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23.05.2021 – Hong Kong – Chartered Champions & Chater Cup – Lay Exultant - Pferdewetten Tipps
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23.05.2021 – Hong Kong – Chartered Champions & Chater Cup – Lay Exultant

22. Mai 2021 / phil
Pferderennen International

10:05 Chartered Champions & Chater Cup – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 12.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut
Columbus County: Der Redwood Sohn von C. Fownes begann seine Karriere in Hong Kong im Oktober 2019 im Iwc Excellent Handicap als klarer Außenseiter ohne Anspruch auf den Sieg, eine Rolle, der er auch leider vollumfänglich gerecht wurde, allerdings lautete der Sieger damals in dem Rennen auch Golden Sixty, der uns allen ja mittlerweile ein Begriff ist. Columbus County legte mit einigen zweiten Plätzen in den Handicaps nach, etwa im Lung Kong Handicap, dem Azalea Handicap oder dem Lek Yuen Handicap – alles Rennen Anfang des Jahres 2020 und alles Rennen von 1600m hoch bis 2000m. Beim Lek Yuen war er sogar als Favorit gestartet, konnte aber den Sieg von Amazing Beasts nicht verhindern und war beim ersten Versuch in einem Gruppe 1 Rennen im The BMW Hong Kong Derby klar ohne Chance gegen Golden Sixty, den er hier das erste Mal seit seinem Debüt wieder treffen sollte.
Das blieb über de Sommer 2020 erst einmal die letzte Teilnahme an einem Gruppenrennen für ihn und er versuchte sich im Juli lieber wieder über 1810m in einem handicap, musste sich aber überraschend im Cochrane Handicap mit einem vierten Platz zufrieden geben, als neben ihm noch vier weitere Konkurrenten zum Schlusssprint ansetzten und der Weg zum Ziel plötzlich übervölkert wurde. Die ersten Fünf trennte in diesem Rennen gerade einmal eine Länge, der vierte Platz war also durchaus OK von der Form her und der nächste Sieg in einem Handicap einen Monat später nur bedingt eine Überraschung. Dort siegte Columbus County im The Hong Kong Reunification Cup mit einer halben Länge, hatte die Konkurrent aber im Griff und die geringe Marge war erneut OK und besser als auf dem Papier.
Columbus County legte eine kleine Pause bis zum Oktober 2020 ein, wo er im Time Warp Handicap startete, seinem bisher größten Handicap. und just beim größten Handicap seiner Karriere zeigte Columbus County auch seine allerbeste Form und gewann gegen Bear Again unter dem Höchstgewicht von 59,8 KG mit über 2 Längen gewinnen.
Das war sehr überzeugend und lies den Schritt hoch auf Gruppe 2 Ebene gegen Exultant und Furore im The Jockey Club Cup Stakes im  November nicht völlig hoffnungslos erscheinen. Die beiden Konkurrenten konnten sich allerdings ziemlich locker von ihm absetzten und die Gewichtsverteilung im Longines Hong Kong Vase im Dezember gegen die selben Gegner war  mehr zu seinem Nachteil, so dass der dritte Platz gegen Mogul und Exultant völlig in Ordnung ging.
Er hatte die Form gut gehalten und war nah an Exultant dran gewesen, der wie gesagt eine etwas bessere Gewichtsverteilung hatte in diesem Aufeinandertreffen. Leider ist Colombus County deutlich besser über die 2400m als die 1800m, die er danach im Gruppe 3 The Centenary Vase Handicap absolvierte.
Wieder ging es gegen Exultant, daneben waren aber auch Singapore Sling, Furore oder Glorious Dragon und Columbus County konnte trotz sehr niedrigem Gewicht in diesem Handicap nicht davon profitieren und kam nur auf einem sechsten Platz ins Ziel.
Die Form blieb Anfang 2021 leider im Keller und auch im nachfolgenden The Citi Hong Kong Gold Cup kam er als klarer Außenseiter über 2000m auf Gruppe 1 Niveau nur auf dem vorletzten Platz ins Ziel. Soweit wie erwartet in einem der härtesten Rennen in Hong Kong und Colombus County.
Er reduzierte das Niveau dann nach knapp 2 Monaten Pause und startete im The Peak Handicap, wo zwar wieder Glorious Dragon und Time Warp im Feld waren, aber mit etwas leichterem Gewicht, einer kleinen Pause und wieder 2000m kam Colombus County immerhin auf einem vierten Platz ins Ziel um etwas von dem Preisgeld in Höhe von 3.000.000 HKD abzugreifen. Für einen Angriff auf die vorderen Plätze reichte es allerdings nicht, so dass es nicht wirklich überraschte, dass er unter hohem Gewicht im The Queen Mother Cup wieder nicht brillieren konnte, obwohl die ganz großen Namen in Hong Kong gefehlt haben und er wieder auf 2400m zurückkehrte.
2400m sind für ihn – meiner Meinung nach – die ideale Distanz und er ist den Handicaps mit seinem Rating langsam entwachsen. Ich kann verstehen, dass er heute hier zum Kern der Favoriten zählt, gerade wenn man sein letztes Duell mit Exultant über diese Distanz berücksichtigt.

Exultant: Der Teofilo Sohn von Trainer A. Cruzhat hat sich gerade im Jahr 2019 und im ersten Teil des Jahres 2020 mit einem extrem guten Lauf und insgesamt vier Gruppe 1 Siegen (wenn man den Gruppe 1 Sieg im Hong Kong Vase im Dezember 2018 mitzählt) einen Namen gemacht und im Dezember 2019 und dem Februar 2020 den Sieg im Vase 2019 und dem The Citi Hong Kong Gold Cup nur knapp verpasst.

Nach der Sommerpause verpasste er allerdings den Sieg im Sa SA Ladies Purse  und danach im The Jockey Club Cup knapp und konnte auch in den folgenden drei Rennen immer nur einen ausbezahlten Platz für sich beanspruchen… das wird nach nun fünf  Rennen scheinbar zur Gewohnheit und gibt Grund zur Sorge, da er aber so konstant läuft, ist er eine sichere Bank für eine Platzierung.

Exulant gewann zur Zeit seines Debüts im Jahr 2017 erst im dritten Versuch sein erstes Rennen und konnte sich danach im Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile auf einen vierten Platz vorkämpfen. Das Rennen war allerdings nur der Auftakt für das Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup, wo er als Favorit auflief und mit einem zweiten Platz durchaus zu überzeugen wusste. Auch im The Hong Kong Derby schaffte er hinter dem Sieger des Classic Cup Siegers Singapore Sling einen dritten Platz. Mit zwei solchen Platzierungen auf höchstem Niveau in zwei der härtesten Rennen für die jungen Starter hatte Exultant sich fest an der Spitze seines Jahrgangs etabliert, auch wenn der Start im The Kowloon Cup ein wenig an seiner Form kratzte.

Im Mai machte er diesen kleinen Aussetzer aber mit einem Kantersieg im The Queen Mother Memorial Cup auf Gruppe 3 Ebene mehr als wett. So konnte er die angetretene Konkurrenz rund um Orawn Baba und Eagle Way mit mindestens sechs Längen schlagen und sich damit zum Hauptkonkurrenten von Pakistan Star im Gruppe 1 Champions & Chater Cup aufgeschwungen.

Die beiden hatten einen guten Kampf gegeneinander, aber am Ende konnte sich der Favorit mit fast zwei Längen durchsetzen, Exultant hatte den zweiten Platz aber sicher unter den Hufen und schien mit den 2400m keinerlei Probleme zu haben, auch nicht gegen bessere Pferde.

Das Gruppe 3 The Premier Plate danach war reine Formsache und wurde von ihm auch als solche behandelt. Im Sha Tin Trophy auf Gruppe 2 Ebene war er danach gegen die gestandenen Gruppe 1 Sieger Beauty Generation oder Singapore Sling klarer Außenseiter, schnitt aber mit seinem fünften Platz am Ende besser ab als von ihm erwartet worden war. Das gab ihm auch gegen den in letzter Zeit stark auflaufenden Glorious Forever eine Chance, aber erneut musste er sich mit gut zwei Längen geschlagen geben, Time Warp und Glorious Forever liefen an jenem Tag einfach zu stark auf.

Exultant konnte eine Zeit mithalten, strich dann aber erwartungsgemäß die Segel, auch weil er mit 59,3KG sehr schwer unterwegs war. Dann kam der Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup zwei Wochen später, wo auch Eagle Way wieder mit von der Partie war. Dieses Mal waren die Gewichte fix verteilt und Exultant musste sich mit einem Konkurrenten herumschlagen, der ihn im letzten Rennen hatte schlagen können und nun trotz eines 3KG schlechteren Gewichtsverhältnisses eine hervorragende Figur abgeben konnte. Der zweite Platz hatte in dem Rennen dann auch den kleinen Schönheitsfehler, dass Eagle Way im letzten Rennen 3 KG leichter unterwegs war und nun unter schlechteren Bedingungen was das Gewicht anbelangt auch nun noch die Nase vorn hatte.

Eagle Way war dementsprechend auch der Außenseiter in dem Rennen während man Exultant und Glorious Forever die Favoritenrolle im The Bochk Jockey Club Cup zugedacht hatte. Beide enttäuschten ein wenig, aber Exultant zeigte einen guten Schlußkampf und konnte dabei Werther auf den dritten Platz verbannen, und das deutlich. Die Leistung machte Hoffnung auf mehr im Gruppe 1 Hong Kong Vase Anfang Dezember, wo Exultant über die 2400m startete über die er bereits das Gruppe 3 The Queen Mother Memorial Cup im Mai gewinnen konnte.

Zudem hatte er ein der Wintersaison noch nicht allzuviele Rennen absolviert gehabt und ging relativ frisch in das Renne rund um Waldgeist. Exultant rangierte interessanter Weise von den Quoten wieder vor Eagle Way, der mit den 2400m so gar nichts anfangen konnte und wie zu erwarten seine Leistungen aus dem Rennen zuvor nicht wiederholen konnte.

Exultant hielt sich im Gruppe  1 Hong Kong Vase nahe am Tempo und konnte auf der zweiten Position in die Zielgerade einschwenken, während das Feld weit auseinanderfächerte und alle zum Schlusssprint ansetzten. Lys Gracieux kam aus dem Mittelfeld und konnte sich schnell an den nun führenden Exultant herankämpfen und ihn etwa 70m vor dem Ziel auch überholen. Exultant sah es allerdings gar nicht ein und kämpfte zurück, unter einem harten Ritt von Zac Purton, der zunächst die Hand mit der Peitsche wechseln musste als Lys Gracieux links neben ihn zog.

Das Rennen war über 2400m und im Januar ging es im Gruppe 3 The Centenary Vase über „nur“ 1800m, aber auch gegen auf dem Papier deutlich leichtere Konkurrent, gab es mit Dinozzo und Glorious Forever doch nur zwei realistische Konkurrenten, die aber beide keine ernsthafte Gegenwehr leisten konnten, während Exultant einen weiteren Gruppensieg feiern konnten – wie auch einen Monat später im Gruppe 1 The Hong Kong Gold Cup, nur dieses mal eben auf Gruppe 1 Ebene, gegen die selbe Konkurrenz wie zuvor. Exultant hatte sich 200m vor dem Ziel bereits locker abgesetzt und das Rennen 100m vor dem Ziel gewonnen, nur Southern Legend konnte nur ein paar Längen gut machen, ohne für Gefahr für den Sieger zu sorgen, der nun von 1800 bis 2400m drei Gruppenrennen in Folge hatte gewinnen können.

Zwei Monate später startete er im Gruppe 1 The QE II Cup, musste da aber eine völlig andere Taktik fahren als zuvor und versuchte das große Feld von hinten aufzurollen, was ihm aber leider nicht ganz gelang, denn der Außenseiter Win Bright hatte aufgepasst und sich rechtzeitig von der Front einige Längen abgesetzt, was Exultant an der Seite des alten Konkurrenten Lys Gracieux nicht mehr ganz aufholen konnte.

Im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup -einen Monat später passte Exultant da schon besser auf, das Feld war allerdings auch nicht ganz so groß und so weit außeinandergezogen, so dass Exultant von etwa der Mitte des Feldes starten konnte und schnell den Front Runner Time Warp eingetütet hatte. Rise High flog noch spät heran, aber Exultant hatte das Rennen 100m vor dem Ziel mal wieder fest in der Tasche und beendete damit eine hervorragende Saison für sich. Den Lauf beim Saisondebüt im The Sa Sa Ladies konnte man ihm schon verzeihen, nach einer Pause ist Exultant nicht immer in bester Form wieder gekommen, dafür war der zweite Lauf in der Saison schon deutlich besser und Exultant gewinn den The Jockey Club Cup mit Leichtigkeit. 150m vor dem Ziel zog Exultant in der Mitte der Bahn vor und setzte sich einige Längen ab, allerdings heftete sich der Derby Sieger Furore  an seine Fersen und holte noch einige Längen auf, aber konnte sich doch nicht mit Exultant messen und musste das Ausnahmepferd ziehen lassen.

Im Gruppe 2 Hong Kong Vase musste sich Exultant dann aber überraschend geschlagen geben, und dass, obwohl er auf den letzten Metern des 2400m Rennens als erster in die Zielgerade ging – aber Exultant konnte das Feld dieses Mal nicht hinter sich lassen und Glory Vase hatte Exultant 100m vor dem Ziel bereits fest im Griff und Exultant fiel auf den dritten Platz zurück. So richtig erklären kann man den Aussetzer nicht, so richtig schlecht war der Lauf aber auch nicht, und nach knapp anderthalb Monaten im nachfolgenden Gruppe 3 The Centenary Vase konnte sich Exultant wieder wie gewohnt gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Das Gruppe 3 Rennen war aber natürlich nicht das Ziel des mehrfachen Gruppe 1 Siegers, sondern das Gruppe 1 The Citi Hong Kong Gold Cup im Februar, welches mit 10.000.000$ dotiert war und welches Exultant 2019 hatte gewinnen können – allerdings schaffte er es nicht, auch die Austragung im Jahr 2020 für sich zu entscheiden – dafür kam er beim Einbiegen in die Zielgerade viel zu weit nach außen und verlor noch mehr an Boden, als er ohnehin schon verlorem hatte, weil Time Warp als Front Runner das Feld ordentlich außeinander gezogen hatte. Exultant log förmlich heran und sammelte Pferd um Pferd ein – am Ende reichte es aber leider nicht für den Sieg, sondern nur für eine zweiten Platz.

Den Fehler so weit nach hinten zu fallen machte er im The Fwd QE II Cup nicht noch einmal und schoss an Time Warp vorbei, mit dem er lange Zeit um die Führung in dem Feld konkurriert hatte. Am Ende kämpfte sich Furore noch an ihn heran, aber Exultant blieb der klare Sieger.

Auch im Chartered Champions & Chater Cup einen Monat später hat er gegen bekannte Konkurrenten wie Furore  das Tempo bekommen, welches er braucht um am Ende an allen vorbei zu beschleunige und schaffte als Saisonabschluss einen weiteren Gruppe 1 Sieg!

Hätte er die Form halten können, wäre er sicher auch nach der Sommerpause gleich von einem Sieg zum nächsten gelaufen, daraus wurde aber zunächst nichts, denn bei seinem Debüt sechs Monate nach dem letzten Start musste Exultant eine herbe Niederlage im Sa Sa Ladies Purse hinnehmen.

Exultant sah beim Einbiegen in die Zielgerade eigentlich noch Top aus, konnte dann aber der auf der Zielgeraden nicht das Tempo von Furore mitgehen, und so richtig das Augenmerk auf sich gezogen hat Dances With Dragons, der im letzten Abschnitt des Rennens unglaublich viel Boden gut machen konnte.

Von den dreien auf den ersten Plätzen machte Exultant den schlechtesten Eindruck und auch beim The Jockey Club Cup hatte er nie eine Chance, den Sieger und alten Bekannten Furore zu schlagen. Der war 200m vor dem Ziel noch gleichauf mit Exultant und setzte fast gleichzeitig den Schlusssprint an, Furore setzte sich aber schnell 2 Längen ab und hielt diesen Vorsprung bequem bis zur Ziellinie. Die beiden setzten sich gut vom Rest des Feldes ab und waren klar die beiden besten Pferde im Rennen, aber Exultant war eben erneut „nur“ Zweitbester.

Im Longines Hong Kong Vase  im Dezember fehlte auf dem Papier ein Hochkaräter aus Hong Kong als Konkurrent, aber Mogul sammelte sich nach seinem Flop im Breeders Cup und gewann das Rennen gegen den Favoriten Exultant am Ende dominant mi t drei Längen Vorsprung, was sein Versagen im Breeders Cup um so bitterer machte – er zeigte im Longines Hong Kong Vase, dass er es kann und das er das Potential hat, auch international groß aufzulaufen. Ryan Moore hat sicher den Sieg sehr genossen, Exultant wohl eher weniger, gerade auch weil er danach im Januar im The Centenary Vase Handicap unter hohem Gewicht erneut wieder nur den zweiten Platz erreichen konnte – vor Furore, aber hinter Glorious Dragon, der ganze neun Kilo leichter unterwegs war!

Golden Sixty machte im The Citi Hong Kong Gold Cup am Ende alles klar, auch wenn Furore ihm einen harten Kampf um den Sieg lieferte – Exultant versuchte sich an einem Schlussprint hinter den beiden her, konnte aber nicht auf diese aufschließen und musste sich mit einem dritten Platz zufrieden geben.

Im The Fwd QUE II Cupgab es einen besseren Schlusssprinter in From von Daring Tact, und Glorious Dragon, Loves Only You und Glory Vase addieren einiges an Pfeffer für dieses Rennen, was in einer sehr heißen Schlussphase resultierte, in dem Exultant einfach nicht das Tempo hatte, um mit den Siegern mitgehen zu können, sondern wurde auf den letzten 100m etwas abgehängt.

Der letzte Sieg ist nun schon eine ganze Weile her und es wird teuer, auf Exultant zu tippen…. ich neige dazu, ihn hier eher als Lay zu nehmen, gerade weil er wieder Favorit ist und die Quote meiner Meinung nach zu niedrig für ihn und seine Chancen auf den Sieg.

Time Warp: Der Archipenko Sohn von Trainer Allan Cruz ist mit seinen acht Jahren schon ein echter Veteran in Hong Kong und hat auf dem Kurs in Sha Tin schon einige Erfolge feiern können. Dabei ist er taktisch gar nicht mal der versierteste Wallach im Feld, sondern dominiert das Feld gerne von der Front aus und versucht die Führungsposition vom Start bis zum Ziel zu halten, kann aber dann auch extrem schwer zu fangen sein, wenn nicht zu viele herausragende Schlusssprinter im Feld sind

Auf jeden Fall sorgt er ein ordentliches Tempo im Rennen, und deswegen ist er so oft in Hong Kong anzutreffen, gerade in den besten Rennen, die der prominente Kurs so featured.

Er begann seine Karriere in England im Jahr 2015 und lief unter seinem Stammjockey Luke Morris das erste Mal im August 2015 zur Höchstform auf, als er fünf Siege in Folge feiern konnte du dabei zwei Black Type Rennen für sich beanspruchen konnte, das Criterium de L’Quest und sechs Monate später, beim Debüt in der neuen Saison, im Prix De Ponatme. Beide Rennen gewann er überzeugend und das hat die Aufmerksamkeit seines neuen Besitzers, Martin Siu Kim Sun, auf sich gezogen. Dieser hat ihn nach Hong Kong geholt, wo er unter Cruz zunächst im Celebration Cup und dem traditionell gut besetzten Sa Sa Ladies‘ Purse auflief. Im letztgenannten Rennen war er als Favorit an den Start gegangen, misste sich aber knapp Nassa geschlagen geben, der ihn auf der Zielgeraden noch knapp einsammeln konnte und dank eines harten Kampfes mit knapp einem Nacken gewinnen konnte.

Für Time Warp ging es danach in den Bochk Jockey Club Cup und damit in ein Wiedertreffen mit Nassa, dem keine Wiederholung des Sieges über Time Warp zugetraut wurde, aber auch in das Duell mit Werther ging es für ihn in jenem Rennen und der mehrfache Gruppe 1 Sieger konnte dem Neuling in Hong Kong noch einmal einnorden und mit einem Hals Vorsprung durch das Ziel gehen, Damit hatte Time Warp sich aber auch gleich an die Spitze der Rennpferde in Hong Kong setzen können, schließlich war Werther nicht irgendwer und auch Nassa und Gold Mount, die auf den Plätzen hinter ihm folgten waren durchaus gute Gegner gewesen.

Dementsprechend war Time Warp auch unter den Favoriten des Hong Kong Cups im Jahr 2017, wo er eine beeindruckende Lektion erteilen konnte, wie man so ein Rennen als Front Runner gewinnen kann.

Er sprang gut aus den Startboxen und setzte sich mit einer Länge Vorsprung an die Front, wo er sich bis zum Einbiegen in die Zielgerade relativ ungefährdet halten konnte. Danach versuchten die anderen Rennpferde rund um Wetrher und Neorealism aber naturgemäß, den Front Runner einzusammeln und fächerten weit in die Mitte der Bahn aus. Time Warp zeiget aber einen beeindruckenden Tempowechsel und gewann am Ende ungefährdet mit über zwei Längen Vorsprung.

 Nach diesem herausragenden Erfolg konnte sich Time Warp die kleine Pause über Weihnachten gönnen und sich auf das Jahr 2018 freuen, und schon im Januar ging es weiter für ihn, als er im Stewards Cup unter den Favoriten startete. Dieses Mal konnte er die spät anfliegenden Konkurrenten allerdings nicht hinter sich halten und musste einsehen, dass dieses Rennen an diesem Tag für ihn nicht zu gewinnen war. Auch der Gold Cup in Hong Kong im Februar 2018 war auf dem Papier gegen die Sieger des letztes Rennens, Seasons Bloom und Werther, sehr schwer besetzt, Time Warp kam über die längere Distanz von 2000m aber besser in Gang und konnte sich am Ende mit gut einer halben Länge gegen die Konkurrenten behaupten.

Wie schon beim letzten Gruppe 1 Sieg gönnte sich Time Warp nach diesem Erfolg eine kleine Pause und kam erst im April mit einem Start über 1600m in der Chairmans Trophy wieder. Und wieder lag ihm die Kombination aus der Distanz der Meile und einer kleinen Pause überhaupt nicht und er konnte dem Rang des Favoriten des Rennens in keiner Weise gerecht werden. Aber auch der Schritt auf die 2000m noch im selben Monat im Queen Elisabeth II Cup half seiner Form im Frühjahr nicht weiter, so musste sich Time Warp zum zweiten Mal in Folge mit dem letzten Platz zufrieden geben, was auf Grund einer kleineren Verletzung sogleich in einer weiteren, längeren Pause mündete.

Seine Rückkehr auf die Rennstrecke feierte er dann erst sechs Monate später im Oktober in der Sha Tin Trophy, wo er gegen einige der besten Miler des Landes antreten musste. Und so startete Time Warp nach zwei schlechten Rennen im Frühjahr über die suboptimale Distanz als klarer Außenseiter, und belegte ein weiteres Mal den letzten Platz im Rennen. Nur knapp zwei Wochen später ging es dann in das Sa SA Ladies‘ Purse, um die selbe Reihenfolge von Rennen wie im letzten Jahr anzugehen.

Zwar wurde er gegen Glorious Forever als Außenseiter gehandelt, aber über die etwas weitere Distanz von 1800m und mit dem ersten Rennen in der neuen Saison hinter sich steigerte Time Warp seine Form enorm und konnte das Feld wie zu seinen besten Zeiten über die Strecke führen.

Erneut zwei Wochen später schritt er dann im Bochk Jockey Club erneut auf die 2000m hoch, was ihm auf dem Papier exzellente Chancen gegen den wieder gegen ihn anstehenden Glorious Forever sowie  Werther und Exultant gab, es war allerdings schnell ersichtlich dass es wieder einmal nicht der Tag von Time Warp war und er fiel unter seinem Jockey Zac Punton auf der Zielgeraden zu schnell zurück, so dass er von seinem Jockey ausgebremst wurde, nachdem die Siegchancen dahin waren.

Danach ging es erneut gegen Glorious Forever im Hong Kong Cup im Dezember 2018 und dieses mal versuchte Time Warp sich nicht in ein Duell um die Führung verwickeln zu lassen, was aber im Endeffekt nur dazu führte, dass Glorious Forever das Tempo nach Belieben setzten konnte und sich mit einem Tempowechsel auf der Zielgerade Time Warp entledigte und das Rennen locker gewann.

Nach dem Jahreswechsel ging es für Time Warp in den The January Cup, den er auf dem Papier relativ locker hätte dominieren sollen, aber wieder schaffte es Time Warp nicht das selbst gesetzte Tempo bis zum Ziel durchzuhalten und sowohl Simply Brillant als auch Citron Spirit hatten ihn schnell im Griff, und auch im Hong Kong Gold Cup im Februar übernahmen andere den Schlusssprint und Time Warp konnte sich zurückfallen lassen, nachdem seine Arbeit als Pacemaker getan war. Der Rest der Saison verlief dabei immer nach Schema F: Das Tempo setzten oder Druck auf den Pacemaker, und dann auf der Ziellinie packen gehen – klare Niederlagen im The QE II Cup, dem The Champions & Chater Cup  und auch dem Gruppe 3 The Premier Plate folgten in der Saison. Besser war da schon wieder der Start nach einer längeren Pause im The Sa Sa Ladies als er den offensichtlich noch nicht ganz fitten Exultant hinter sich halten konnte und nur Southern Legend an sich vorbei ziehen lassen musste.

Die Form konnte Time Warp allerdings danach im Gruppe  2 The Jockey Club Cup nicht halten und scheiterte deutlich an Exultant und auch im Gruppe 1 Hong Kong Cup erging es ihm nicht besser. Im Gruppe 3 The January Cup im neuen Jahr versuchte Time Warp wiede das Tempo zu setzen, konnte aber nicht den dritten Kurs und Distanz Sieg von Doctor Geoff nicht verhindern und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben.

Im Gruppe 1 The Citi Hong Kong Gold Cup über 2000m gab es um die Position des Front Runners kaum Konkurrenz, so dass Time Wap sich bequem an die Spritze des Feldes setzten konnte und die anderen über die Distanz führen konnte. Time Warp zog das Feld beständig weiter auseinander und verdarb damit sogar dem Favoriten Exultant den Tag, der am Ende nicht mehr genug Zeit hatte, um Time Warp noch vor der Ziellinie einzusammeln. An jenem Tag hatte Time Warp einen extrem guten Tag erwischt und hatte auf der Zielgeraden noch mehr als genug Kraft übrig, um sich ein wenig abzusetzen von den unmittelbaren Verfolgern, denen allen die Kraft auszugehen begann.

Wenn er in der selben Laune ist, ist er selbst für die besten in Hong Kong eine Gefahr. Aber schon beim nächsten Rennen im April konnte er das Tempo nicht halten und musste zurückstecke und im Mai im Chartered Champions & Chater Cup reichte es am Ende nur für einen letzten Platz und auch danach im The Jockey Club Cup  belegte er diesen Platz, nachdem er zuvor das Tempo gesetzt hat. Sein letzter Sieg war über 2000m, aber das half ihm im Dezember im Longines Hong Kong Cup auch nicht weiter, wo er erneut als Front Runner gebucht aber klarer Außenseiter war, mit fast doppelt so hoher Quote wie der nächste Außenseiter. Zwar floppte alle Favoriten in diesem Rennen, aber ein müder Time Warp konnte hier genauso wenig ausrichten wie danach im The January Cup in Happy Valley oder dem The Centenary Vase Handicap im Januar, wo er sehr leicht unterwegs war, den deutlich schwereren Furore und Exultant aber nicht das Wasser reichen konnte – ganz zu schweigen vom Sieger und weiteren Leichtgewicht Glorious Dragon, der das Meiste aus den Handicapregeln machte.

Time Warp machte seinen Job im The Citi Hong Kong Gold Cup und dem nachfolgenden The Peak Handicap, indem er auch dort das Tempo des Rennens setzte, aber keinen Einschlag beim Kampf um den Sieg machte. Das war auch beim The Fwd QUE II Cup und wird hier und heute auch keinen anderen Verlauf nehmen.


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