obwohl er nicht als Favorit gestartet war.  Der Favorit war eigentlich Cammack gewesen, der noch im selben Monat auf dem selben Kurs über leicht weiterer Distanz noch einmal gegen Zulu Alpha antrat. Die beiden hatten ein spannendes Duell, wie auch im Rennen zuvor, aber dieses Mal war es Cammack der sich durchsetzen konnte. Die beiden hatten das Duell um den Sieg aber für sich und der zweite Platz tat der Form von Zulu Alpha keinen Abbruch, wie man auch in Churchill Downs danach sehen konnte.

In dem 1770m Handciap Rennen gewann Zulu Alpha mit einer derart großen Leichtigkeit und neun Längen Vorsprung, dass der Schritt auf die Gruppenebene danach  keine Wunder war. Es ging auf die 2414m nach Keenland, wo er im Gruppe 3 Sycamore Stakes startete und wo Arklow das erste Mal gegen ihn antreten sollte. Zulu Alpha hatte sich auf der Zielgeraden in Position gebracht indem er die Front Runner  dichtauf verfolgte und sie nicht zu weit ziehen ließ. Dann, als die Front Runner nicht mehr das Tempo aufrecht erhalten konnten, übernahm er selbst die Führung an der Innenbahn und  setzte sich schnell von seinen Verfolgern ab. Das Rennen war die bisher beste Leistung von Zulu Alpha, der im Dezember in Gulfstream Park auf Gruppe 2 Ebene sich erneut versuchte und dort als einer der Favoriten auftrat.

Den Kick, den er bei seinem Gruppe 2 Sieg hatte zeigen können, konnte Zulu Alpha dann aber im Ft. Lauderdale Stakes nicht noch einmal wiederholen. In diesem Rennen konnte Zulu Alpha sich zwar wieder ganz gut positionieren, aber ihm fehlte einfach die Geschwindigkeit um sich an die Führenden anzuhängen oder mit spätem Sprint auf diese aufzuschließen. Das gelang ihm dann im Januar im W. L. McKnight Stakes schon wesentlich besser, als er das Gruppe 3 Rennen in Gulfstream Park über 2414m souverän gewinnen konnte. Zwar driftetet er dieses Mal etwas und verlor daher etwas an Momentum, konnte sich aber trotzdem klar gegen seinen Verfolger durchsetzen.

Im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März legte er noch einmal eine Schippe drauf und gewann mit dem Gruppe 2 Rennen das bisher schwerste Rennen seiner Karriere. Wieder musste er weit außen in die Zielgerade einbiegen und musste daher mehr Distanz überwinden als die anderen Drei die innen an der Bahn laufen konnten. Zulu Alpha hatte am Ende noch am meisten Kraft übrig über die 2220m und er schien über die weiten Distanzen sichtlich zu Hause zu sein.

In Keenland stand Zulu Alpha dann im Gruppe 2 Dixiana Elkhorn Stakes am Start, dieses Mal als Favorit. Zulu Alpha konnte das Rennen dieses Mal aber nicht mit dem gewohnt langen Kampf für sich entscheiden, dieses Mal musste Zulu Alpha sich Bigger Picture und Red Knight geschlagen geben, die ebenfalls nicht klein bei geben wollten, und das Rennen wurde mit einem extrem spannenden Duell zwischen den drei Startern entschieden – Zulu Alpha verlor bei dem Rennen nichts von seiner Form und sollte hier mindestens einen Platz erreichen.

 

Channel Maker: Der English Channel Sohn hat einige gute Platzierungen erreichen können, wie etwa ein Platz im Gruppe 1 Hollywood Derby  2016 und auch die Leistungen im Gulfstream Park Turf Stakes und dem Frank E. Kilroe Mile Stakes in der vergangenen Saison waren alles andere als schlecht. Es fehlt im etwas auf die absolute Spitzengruppe und seine Ausbeute an Siegen ist knapp, zudem lässt seine Form 2018 mit klaren Niederlagen im Gruppe 1 Old Forester Turf Classic Stakes sowie dem Manhattan Stakes klar zu Wünschen übrig, allerdings war der letzte Start im Bowling Green Stakes eine persönliche Bestleistung und lies einige der Favoriten ziemlich alt aussehen. Nur der Außenseiter Glorious Empire dürfte sich ebenfalls freuen, denn er er erreichte einen Dead Heat mit Channel Maker und beide werden als Sieger des Bowling Green Stakes gelistet.

Glourious Empire hatte das Feld als Front Runner weit auseinandergezogen und hatte sich einige Längen Vorsprung gesichert, aber Channel Maker konnte ihn auf den letzten Metern niederrennen und auch Sadler’s Joy holte auf. Heute ist die Distanz ein wenig länger, aber Channel Maker könnte eine weitere hervorragende Leistung zeigen


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