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18.03.2021 – Cheltenham Festival – Cheltenham – Gold Cup Chase – Außenseiter? - Pferdewetten Tipps
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Pferdewetten Tipps


18.03.2021 – Cheltenham Festival – Cheltenham – Gold Cup Chase – Außenseiter?

19. März 2021 / phil
Pferderennen in England

16:05 Cheltenham Gold Cup – Gruppe 1 – Die Außenseiter??

Für 5jährige und ältere Pferde | | Distanz: 5.294 m | Preisgeld: 625.000 GBP | Jagdrennen | Geläuf: Gras | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Royale Pagaille: Der Blue Bresil Sohn von Trainerin Venetia Williams kommt ursprünglich aus Frankreich und startet dort in seinen ersten beiden Jahrenfür Francois Nicolle und versuchte sich da in einigen guten Rennen, bevor er im Januar 2020 zu Venetia Williams wechselte. Die schichte ihn in Chepstwo und Huntigton auf die Bahn und teste ihn auf schwerem Untergrund, wo er beide Male platzieren konnte und dann in die Sommerpause ging. Nach der Sommerpause ging es im Dezember in Haydock weiter.

Im ersten Rennen fegte er Espoir De Romay zur Seite und gewann unangefochten und locker, erneut auf schwerem Boden. Der weiche Untergrund schien ihm zu liegen und so hielt er sich an weichen Boden, auch bei seinem nächsten Rennen in Kempton im Dezember. Dort startete er über 2 Meilen als Favorit in das gut besetzte Ladbrokes Committed To Safer Gambling Handicap Chase. Dort lief er wieder bequem vor dem Feld her, wurde 2 Out aber eingeholt und unter druck gesetzt, entledigte sich aber dem Konkurrenten Cap Du Nord dann auch der Zielgeraden wieder mit Leichtigkeit, und das obwohl sein Rating schon relativ hoch war in diesem Rennen, und das Gewicht damit alles andere als niedrig. Kein Vorteil für Roayale Pagaille, aber den brauchte er auch nicht um einen weiteren lockeren Sige in einem Chase Rennen zu verbuchen.

Auf Gruppe 2 Ebene ging es dann im Januar weiter, als er im Gruppe 3 Peter Marsh Handicap Chase auflief – natürlich als Favorit, aber immer  noch mit angenehmer Quote zum Wetten, denn man war noch nicht 100%tig überzeugt, wie gut Royale Pagaille wirklich ist. Anwtort aus dem Rennen: Sehr, sehr gut. Er musste fast 10KG mehr tragen als die meisten anderen Konkurrenten aus dem Rennen, trotzdem konnte er in einem gefühlt lockeren Trott vor dem Feld entlang laufen und sich immer weiter absetzten, bis er weit über 20 Längen vor dem Feld ins Ziel einlief.

Okay, das heute ist eine ganz andere Ebene – aber die letzten Rennen waren sehr sehr stark und ich kann mir ihn als einen der Improver hier vorstellen. Sein Profil passt zu den Pferden, die mir oft den Tag verderben 😉

Kemboy: Der  Voix Du Nord Sohn begann seine Karriere für F. Matzinger mit einem zweiten Platz in Frankreich und wechselte dann direkt zu Willie Mullins, der in ihm Jahr 2016 in ein Maidenrennen in Limerick schickte, welches er auch gleich gewann. – Er ist einer der designierten Front Runner hier die ein ordentliches Tempo garantieren werden und hat dazu auch noch eine aktuell gute Form.

Die erste richtige Saison für ihn war die im Jahr 2017, die gleich mit einem Gruppe 2 Platz Nathaniel Lacy & Partners Solicitors „50,000 Cheltenham Bonus Stable Staff“ Novice Hurdle begonnen wurde. Kemboy hatte zwar keine Chance an seinen Stablemate Let’s Dance heran zu kommen, aber es reichte immer noch für einen klaren zweiten Platz. Der Start danach im Gruppe 1 Neptune Investment Management Novices‘ Hurdle (Grade 1) (Registered As The Baring Bingham) war noch ein bisschen zu viel für ihn und auch das nachfolgende Tattersalls Ireland Champion Novice Hurdle wurde nur mit einem abgeschlagenen Platz abgeschlossen, Kemboy war im Jahr 2017 augenscheinlich einfach noch nicht so weit.

Das wars dann auch schon mit den Rennen über Hürden und in der Saison 18 / 19 ging es dann direkt in die Chase Rennen, welche Kemboy auch deutlich besser liegen sollten. So schloss er sein erstes Rennen mit einem zweiten Platz hinter dem Favorten Sutton Place ab, als er im Januar im Follow Fairyhouse On Social Media Beginners Chase seine „Sommerpause“ beendete. Im nächsten Rennen, nur drei Wochen später, dem Book Your Easter Festival Tickets Today Beginners Chase konnte Kemboy dann einen sehr soliden Sieg feiern, in dem Kemboy nicht einmal sonderlich angestrengt werden musste.

Das war genug um ihm bei seiner zweiten Saison über die Hindernisse zum Cheltenham Festival zu schicken, wo er im Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase (Grade 1) (Registered As The Golden Miller) auflief, und mit einem guten vierten Platz immerhin etwas Preisgeld absahnen konnte, wenn auch nicht in Schlagreichweite zum Sieger Shattered Love. Danach lief er wie viele andere gute Chaser im BoyleSports Irish Grand National Chase (Extended Handicap Chase) auf, beendete sein Rennen aber schon an der ersten Hürde mit einem Sturz, revanchierte sich aber mit dem Sieg im Gruppe 3 Hugh McMahon Memorial Novice Chase. Auch in diesem Rennen schien er am Anfang eine gewisse Zeit zu brauchen um sich in das Rennen zu finden, lief aber extrem stark auf und konnte sich locker von seinen Verfolgern absetzten, als es in die finalen Meter des Rennens ging. Nicht anders war es im EMS Copiers Novice Handicap Chase zum Abschluss der Saison. Zwar war in der Saison 2018 kein großer Sieg zu feiern, aber Kemboy konnte sich in seiner neuen Disziplin von einer sehr guten Seite zeigen.

Die Saison 18/19 begann im Gruppe 2 Clonmel Oil Chase im November 2018, wo er als Favorit gegen Alpha Des Obeaux auflief, und die beiden Favoriten lieferten sich auch ein spannendes Rennen bis zur letzten Hürde. Kemboy machte an der siebten Hürde einen kleinen Fehler und verlor die Führung, holte sich die Führung aber an der vorletzten Hürde wieder und setzte sich nach letzten Hürde recht deutlich von Alpha Des Obeaux ab. Kemboy verbesserte diesen guten Eindruck im Gruppe 1 Savills Chase im Dezember, als er gegen die Favoriten Monalee und Road To Respect mit seinem mittlerweile bekannten hervorragenden Schlusssprint zwischen den letzten beiden Hürden Druck auf die Konkurrenten ausübte, und sich nach dem letzten Sprung weit vom Rest absetzen konnte. Die Distanz von 3m war absolut sein Ding und er schien auch Kraft für noch weitere Distanz zu haben und ging in den 3m2f Magners Cheltenham Gold Cup Chase, wo er allerdings erneut an der ersten Hürde sein Rennen beendete. Zwei Starts beim Cheltenham Festival und zwei Mal war das Rennen an der ersten Hürde schon zueende – da wäre in der Saison deutlich mehr drin gewesen, denn Kemboy gewann das Betway Bowl Chase mit Leichtigkeit nur drei Wochen später indem er der Führung übernahm und nach belieben vor den Verfolgern herlief, um seine Führung wie immer nach der letzten Hürde noch weiter auszubauen.

Im Gruppe 1 Coral Punchestown Gold Cup, dem Saisonabschluss über 3m1f auf weichen Untergrund gewann er sein zweites Gruppe 1 Rennen in Folge, zeigte sich dort aber nicht in bester Form und baute einige unsichere Sprünge ein, die ihm einiges an Vorsprung kosteten, aber Kemboy hatte wie immer einiges an Kraft übrig und konnte sich unter dem Druck von Ruby Walsh einige Längen absetzten, Al Boum Photo hatte auf dem zweiten Platz keine Chance sich an seine Fersen zu setzen.

Im Gruppe  1 Savills Chase kehrte Kemboy ein großartiges Rennen, konnte sich aber dennoch auf der Zielgerade nicht an die Fersen von Delta Work setzten, der unter Jack Kennedy ein wahrhaft hervorragendes  Rennen lief. Kemboy hatte auf der Zielgeraden nichts mehr zu geben, war aber hier bei seinem zweiten Rennen in der Saison fitter und kam an der letzten Hürde an Delta Work heran, der alles geben musste, um Kemboy auf Abstand halten zu können.

 

Beim großen Rennen selbst konnte Kemboy die angetretene, wesebntlich stärkere Konkurrenz nicht auf Abstand halten und musste sich am Ende Al Boum Photo fügen und mit einem siebten Platz vorlieb nehmen, was aber immer noch eine respektable Leistung über weite Strecken des Rennens war. Die Saison endete 2020 praktisch mit dem Cheltenham Festival und wurde von Kemboy erst im November 2020 wieder aufgenommen, als er die lange Sommerpause im Boomerang Chase in Thurles beendete.

Dort konnte er einen zweiten Platz erringen, wie auch danach im Savills Chase – und während er beim ersten Rennen in der Saison noch sieben Längen Rückstand hatte, kam er beim zweiten Rennen bis auf eine halbe Länge an A Plus Tard heran, der ihn auf der Zielgeraden überholt hatte. aber wie Kemboy über die vorletzte Hürde ging und sich dann wieder an die Fersen von Melon hing und sich ein spannendes Duell mit ihm lieferte, was aber beide ermüdete und am Ende eröffnete dies A Plus Tard den Weg zum Sieg.

Kemboy startete danach im Irish Gold Cup und lieferte einen exzellenten Lauf von der Front aus, wo er das Feld sein Tempo aufzwang und sie zunächst zusammenstauchte, um dann das Tempo wieder anzuziehen, was vielen der Konkurrenten an jenem Tag nicht gefiel, nach der letzten Hürde konnte am Ende nur The Storyteller weiter mitgehen und einen zweiten Platz erringen, aber Kemboy hielt ihn immer auf Abstand. Melon spielte dieses Mal keine Rolle, wie auch Minella Indo und Delta Work, alles keine einfachen Konkurrenten und welche, die hier im Gold Cup keine schlechten Chancen haben oder hätten.

Kemboy? Durchaus, als Front Runner passt sein Stil gut zum Festival 2021, er hat aber gehörig Konkurrenz um die Führung heute.

 

Native River: Der Indian River Sohn begann seine Karriere im Jahr 2014 in Newton Abbot und war bereits im ersten Jahr gut genug um im Gruppe 1 Challow Novices‘  Hurdle und dem Gruppe 2 Neptune Hurdle  zu starten, wenn auch ohne Erfolg. Trotzdem gelang ihm im ersten Jahr auch sein erster Sieg in einem Black Type Rennen in Form des Exeter Novices‘ Hurdle Rennes zu gewinnen. 2015 gewann er das Gruppe 2 The Worcester Novices‘ Chase  und platzierte im Kauto Star Novices‘ Chase um dann beim Saisonhighlight 2016 im National Hunt Chase beim Cheltenham Festival auf einem zweiten Platz zu landen.

Die Saison 2017 begann mit einem Sieg im Gruppe 3 Hennessy Cup Chase , gefolgt von einem weiteren Sieg im Gruppe 3 Welsh Grand National in Chepstwon Ende Dezember 2012. Das Gruppe 2 Denman Chase  in Newbury im Februar war mit nur zwei anderen Konkurrenten nicht der Rede wert, trotzdem dürfte sich Native River über einen weiteren Gruppensieg dort freuen, bevor er sich das erste Mal im Gold Cup biem Cheltenham Festival versuchte. Mit Djakadam ging er als Favorit in das Rennen, konnte aber am Ende Siszing John den Berg hoch nicht mehr das Wasser reichen und musste sich mit einem guten dritten Platz zufrieden geben.

2018 war dann ein wenig der Wurm drin in der Vorbereitung, Native River konnte zwar in seinen einzigen Rennen in der  Saison 2018 (wieder das Denman Chase) bis zum Chelteham Festival immerhin die beiden soliden Konkurrenten Cloudy Dream und Saphir Du Rheu schlagen, aber das Rennen war wieder auch nur mit den beiden anderen Konkurrenten besetzt und man konnte wieder nicht genau sagen, wie stark die Form von Native River in der aktuellen Saison so ist.

Beim Gold Cup 2017 herrschte ungewöhnlich guter Untergrund, dafür war der Boden im Jahr 2018 beim zweiten Versuch deutlich weicher und der Regen tat native River gut. Er konnte sich auf der Zielgeraden in einem langen harten Duell am Ende gegen Might Bite durchsetzen, der den weichen Boden nicht so recht leiden konnte und mit der etwas längeren Pause bis zum Gold Cup so seine Probleme hatte. Native River fühlte sich aber wohl und wurde seiner Co-Favoriten Rolle für das große Rennen durchaus gerecht wie man sehen konnte. Das erneute Duell mit Might Bite nach der Sommerpause im Betfair Chase hätte spannend werden können, wenn der Konkurrent nicht hoffnungslos außer Form gewesen wäre und Native River das Duell um die Spitze mit Bristol De Mai ausgetragen hätte.

Beim King George VI Chase  im Dezember 2018 musste er dann einsehen, dass er auf den 4828m und gut bis weichem Boden nicht an Clan Des Obeaux und Thistlecrack herankommen konnte und verlor vor der letzten Hürde zunehmenden den Anschluss an die beiden Führenden, die ihm zum Schluss gut 13 Längen abgenommen hatten

Wieder legte Native River eine längere Pause bis zum Cheltenham Festival ein, allerdings hatte ihm das im letzte Jahr ja nicht wirklich geschadet und man schaute voll Zuversicht auf die Teilnahme im Cheltenham Gold Cup, bei dem Native River aber nie so richtig ins Rennen fand. Er kam nur langsam in Fahrt, musste mehrfach angetrieben werden um Schritt zu halten und konnte am Ende den Anschluss an die Führenden nicht halten, was am Ende nur für einen vierten Platz reichte, aber die Leistung auf dem ebenfalls schnellen Boden war besser als das was er beim King George gezeigt hat und die zusätzlichen 500m schienen ihm gut zu liegen, sein Fokus war definitiv auf der Ausdauer.

Das wars dann auch für die aktuelle Saison gewesen und es ging in die Sommerpause, die im Virgin Bet Price Boosts Many Clouds Chase auf Gruppe 2 Ebene in Aintree beendet wurde. Might Bite machte ihm das Siegen dort unnötig einfach mit seinem Sturz an der drittletzten Hürde, aber Native River sah während des Rennens auch wie der bessere von den beiden aus und der dritte Sieg im dritten Dennman Chase im Februar 2020 war nur Makulatur. Leider verpasste er dann das Cheltenham Festival 2020 und nach sehr langer Pause dürfte man ihn im Dezember 2020 im Many Clouds Chase wieder sehen, wo er einen respektablen dritten Platz belegte.

Native River versuchte das Feld über die Distanz zu führen und sah lange Zeit gut aus, noch an der vorletzten Hürde sprang er mit Kraft über das Hindernis und hatte gut vier Längen Vorsprung , an der letzten Hürde war der Vorsprung aber schon ein wenig zusammengeschmolzen und dann kam der Run, der mit gut einer halben Meile ziemlich lang ausfiel und dort war es, wo Native River die Führung abgeben musste und Lake View Lad und Santini an ihm vorbeiziehen lassen musste, aber er blieb dran und startete sogar noch einmal einen Angriff, was eine starke Leistung am Ende des 5000m Rennes war.

Im Februar gewann Native River dann ein wenig überraschend das Cotswold Chase deutlich gegen Bristol De Mai und Santini. Dabei setzte Native River dieses Mal das Tempo nicht selbst sondern hielt sich knapp hinter dem Pacesetter Yala Enki, der auf der Rückgeraden aber den Anschluss verlor, als Native River mit großen Sprüngen über die Hindernisse segelte und locker gewann. Das gegen Saniti war eine super Leistung, schwerer Boden hatte keine Schrecken für ihn, also  -ich finde ich ziemlich vielversprechend!

Lostintranslation: Der Flemensfirth Sohn von Trainer C. Tizzard ist in der letzten Saison schon auf die Gruppenebene hoch gestiegen und startete zunächst im Januar in Vorbereitung auf das Festival im Gruppe 2 Rossington Main Novices‘ Hurdle, wo er als einer der drei Favoriten einen ziemlichen Rückschlag erlitten und kam als letzter ins Ziel, wurde aber von seinem Jockey zurückgenommen als die Chancen schon vorbei waren. Trotzdem lief er im Gruppe 1 Supreme Novices‘ Hurdle auf, und konnte in dem wesentlich besser besetzten Rennen überraschender Weise einen soliden siebten Platz erringen.

Der Platz war zudem nur knapp 8 Längen hinter dem Sieger und von den ausbezahlten Plätzen nicht allzu weit entfernt, was man nach den Leistungen zuvor nicht unbedingt hatte erwarten können. Lostintranslation fand offensichtlich Gefallen an der neuen Art von Rennen und startete danach im April noch im Gruppe 1 Mersey Novices‘ Hurdle, wo Lostintanslation eine weitere hervorragende Leistung zeigen konnte und besser abschnitt als man von ihm erwartet hätte.

Der Sieger Black OP übernahm die Führung an der vorletzten Hürde und musste zunächst die Attacke von Momella abwehren, bevor er an der letzten Hürde auch von dem zunächst eher in der Mitte des Feldes laufenden Lostintranslation eingeholt wurde, der sogar die Führung am Anfang der Zielgerade übernahm und sich nur wiederwillig dem sich neu sammelnden Black Op überholen lies. Wäre der Zieleinlauf ein wenig kürzer gewesen wäre Lostintranslation vermutlich als Sieger hervorgegangen, so aber stand ein extrem guter zweiter Platz im Formbuch.

Danach ging es in die Sommerpause, die Lostintranslation mit einem zweiten Platz hinter La Bague Au Roi auf dem Kurs in Newbury beendet wurde. Das Klasse 3 Renne wurde von einem weiteren Start in Newbury gegen den selben Konkurrenten gefolgt, wo Lostintranslation einen dritten Platz erreichen konnte, was wieder eine recht gute Leistung gewesen war. Danach startete er im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar und die kleine Pause schien ihm gut getan zu haben.

Denn hier versuchte er die Führung von Anfang an zu übernehmen um das Tempo zu setzen, allerdings kam er an der vorletzten Hürde unter Druck und musste sich dem Angriff Black Op und Defi Du Seuil erwehren und Defi Du Seuil übernahm von Lostintranslation zwischen den letzten beiden Hürden die Führung und ging als erste über die letzte Hürde auf die Zielgerade, aber dieses Mal war es Lostintranslation der sich sammelte und zum Angriff ansetzte – und am Ende mit knapp einer Länge gewann.

Nach dem Zusammentreffen in Cheltenham trafen sich die beide auf etwas weicherem Boden in Sandown wieder und fochten es erneut untereinander aus. Lostintranslation scheiterte dieses Mal allerdings an seinen eigenen Fehlern an der zwölften und an der vorletzten Hürde, was ihm jeweils einiges an Momentum kostete und seinen Jockey Richard Johnson dazu brachte, ihn nach dem letzten Fehler hart anzutreiben und so den Angriff von Defi Du Seuil abzuwehren, der aber dieses Mal sauberer lief und sich seine Kraft besser aufgespart hatte, und so das Duell zwischen den beiden entschied.

Zurück auf dem Kurs hier in Cheltenham war das Duell zwischen ihm und Defi Du Seuil wieder extrem denn die beiden setzten sich vom Rest des Feldes souverän ab und lieferten sich einen spannenden Schlusssprint, den am Ende Defi Du Seuil mit einem stärkeren Lauf über die letzten 190 Yards für sich entscheiden konnte. Topofthegame hatte dann im folgenden Gruppe 1 Betway Mildmay Nov‘ Chase nicht das erwartete leichte Spiel mit der Konkurrenz, denn Top Ville Bend übernahm es das Tempo zu setzen und Topofthegame kam schnell ins Hintertreffen, war sogar während dem Lauf zum Teil letzter im Feld und musste alle Plätze gut machen um noch ins Spiel zu kommen. Lostintranslation hingegen hielt sich nah am Front Runner und überholte diesen spielend an der letzten Hürde – was die Saison phänomenal abschloss für ihn.

Die neue Saison 2019/20 begann nach Plan mit einem Sieg im Memorial Intermediate Chase und dann einem weiteren Gruppe 1 Sieg über Bristol De Mai und Frodon im Betfair Chase auf Gruppe 1 Ebene im November. Dann kam allerdings der Schock im Gruppe 1 King George VI Chase im Dezember, wo Lostintranslation das Rennen vorzeitig beenden musste -wegen Atemproblemen wie der Trainer Colin Tizzard später berichtete.

Lostintranslation kam dann im Gold Cup auf einens ehr guten dritten Platz in Schlagreichweite zum Sieger und war noch bei der letzten Hürde zusammen mit Santini und Al Boum Photo und hielt auch auf der Zielgeraden noch dagegen, aber der Hügel hoch zur Zielgeraden war dann doch zu viel des Guten- ein dritter Platz war trotzdem eine sehr sehr gute Leistung und wie vorausgesagt war er als Trifecta Pick die richtige Wahl.

Ganz anders beim Betfair Chase im November, wo er auf Gruppe 1 Ebene nur einen abgeschlagenen dritten Platz erreichen konnte, aber das kann natürlich auch an der langen Pause gelegen haben. Allerdings musste er im nächsten Rennen, dem King George VI Chase, vorzeitig beenden und wurde danach in Newbury im Februar im Denman Chase nur Fünfter. Siene Form ist dieses Jahr zu schlecht um ihn im Gold Cup empfehlen zu können.


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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