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Pferdewetten Tipps


10.09.2022 – Flemington – Makybe Diva Stakes – Pick: Cascadian

9. September 2022 / phil
Pferderennen in Australien

7:55 PFD Food Services Makybe Diva Stakes (Group 1)
1m (3yo+) (Turf) (3yo+)


Der Makybe Diva Stakes ist ein Gruppe 1-Pferderennen für dreijährige und ältere Pferde in Weight for Age-Bedingungen über eine Distanz von 1.600 Metern, das jedes Jahr im September auf der Flemington Racecourse in Melbourne, Australien, stattfindet. Die Gesamtgewinnsumme beträgt 750.000 AUD. Das Rennen wurde ursprünglich nach Craiglee, dem Heim der VRC-Stipendiatenrichter Wilfred Henry Johnston (1864-1951), benannt und ist jetzt dem australischen Thoroughbred-Rennpferd Makybe Diva gewidmet, das drei aufeinanderfolgende Melbourne Cups gewonnen hat.

I’m Thunderstruck:

Der Shocking Sohn von Trainer Mick Price gewann sein erstes Rennen, ein Maiden 3yo Plate in Caulfield am 13.01.2021 und ging danach gleich auf die Gruppenebene auf dem selben Kurs hoch, verlor aber mit einem fünften Platz am Ende deutlich im Hyland Race Colours Autumn Stakes. I’M Thunderstruck schlug sich zwar nicht schlecht, schaffte es aber nicht an die Führenden heran zu kommen, dafür reichte sein stetes Tempo einfach nicht aus – egal, 175 Tage später, mit der Erfahrung unter den Hufen und ein bisschen Mehr an Training konnte er in Moonee Valley im Klasse 1 Dominant Cleaning Solutions Handicap über 1500m glatt gewinnen und danach auf Gruppe 1 Ebene in Caulfield im Neds Sir Rupert Clarke Stakes einen dritten Platz belegen – der war wiederum ein wenig unter den Erwartungen geblieben, schließlich war er eigentlich als Favorit gestartet und hier von zwei Außenseitern geschlagen worden, auf die er auf den letzten 100m einfach keinen Boden mehr gut machen konnte.

Ganz anders dann im Oktober im Gruppe 1 Hyland Race Colours Toorak Handicap – natürlich wieder in Caulfield – wo I’m Thunderstruck wieder als Favorit auflaufen dürfte. Sein Gewicht hielt sich auf Grund der letzte Niederlage durchaus in Grenzen, was aber auch nötig war – denn viel Spielraum hatte I’m Thunderstruck bei seinem Sieg nicht. In der Mitte er Bahn hatte sich für I’m Thunderstruck eine kleine Lücke aufgetan, die er für sich nutze und an die Führenden heranzog, allerdings schaffte er es erst 50m vor dem Ziel Tofane einzuholen, der sich mit seinem wesentlich höherem Gewicht an der Front einige Längen abgesetzt hatte.

Noch knapper war es dann im XXXX Golden Eagle in Rosehill, wo I’m Thunderstruck keinen Gewichtsvorteil mehr hatte und unter gleichem Gewicht starten musste – da brauchte er unter Hugh Bowman eine ganze Weile, um sein Momentum aufzubauen und sammelte Count De Rupee nur wenige Meter vor dem Ziel ein – das war für den Favoriten sehr knapp und ein kleines Warnzeichen für das gut besetzte Neds C F Orr Stakes im Februar – wo ihn Tofane locker schlagen konnte. Der hatte sich an die Front gesetzt und das Tepo gestaltet, was ihn bei seinem Tempowechsel 200m vor dem Ziel dann auch in Führung gebracht hatte  – ein ungefährdeter Sieg für Tofane, aber der erste Start für I’m Thunderstruck seit 105 Tagen und es gab natürlich die Hoffnung, dass er danach i Februar im Lamaro’s Hotel Futurity Stakes auf Gruppe 1 Ebene besser abschneiden würde – obwohl hier die selben Gegner warteten, wieder ging Tofane als Favorit an den Start, aber auch Gegner wie Mo’unga hatten es in sich. Am Ende schlug sich I’m Thunderstruck mit seinem fünften Platz nicht schlecht, aber mit drei Längen Rückstand auch klar unter den Erwartungen.

Besser wurde es dann mit dem Schritt auf die Meile im All Star Miles in Flemington im März, wo er auf gutem Untergrund Zaaki im Nacken sitzen konnte, ohne diesen jedoch wirklich gefährlich werden zu können. Trotzdem war I’m Thunderstruck am Ende der einzige aus dem Kreis der Favoriten, der dem Favoriten Nr 1 (Zaaki) in diesem Rennen überhaupt etwas entgegen setzten konnte. Starkes Rennen, dass er im Queen Elisabeth II Stakes im April in Randwick aber so nicht noch einmal wiederholen konnte.

Der Untergrund war in diesem Rennen allerdings auch schwer und die Distanz 400m länger als gewohnt, was nict unbedingt zu seinem Vorteil war, und selbst die Favoritin Verry Elleegant ging in diesen Bedingungen unter, die ersten Plätze belegten Außenseiter mit 40/1, Zaaki auf dem zweiten Platz und ein weiterer 60/1 Außenseiter auf dem dritten Platz – selbst auf dem vierten lag Dalasan mit 80/1 – komplett durcheinander gewürfeltes Rennen und nach ein paar Monaten Pause auf besserem Untergrund und kürzerer Distanz verpasste I’m Thunderstruck im Memsie Stakes Ende August nur knapp den Sieg und hatte einen der Hauptkonkurrenten, Cascadian, deutlich hinter sich. KEine schlechten Chancen heute!

Cascadian:

Der New Approach Sohn wird von James Cummings trainiert, der ihn im August 2019 aus Frankreich übernahm, aber zunächst ict viel Glück mit ihm hatte. Erst 2020 ging es in der Gruppenebene langsam bergauf, als er Ende 2019 im Kennedy Cantala Handicap, einem Gruppe 1 Rennen, ebenfalls auf dem dritten Platz einlief und den Sieg nur ganz knapp verpasste und kurz darauf im Rosehill im Hyland Race Colours Ajax Stakes auf Gruppe 2 Ebene platzierte und danach das Gruppe 3 Chandon Doncaster Prelude in Rosehill gewinnen konnte. In der zweiten Hälfte 2020 verpasste er den Sieg im Kennedy Cantala erneut nur knapp und verbesserte sich im Gegensatz zum letzten Jahr um einen Platz und kam auf dem zweiten Rang ins Ziel, einen Kopf hinter dem Sieger. Das war in dieser Jahreshälfte klar sein bestes Rennen, 2021 folgte dann aber der lang ersehnte Sieg auf Gruppe 1 Ebene.

Cascadian gewann im April das The Star Doncaster Mile und hatte einige knappe Niederlagen in den Rennen rund herum – wie dem George Ryder Stakes im März oder dem Schweppes Stakes im April, in dem er nach einer Niederlage auf dem selben Kurs im selben Monat endlich einen Sieg mit seiner „späten Schlusssprint Taktik“ einfahren konnte. Das Rennen wurde dadurch geöffnet, dass die Favoriten des Rennens, die Leichtgewichte Forbidden Love und In The Congo beide floppten und Cascadian, vielleicht auch dadurch, seinen verpatzten Start etwas aufholen konnte und 600m vor dem Ziel das Feld von hinten aufrollte. Wieder, wie in den meisten Rennen zuvor, wurde der Raum zum Ziel hin etwas knapp, aber Cascadian fand seine Lücke und rannte stark zum Ziel.

Nach 133 Tagen im Memsie Stakes lief er wieder stark auf, hatte aber wieder das Problem, dass er in der entscheidenden Phase des Rennens keine Lücke fand und „nur“ auf dem dritten Platz einlief, weil er die Führenden nicht mehr erreichen konnte.

Blake Shinn war sehr zufrieden mit dem Pferd (im Memsie Stakes), Cascadian wurde von Anfang an nur eingequetscht, also war das Pferd ein oder zwei Positionen weiter hinten, als Blake es gerne gehabt hätte. Er folgte I’m Thunderstruck durch das Ziel und holte sich den dritten Platz in der Memsie und der Sieger hat sich das The Everest gesichert, also hat das Rennen relativ viel Gewicht und die Form sieht ziemlich solide aus. Cascadian hat sich vom Lauf gut entwickelt und ich denke in dem kleineren Feld wird er seine Lücke finden..

Alligator Blood:

Der All Too Hard Sohn von Trainer Gai Waterhouse und Adrian Bott hat eine ziemlich starke Bilanz vorzuweisen und konnte 2022 schon sein zweites Gruppe 1 Rennen gewinnen, nachdem er im Februar 2020 in Flemington das Kennedy Australian Guineas Rennen hatte gewinnen können. Nach dem Aufstieg in die altersoffenen Rennen tat er sich zunächst etwas schwer, 2021 bestritt er sogar nur ein einziges Rennen (das TAB George Moore Stakes auf Gruppe 3 Ebene) und vollzog in dieser Zeit auch zwei Trainerwechsel. Von David Vandyke, der mit ihm das Guineas gewonnen hatte, zu Billy Healey und dann im Februar 2022 zu seinen jetzigen Trainern, die mit ihm auf Gruppe 3 Ebene trotz langer Pause mit nur einer Unterbrechung sofort einen sehr knappen zweiten Platz belegen konnten. Danach folgte ein Sieg über 1400m im Gruppe 1 TAB Stradbroke Handicap, wo Alligator Blood sein leichtes Gewicht ausnutzen konnte und mit einer Länge Vorsprung gewann.

Einen gewissen Grund zur Sorge gibt es, weil er im letzten Rennen gegen einige der heutigen Konkurrenten chancenlos war – aber er ist besser als das.

Mo’unga: Der Savabeel Sohn von A. Neasham machte vor allem mit seinem Sieg im Guineas in Rosehill von sich reden.  Da hatte er 300m vor dem Ziel endlich seine Lücke in der Mitte der Bahn gefunden, war aber weit weg von den Front Runnern und hatte noch immens viel zu tun – so viel, dass man ihm da eigentlich nicht zu viele Chancen mehr gab. Aber Mo’unga zog an und an und baute sein Momentum auf, bis er tatsächlich 500m vor dem Ziel die Führung übernommen und das Rennen gewonnen hatte – Spitzenleistung, die er im Winx Stakes später in der Saison nach zwei soliden Läufen in Randwick noch einmal wiederholen konnte.

Auch hier zeigte Mo’unga einen starke Schlusssprint und die Favoritin Verry Elleegant mit knapp einen Nacken auf den zweiten Platz zu verbannen. Mo’unga kam wieder weit aus der Kurve heraus und musste einen ziemlich hohen Rückstand auf die Führenden gut machen, hatte aber wieder das Momentum und die Geschwindigkeit um 50m vor dem Ziel die Nase vorn zu haben.

Er hat das Guineas auf weichem Boden gewonnen und die längere Distanz im PFD Food Services Makybe Diva Stakes lag Mo’Unga – so dass er im September über den neuen Trip den großen Incentivise unter Druck setzten konnte und auf gutem Boden nur knapp mit einem  Nacken am nächsten Gruppe 1 Sieg vorbei schrammte. Klarer war da schon die nächste Niederlage – wieder über eine Meile – im Gruppe 1 TAB Epsom Handicap, wo Mo’Unga auf Grund des hohen Gewichts, welches er tragen musste, aber eine gute Entschuldigung vorzuweisen hatte. Auch im Ladbrokes Cox Plate im Oktober hatte  er mehr Gewicht zu tragen als der Rest, da es sich aber nicht um ein Handicap gehandelt hatte, fielen die Unterschiede eher klein aus und Mo’unga steckte trotzdem auf dem vierten Platz fest und hatte nicht das Tempo, um mit den Siegern mit zu gehen – schade, da hatte ich durchaus mehr erwartet.

Im Paramount Mackinnon Stakes im November wurde es mit einem dritten Platz ein wenig besser, aber Zaaki hatte am Ende drei Länge Vorsprung und Mo’Unga war wieder klar geschlagen worden – aber die Rückkehr zu 7f und eine Pause hatte ihm im Februar offensichtlich geholfen, denn dort in Caulfield Lamaro’s Hotel Futurity Stakes unter Jamie Kath gelang ihm ein hervorragender zweiter Platz, den er allerdings dann im nachfolgenden Schweppes All Aged Stakes (gewonnen vom heutigen Konkurrenten Cascadian und dann im Winx Stakes nicht wiederholen konnte. Muss seine Form wieder finden!


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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