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18.03.2021 – Cheltenham Festival – Cheltenham – Stayers Hurdle – Flooring Porter EW - Pferdewetten Tipps
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18.03.2021 – Cheltenham Festival – Cheltenham – Stayers Hurdle – Flooring Porter EW

18. März 2021 / phil
Pferderennen in England

16:05 Stayers Hurdle – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 4.822 m  |  Preisgeld: 325.000 GBPHürdenrennen  |  Geläuf: Gras  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Ooooff – das Rennen ist schwer vorherzusagen. Abgesehen von Wundertüten wie Linsganar Oscar, der letztes Jahr dieses Rennen völlig überraschend gewann, gibt es einen ganzen Stall von Pferden, die eine herausragende Form zum Festival bringen. Allerdings scheiterte Paisley Park schon letztes Jahr mit ähnlicher Form an diesem Rennen und Sire Du Berlais und The Storyteller wurden beide im Leopardstown Christmas Hurdle von Flooring Porter deklassiert – und wenn der Front Runner diese Form ins Festival bringen kann, ist er für eine zweistellige Quote geradezu ein Schnäppchen!

Mein Trifecta? Flooring Porter / The Storyteller / Paisley Park, dahinter Fury Road und Sire Du Berlais. Die beiden baue ich wohl in einige Exoten ein, wie Lisnagar Oscar oder Beacon Edge. Schönes, komplett offenes Rennen

Paisley Park: Der Oscar Sohn von Trainer E. Lavelle wird wohl als Favorit in das Rennen hier starten, was nach seinen Leistungen bisher auch völlig gerechtfertigt ist, eine bleibende Sorge wird aber sein, dass er schon letztes Jahr hier klarer Favorit war, aber scheiterte – und dieses Jahr zwar wieder mit einem Sieg in das Festival startet, aber der war nicht so überzeugend, wie ich es gerne hätte.

Seine Karriere begann ganz normal in einem National Hunt Flat Race in Warwick im Jahr 2017 , wo er bei seinem ersten Rennen seiner Karriere gleich mit einem zweiten Platz glänzen konnte. Nach dem Beweis, dass er auf dem Flat eine sehr gute Figur abgeben kann schickte sein Trainer ihn erst einmal in die Sommerpause und zum Training über Hürden, denn im Dezember 2017 sollte der erste Start über Hürden kommen – und dieser war ziemlich beeindruckend.

Das Klasse 4 Rennen in Hereford auf weichem Boden und knapp 4000m absolvierte Paisley Park gegen Gegner wie Vision Des Flos, gewann aber locker mit 7 Längen und deklassierte die angetretene Konkurrenz um Längen. Mit höherem Niveau in dieser Saison mit Rennen in Warwick gegen Mr Whipped oder Doncaster gegen Gowiththeflow erreichte Paisley Park dann jeweils einen zweiten Platz bevor er dann beim Cheltenham Festival 2018 im Gruppe 1 Albert Bartlett Novices‘ Hurdle startete. Er war nach seinen zwei zweiten Plätzen nun nicht unbedingt einer der Favoriten für das Rennen und startete als Außenseiter, tat aber auch im Rennen selbst wenig dafür, diese Einschätzung er Buchmacher zu revidieren.

Diese erste Saison war trotz des beeindruckenden Einstands im Herbst damit ernüchternd ausgelaufen und Paisley Park ging erneut in die Sommerpause, die er mit einem Start im Klasse 2 Racing UK Handicap Hurdle in Aintree beendete. Das Rennen war von recht hohe Niveau, Paisley Park war aber wie im letzte Jahr gut aus der Sommerpause gekommen und konnte sich mit sauberen Sprüngen und einem gutem Schlusssprint 100m vor dem Ziel gegen seinen Verfolger Lygon Rock durchsetzen.

Nach diesem Rennen nahm Paisley Park dann langsam die Ausdauerrennen in den Blick und startete im Gruppe 3 Betfair Exchange Stayers‘ Handicap Hurdle, wo er gleich beweisen konnte, dass ihm die langen Distanzen ganz vortrefflich liegen. Paisley Park wurde in diesem Rennen an der ein oder anderen Hürde ein wenig behindert, konnte in dem langen Rennen aber den Anschluss immer wieder finden und mit einem Sturz eines Konkurrenten kam er als Dritter über die letzte Hürde. Dann aber legte Paisley Park einen extrem guten Schlusssprint hin und konnte viele Meter an Boden auf die Führenden gut machen. Der Zieleinlauf nach der letzten Hürde war sehr lang in diesem Rennen und Paisley Park konnte vollen Nutzen daraus ziehen

Im Gruppe 1 The Long Walk Hurdle einen Monat später im Dezember musste Paisley Park dann aber mi einem wesentlich kürzeren Schlusssprint zurechtkommen und dürfte den Anschluss an die Führenden nicht verlieren. So setzte er seinen Angriff nach der drittletzten Hürde an und wurde von seinem Jockey Aiden Coleman angetrieben, die Position zu verbessern und so vor der letzten Hürde die Führung zu übernehmen und diese unter einem harten Ritt gegen die Außenseiter West Approach und Top Notch zu verteidigen.

Damit Paisley Park den Kurs in Cheltenham noch einmal kennenlernt wurde er noch in das Gruppe 2 galliardhomes.com Cleeve Hurdle geschickt, wo er über den guten Untergrund auf den drei Meilen seinen bisher besten Lauf zeigen konnte. Da Feld zog das Tempo vor der drittletzten Hürde an und Paisley Park ah ein bisschen so aus, als ob der Tempowechel ihn kalt erwischt hätte. Zwischen der vorletzten und der letzten Hürde gab es beim Cleeve Hurdle einen langen Abschnitt ohne Hürden, wo Paisley Park das Feld von hinten aufrollen konnte und als Erster über die letzte Hürde ging. Von da an konnte er seinen Vorsprung immer weiter ausbauen und gewann dementsprechend unangefochten.

Im Gruppe 1 Stayers Hurdle hatte Paisley Park ein großes Feld zu besiegen und schien ab und zu während der Mittelphase des Rennens teilweise etwas lustlos und verlor ein oder zwei Plätze, auf dem Weg zur vorletzten Hürde war er dann aber wieder voll da und rollte das Feld langsam von hinten auf, um es ausgerechnet an der letzten Hürde noch einmal unnötig spannend zu machen  -dort streute er einen schlechten Sprung ein, der Sam Spinner noch einmal an ihn ran brachte und das ganze unnötig spannend machte.

Allerdings sammelte sich Paisley Park danach wieder und zog den Konkurrenten davon, was ihn in der Saison weiterhin ungeschlagen machte. Auch nach der Somemrpause zeigte Paisley Park keine Schwäche und gewann im Gruppe 2 Long Distance Hurdle  über 4876m in Newbury gegen Thistlecrack, wenn auch nur knapp. Thistlecrack lief ein großartiges Rennen und lies sich von Paisley Park nicht leicht abschütteln, so dass der Stayers Hurdle Sieger sich nach der letzten Hürde massiv anstrengen musste, um seinen Vorsprung ins Ziel zu retten.

Auch beim Gruppe 1 Cleeve Hurdle im Januar erging es ihm nicht viel besser, als er gegen Summerville Boy ran musste und eigentlich als klarer Favorit über die 4822m geschickt wurde, aber vor der letzten Hürde gehörig unter Druck geriet. Zu diesem Zeitpunkt schien das Rennen noch komplett offen, allerdings produzierte Paisley Park wie schon im Stayers Hurdle 2019 einen gewaltigen Satz an der letzten Hürde, legte die Ohren an und beschleunigte auf der Zielegraden an den Konkurrenten vorbei. Ein souveräner Sieg auf Kurs und Distanz des Stayers Hurdle machten ihn dann doch wieder zum Favoriten für das Stayers Hurdle – aber in dem Rennen selbst verlief fast nichts nach Plan. Apple’s Jade sprintete nach vorne an die Front und lief lange Zeit vor dem Feld her, wie es ihr beliebte, aber kam auf der Zielgeraden dann wieder zurück zum Feld, aber Paisley Park kam auch nicht so recht in Gang und schien auf dem fünften Platz festgeklebt zu sein und konnte sich von dieser Position nie wirklich erholen.

Das war schon ziemlich enttäuschend für einen der großen Favoriten für das Cheltenham Festival, und danach ging es direkt in die Sommerpause auf Grund der Corona Krise und der Schließung einer der Kurse bis Mai.

Paisley Park kam im November zurück, als er im Long Distance Hurdle in Newbury starte und konnte immerhin den zweiten Platz erringen, hinter Thyme Hill, und es war mehr der zu spät getimte Lauf der Paisley Park Probleme machte, als der Front Runner Thyme Hill, der einfach zu viel Vorsprung hatte als dass Paisley Park diesen noch hätte aufholen können. Trotzdem, der Lauf machte Lust auf mehr und im Gruppe 1 Long Walk Hurdle in Ascot auf schwerem Boden und 5000m im Dezember konnte er sich an Thyme Hill rächen und diesen knapp mit unter einer halben Länge schlagen. Das war noch immer nicht so beeindruckend, wie man es Vorfeld des Cheltenham Festivals gerne hätte – aber auf der anderen Seite bekommt man Paisley Park zu einer guten Quote hier – er darf nur nicht zu weit zurückfallen, gerade nicht, wenn wieder ein Front Runner das Feld auseinander ziehen wird wie letztes Jahr.

Sire Du Berlais: Der Poliglote wechselte auf Grund des Foto Skandals von Gordon Elliot zu Mrs Denise Foster und wird uneter seiner neuen Trainerin das dritte Mal beim Cheltenham Festival starten.

Seine Karriere begann schon 2016 für Bertran De Balanda in Frankreich in Compiegne, wechselte aber 2017 nach Irland und war schon für ein Novice Group 2 gemeldet, startete dann aber  doch erst 264 Tage später in Punchestown in einem Novice Listed Rennen über 2m und belegte einen guten dritten Platz. Erneut war er ein Non Runner im nächsten Rennen, welches über 3 Meilen hätte sein sollen und man konnte damit schon sehen, wo die Reise hingehen sollte – in die Ausdauerrennen, die er danach mit gemixten Ergebnissen bestritt, bis er in  Cheltenham im Gruppe 3 Pertemps Network Final Handicap Hurdle auflief – und gewann. Er war auch als einer der Favoriten gestartet, aber der Sieg hätte knapper kaum ausfallen können, nur mit einem Nacken auf den letzten 75 Yards konnte Sire Du Belais sich am Ende durchsetzen. Knapp, aber ein Siege beim Festival nach mehreren knappen Niederlagen zuvor ist eine willkommene Abwechslung und natürlich der größte Erfolg bis dahin.

In Aintree danach im April im Gaskells Handicap Hurdle scheiterte Sire Du Berlais erneut deutlich, nachdem er einige Fehler produzierte hatte beim Springen und an der letzten Hürde deutlich ermüdete. Distanz und Untergrund waren eigentlich nicht anders als beim Cheltenham Festival, aber leider konnte Sire Du Berlais einfach nicht an seine Form aus dem großen Rennen anknüpfen, aber sei es drum – das kann passieren, wenn der Peak in der Saison rum ist.

Es kam die obligatorische Sommerpause bis zum Start in die Saison 19/20 im Dezember 2019, wo Sire Du Berlais im eCOMM Merchant Solutions Handicap Hurdle über 3m auf weichem Boden einen vierten Platz belegte, allerdings war er in diesem Rennen für die Sieger auch niemals gefährlich und so gesehen war das Preisgeld für den vierten Platz nicht viel wert und schon beim nächsten Rennen im Pertemps Network Handicap Hurdle Qualifier scheiterte Sire Du Berlais deutlich und kam nie über das Mittelfeld des Feldes hinaus – er steckte fest und schien den Tempowechsel nicht mitgehen zu können. Auch beim nächsten Qualifier in Warwick war das Ergebnis nicht viel besser, so dass es 2020 überraschte,d ass er wieder Spot On beim Cheltenham Festival in Form war.

Nachdem Sire Du Berlais nun zwei Mal in Qualifiers für das Pertemps Network Final Handicap Hurdle gescheitert war – gewann er genau das Rennen gegen einen der Favoriten in Form von The Storyteller – ausgerechnet hier, im härtesten Rennen bisher brillierte Sire Du Berlais wieder und rannte ein hervorragendes Rennen und behauptete sich mit viel Herz auf den letzten Metern, Spannendes Rennen, taktisch deutlich besser gelaufen als zuvor und bessere Sprünge machten den Unterschied für Sire Du Berlais, der es danach auch gut sein lies und in der neuen Saison ausnahmsweise gleich mit einem Sieg startete.

So gewann er in Navan im Gruppe 2 Lismullen Hurdle mit einem erneut späten Lauf zum Ziel, der ihn den Sieg wieder um eine Marge einbrachte, die alles andere als bequem war – nur eine halbe Länge konnte Sire Du Berlais auf seinen Verfolger herausholen, und das auch nur sprichwörtlich auf den letzten Metern. Der Boden war schwer und das Rennen wurde durch den Sturz von Ronald Pump an der letzten Hürde für Sire Du Berlais erst richtig geöffnet, so dass der dritte Platz im Christmas Hurdle wohl die ehrlichere Form ist  – dort konnte Sire Du Berlais zwar mit einem dritten Platz wieder im Geld platzieren, aber war erneut nicht in der Lage dem Sieger des Rennens gefährlich zu werden. Aber das kennen wir ja auch schon von den letzten Jahren, dass die Form vor dem Festival ein wenig schwächelt, aber Sire Du Berlais dann plötzlich seine saisonale Bestleistung zeigt.

Also irgendwie doch zu recht vorne mit dabei heute.
Flooring Porter: Nun der ist wirklich interessant für das Festival heute!

Der Yeats Sohn von Gavon Cromwell war am Anfang seiner Karriere noch eher unscheinbar – 5 Versuche bis er sein Maidenrennen gewinnen konnte, dann nur ein Sieg aus vier Rennen über Hürden, aber 2020 begann er so langsam in Fahrt zu kommen Zweiter Platz auf schwerem Boden über 2m7f in Navan im Februar, dann in einem der wenigen noch übrig gebliebenen Rennen im Juli (Die Corona Krise hatte viele Meetings zum Schließen gezwungen) ein Sieg in Gowran über 3m2 f und guten Untergrund und danach ein dritter Platz in Galway im Guinness Handicap Hurdle.

Bei diesem dritten Platz zeigte Flooring Partner schon, dass er eine Menge Ausdauer hat, denn er konnte sich auf den letzten Metern des 2m7f Rennen mit einem starken Lauf zum Ziel immerhin den ausbezahlten dritten Platz sichern. Wenn er auf weichem Untergrund so spät im Rennen noch so viel Kraft übrig hat, macht das natürlich Hoffnung für die Ausdauerrennen, die natürlich auch sein weiteres Ziel in der Saison 20/21 nach der Winterpause waren.

Da startete er erneut in Gowran Park im Good Enuf 2 Eat Caterers At Gowran Park Handicap Hurdle über 3 Meilen auf gutem Untergrund und errang einen klaren zweiten Platz – Streets Of Doyen war zar uneinholbar fünf Längen vor ihm durchs Ziel gergangen, aber auch einen ganzen Stone leichter und der Favorit für das Rennen – so gesehen ging der zweite Platz völlig in Ordnung und Flooring Partner baute auf dieses Erfolg mit einem Sieg im eCOMM Merchant Solutions Handicap Hurdle, einem Grade B Hurdle in Navan, im Dezember 2020 mit einem Sieg auf.

In diesem Rennen übernahm Flooring Partner die Fürhung und gab diese auch nicht mehr ab. So einfach war es natürlich nicht über die gesamte Strecke für ihn, aber nachdem er die Führung an der ersten Hürde übernommen hatte, baute er schrittweise seinen Vorsprung bis auf fünf Längen aus, die ab der viertletzten Hürde aber wieder fast komplett eingeschmolzen worden waren. Ab da wurde es spannend, baute Flooring Partner doch einen schweren Fehler an der drittletzten Hürde ein und musste auch an der letzten Hürde nach einem erneuten schweren Fehler sein Momentum komplett neu aufbauen, kam aber trotzdem mit 12 Längen Vorsprung ins Ziel.

Wären die Fehler nicht gewesen, was für ein Lauf wäre das gewesen! So blieb aber eine Sorge, dass er mit diesen Sprüngen auf höherem Niveau nicht würde bestehen können, als er ebenfalls im Dezember das Gruppe 1 Leopardstown Christmas Hurdle ins Auge fasste. Dort allerdings sprang er deutlich besser und vermied die schweren Fehler aus dem letzten Rennen, übernahm aber wieder die Führung des Feldes und zog das Feld erneut weit auseinander. Wieder geriet er ab der viertletzten Hürde unter Druck, vielleicht weil er eine kleine Pause gegönnt bekam. Denn als Jonathan Moore auf ihm erneut zu arbeiten begann setzte er sich schnell zwei bis drei Längen von seinen Verfolgern ab und sprang die letzten beiden Hürden schnell und sauber. An der letzten Hürde übersprang er das Hinderniss sogar ein wenig, also sprang zu kraftvoll und zu hoch, so dass er beim Landen ein bisschen wanderte und Momentum verlor, aber das machte nichts und Flooring Partner setzte sich auf der Zielegraden insgesamt 6 Längen ab – und schlug damit den heutigen Konkurrenten Sire Du Berlais und Fury Road! Das war verdammt beeindruckend und er ist einer der wenigen in diesem Feld, die eine klar aufsteigende Form haben und scheinbar erst jetzt in die Bestform ihres Lebens kommen.

 

Fury Road: Der Stowaway Sohn ist ein weiterer, der von Gordon Elliot weggeholt wurde, nachdem der Skandal um das Foto mit dem toten Pferd öffentlich wurde. Nun also bei Mrs. Denise Foster, zuvor war Fury Road unter Gordon Elliot allerdings durchaus erfolgreich gewesen. Der hatte ihn 2018 übernommen und langsam aufgebaut, bis er in der Saison 19/20 in den Hürdenrennen einen Lauf hatte und unter anderem direkt aufeinander folgend das Gruppe 3 „Monksfield“ Novice Hurdle und das Gruppe 2 Lyons Of Limerick Jaguar Land Rover Novice Hurdle gewinnen konnte, und das stellenweise sehr dominant. Es gab einen kleinen Rücksetzer auf dem Weg zum Cheltenham Festival als er in Gruppe 1 Nathaniel Lacy & Ptnrs Solicitors „50,000 Cheltenham Bonus For Stable Staff“ Novice Hurdle nur einen veriten Platz belegen jonnte, aber beim Cheltenham Festival selber verpasste er den SIeg gegen den brillanten Monkfisch nur knapp.

Fury Road war in das Gruppe 1 Albert Bartlett Novices‘ Hurdle als einer der Favoriten gestartet, das Feld war 2020 dicht gepackt und eine ganze Reihe von Pferden startete mit Quoten von 4-6 und damit in den reihen der Favoriten, und diese waren es am Ende auch, die das Rennen unter sich ausmachten. Die ersten Vier trennte an der Ziellinie weniger als 1,5 Längen, die ersten Drei kamen sogar unter einer halben Länge Differenz ins Ziel. Fury Road hatte auf der Zielgraden stellenweise die Führung übernehmen können und war nur auf den letzten Yards von Latest Exhibition und Monkfish überholt worden und fand unter Davy Russel einfach nicht die Kraft, um das bisschen Rückstand am Ende noch gut zu machen.
Das war aber ein sehr respektabler dritter Platz und Fury Road startet selbstbewusst mit einem Sieg im Gruppe 2 Unibet 1000th Race Celebration Hurdle in die neue Saison 20&21.

Der Sieg war gegen die dort antretende Konkurrenz aber auch so erwartet worden und als er im Leopardstown Christmas Hurdle gegen besseren Konkurrenten antreten musste, musste man feststellen, dass Fury Road ab der vorletzten Hürde einfach nicht das Tempo hatte, um die Konkurrenten wie Flooring Porter oder he Storyteller unter Druck zu setzen. Er besserte seine Form danach mit einem zweiten Platz im Gruppe 2 Ladbrokes Ireland Boyne Hurdle, wo er wieder kurz vor dem Ziel den Sieg aus den Händen gab. Allerdings war das Rennen auch in einem recht langsamen Tempo gelaufen worden und wenn man die Konkurrenz heute bedenkt, gerade unter Front Runnern wie Rlooring Porter, könnte es richtig schwer werden für Fury Road.

 

The Storyteller: Der Shantou Sohn von Trainer Gordon Elliot wechselte wie so viele andere Pferde von Gordon Elliot vor dem Festival zu seiner neuen Trainerin Denie Foster.

The Storyteller ist mit seinen zehn Jahren und über 35 Rennen schon ein echter Veteran, der seine Karriere im Jahr 2015 in einem Maidenrennen begann, und bis zum Januar 2017 mit wechselndem erfolg NHF und Maidenrennen bestritt. Interessant wurde es dann das erste Mal im Januar 2017, wo er ein Novice Hürdenrennen über 2m6f in Thurles locker gewinnen konnte und dann gegen bessere Konkurren in Fairyhouse in den nächsten beiden Rennen nach der Sommerpasue gut abschnitt. Das war der Startschuss für die ersten Gruppenrennen im Jahr 2018, begonnen beim Gruppe 3 Total Event Rental Stakes, welches er mit einem dritten Platz abschließen konnte, über das Total Event Rental Gruppe 3 Rennen in Punchestown zum ersten Gruppe 1 Rennen in Form des Flogas Novice Chase über 2m5f. Das Rennen wurde allerdings am Ende nur mit einem siebten Platz abgeschlossen und Monalee hatte The Stroyteller fest im Griff. Der hatte bei der letzten Hürde schon keine Chance mehr an die davoneilenden Konkurrenten heran zu kommen, udn Gruppe 1 schien schon ein wenig außerhalb der Reichweite zu sein – aber nicht zu lange!

Beim Cheltenham Festival entschied er sich zur Teilnahme am Gruppe 3 Brown Advisory & Merriebelle Stable Plate Handicap Chase, und die Entscheidung, das Niveau ein wenig zu reduzieren, zahlte sich voll aus – The Storyteller gewann das stark besetzte Gruppe 3 Rennen in einem spannenden Duell gegen Splash Of Ginger und wie wir alle wissen, ist ein Gruppe 3 Rennen beim Festival wie ein Gruppe 1 Rennen auf einem nicht so gut besuchten Lurs, und so war der nächste Versuch im April im Gruppe 1 Ryanair Gold Cup Novice Chase in Fairyhpuse war alles andere als außer Reichweite – wenn auch die Kraft am Ende wieder auf de rZielgeraden nicht ausgereicht hat, um mit den Favoriten mitzugehen und um den Sieg mitzulaufen. Der fünfte Platz war okay, mehr aber auch nicht – aber die Saison war ja auch noch nicht zu Ende, und es folgte ein start im Growise Champion Novice Chase – und dieses Mal sollte es mit dem Sieg auf Gruppe 1 Ebene klappen, denn dieses Mla war de rSprint auf den letzten Metern extrem stark und keiner der Konkurrenten kam noch an ihn heran. Der lockere Sieg wurde aber auch durch den Sturz von Monalee begünstigt, die drei Hürden vor dem Ziel noch etxrem stark auflief!

Aber da fragt natürlich nach dem gewonnen Gruppe 1 Rennen keiner mehr nach und The Storryteller konnte zurfrieden in die Sommerpause gehen, die nach 193 Tagen im November 2018 beendet wurde. Die Saison 2018/19 war allerdings am Ende klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben, neben einem nicht beendeten (Pulled Up) Lauf im Ryanair Chase beim Cheltenham Festival lief er auch im John Durkham Memorial Chase, dem Savills Chase und dem Irish Gold Cup unter der Form des letzten jahres, und die gesamte Saison blieb ohne Sieg, aber immerhing gab es einige gute Plätze, und am Ende gab es auch noch eine Platzierung auf Gruppe 1 Ebene, dem Coral Punchestown Gold Cup – das waren allerdings dann am Ende doch 24 Längen Rückstand auf den Sieger und so richtig freuen konnte man sich nicht über diesen Erfolg, dafür basierte er doch zu viel auf dem Versagen der anderen Starter, und nicht der guten Leistung von The Storteller – der auch nach der nächsten Pause und dem Start in die Saison 19/20 seiner Form weiter hinterher lief…

So floppte er beim Saisondebüt in Gowran im Gruppe 2 Champion Chase mit einem klaren letzten Platz und warf seinen Jockey Davy Russel im nachfolgenden Gruppe 1 118th Grand National Hurdle Stakes ab, nachdem er schon den Anschluss an die Führungsgruppe verloren hatte und chancenlos war – der Abwurf besiegelte das nur. The Storyteller verließ danach zunächst die Gruppeneben und bestritt einige Handicap mit gemixten Ergebnissen, umso überraschender war, dass er dann beim Cheltenham Festival über 3m auf weichem Boden im Gruppe 3 Pertemps Network Final Handicap Hurdle einen zweiten Platz erreichen konnte, nur knapp unter einer halben Länge hinter Sire Du Berlais – und weit vor den Verfolgern auf dem dritten und folgenden Plätzen.

Wieder ging es in die Sommerpause, und dieses Mal kam The Storyteller in besserer Form zurück. Beim Saisondebüt im Tote Galway Plate musste er noch vorzeitig abbrechen, aber danach gewann er zwei gute Handicaps in Galway über 2m6f, einmal gegen Sub Lieutenant und einmal gegen My Sister Sarah, um dann wieder auf Gruppenniveau hoch zu gehen und im Gruppe 2 PWC Champion Chase einen zweiten Platz zu belegen – eine sehr gute Leistung, auch wenn Easy Game leichtes Spiel mit dem Feld hatte und mit einem etwas saubererem Lauf sicher auch noch mehr als die sieben Längen Vorsprung herausholen hätte können. Seis drum, denn The Storyteller gewann mit dem selben Vorsprung das nachfolgende Gruppe 3 Irish Daily Star Salutes Our Frontline Heroes Chase über 3m. In diesem Rennen sortierte sich The Storyteller wie so oft ehe rim hinteren Bereich des Feldes ein und begann erst drei Hürden vor dem Ziel lansgam das Feld aufzuholen, konnte aber einen Konkurrenten nach dem anderen überholen, um dann am Ende ab der letzten Hürde seinen Vorsprung nach Belieben weiter auszubauen!

Die Konkurrenz war alles andere als einfach und die Konditionen ähnlich wie Ende Dezember im Gruppe 1 Leopardstown Christmas Hurdle, so dass man durchasu einen starken Lauf von The Storyteller erwarten konnte – und genau diesen zeigte er auch. The Storyteller hielt sich er im hinteren Bereich des Feldes und überlies es Flooring Porter, das Tempo zu setzen, was dieser auch gerne übernahm und sich teilweise bis zu fünf Längen vor die Konkurrenz setzte, die an der viertletzten Hürde aber auf ihn aufschließen konnte und den Front Runner unter Druck zu setzen schien, Das war auch der Zeitpunkt, an dem The Storyteller auf Flooring Porter aufgeschlossen hatte, der allerdings mit einem weiteren Tempowechsel erneut einige Längen vor das Feld zog und seinen Vosprung auf der Zielgeraden noch auf sechs Längen ausbauen konnte.

The Storyteller bleib dran und hielt knapp seinen zweiten Platz gegen Sire Du Berlais, hatte aber dem Tempo nichts entgegen zu setzen, Im Gruppe 1 Paddy Power Irish Gold Cup wurde er von der Quote her wegen seinem letzten Lauf ziemlich abgestraft und wurde als klarer Außenseiter gehandelt, Keith Donoghue versuchte mit The Storyteller dieses Mal aber auch gar nicht, das ganze Feld von hinten aufzurollen sondern blieb hinter den Führenden im Mittelfeld und war so an der letzten Hürde dran an den Pacesettern, um seinen Angriff zu starten. Das Tempo hatte stark angezogen auf dem Weg zum letzten Hinderniss und das Feld war hinter dem Pacesetter Kemboy dicht gepackt, aber Kemboy hatte immer noch genug Kraft übrig und konnte den Angriff von The Storyteller abwehren, der aber auch der Einzige war, der das Tempo überhaupt noch mitgehen konnte. Sehr starker Lauf von ihm und mit ähnlicher Taktik sehe ich ihn hier vorne mit dabei!

 

Lisnagar Oscar: Der Oscan Sohn startete in der Siason 18/19 seine Karriere über Hürden und gewann dort zwei Rennen, bemerkenswert war vor allem der Sieg im Gruppe 2 Albert Bartlett Prestige Novices‘ Hurdle. Danach kam allerdings erst einmal eine ganze Wiele kein weiter Sieg – bis er das Stayers Hurdle beim Cheltenham Festival 2020 mit einer Quote von 50:1 gewann!

Das war nahc einem Sturz, einem dritten Platz hinter Paisley Park und eher moderaten Ergebnissen vor dem Jahreswechsel 2020 kaum vorherzusehen. Klar, er hatte in Aintree im Doom Bar Sefton Novices‘ Hurdle im Jahr 2019 einen dritten Platz errungen und war erst auf den letzten 150 Yards ermüdet, hatte zuvor einen respektablen fünften Platz im Albert Bartlett Novices‘ Hurdle beim Cheltenham Festival 2019 geholt und das Rennen gegen Paisley Park im galliardhomes.com Cleeve Hurdle war auch nicht schlecht gewesen. Warum er aber unter fast identischen Bedingungen beim Cheltenham Festival zwei Monate später einen derart großen Formsprung zeigen konnte, bleibt für immer das Geheimnis seines Trainers.

Der Trainer konnte – oder wollte? – die Form jedenfalls nicht über die Sommerpause retten, denn in den ersten beiden Rennen in der neuen Saison, dem Gruppe 2 bet365 Hurdle und dem Gruppe 2 Ladbrokes Long Distance Hurdle, wurde Lisnagar Oscar beide male klar geschlagen.  Scheinabr hatte er immer wieder Probleme mit seiner Ausdauer, schwächelte er doch immer wieder ab und vor der letzten Hürde, so dass er im November an der Luftröhre operiert wurde, um seine Atmung zu verbessern. Das schien schon einen Effekt zu haben, denn im Gruppe 2 William Hill Rendlesham Hurdle im Februar errang er einen knappen zweiten Platz hinter Third Wind. Nicht ausgeschlossen, dass er heute beim zweiten Start seit seiner OP wieder eine stark verbesserte Form zeigt und vorne mit dabei ist – aber der Champion aus dem letzten Jahr ist nicht mein Pick für dieses Jahr, dafür gibt es wieder zu viele andere mit stärkerer Form – aber wer weiß, vielleicht überrascht Lisnagar Oscar uns ja das zweite Jahr in Folge?

 

Pick: Flooring Porter EW


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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