Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-content/plugins/wordpress-ping-optimizer/cbnet-ping-optimizer.php on line 469
Horse Racing - Pferdewetten Tipps von pferdewetten-online.info
Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Horse Racing

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Horse Racing.

22.05.2021 – Doomben – Doomben Cup – Pik: Zaaki

Pferderennen in Australien

07:15 Australien: Doomben Cup (Gruppe 1)

Distanz: 2000m | Class: GROUP 1, Weight for Age

Im Doomben Cup treffen wir einige alte Bekannte wieder Favorit des Rennens ist aber ein uns noch etwas Unbekannter:

ZAAKI kommt aus dem Stall von Annabell NEASHAM die ihren Schützling im Jahr 2017 das erste Mal auf die Rennstrecke schickte. Um genauer zu sein ging Zaaki damals noch in England für Mohamed Moubarak an den Start, der mit ihm allerdings wenig Freude hatte und in seinem ersten Jahr nur einen zweiten Platz hatte feiern können. ZAAKI wechselte dann zu Sir Michael Stoute der ihn in England nach einer Pause über den Winter im Jahr 2018 weiterlaufen ließ und ein bisschen mehr Erfolg mit ihm hatte.
Zaaki gewann sein Debüt in Thirsk im April 2018 und sicherte sich danach in den kommenden vier Rennen jeweils einen ausgezahlten Platz, wobei er auch im Gruppenrennen in Haydock im August auf einen Platz kam, allerdings war er in diesem Rennen als Favorit gestartet, konnte aber die Distanz nicht durchhalten und wurde auf dem schnellen Untergrund auf den letzten Metern noch von zwei anderen Pferden überholt.

Der Versuch im Rose of Lancaster Stakes verlief damit klar unter den gesetzten Erwartungen und sein Trainer lies ihn in der aktuellen Saison nur noch ein weiteres Mal in York unter dem Star Jockey Frankie Dettori an den Start gehen, aber auch dieses Gruppe drei Rennen war klar außerhalb seiner Reichweite und er musste sich am Ende mit dem vorletzten Platz zufrieden gebe. Und auch wenn Zaaki in diesem Rennen einige Entschuldigungen hatte – so verpasste er den Start und hustete nach dem Rennen, schien also bei seinem letzten Start 2018 durch aus gesundheitlichen Probleme zu habe – so war seine Leistung in diesem Jahr 2018 insgesamt aber trotzdem unter den Erwartungen geblieben. In der Pause zu nächsten Saison wurde Zaakidann kastriert und starte nach der Winterpause im Mai erneut.

Im Mai 2019 schien er aufgrund der längeren Pause, der Operation, und des weiteren Trainings, ein anderes Pferd zu sein denn er gewann seinen ersten Start auf Listed Ebene im Paradise Stakes, einem Vorbereitungsrennen für das Queen Anne Stakes, mit einem Nacken gegen den hochgehandelten Barney Roy und dass Duo hatte beim Lauf zum Ziel den Rest des Feldes locker geschlagen und machte den Sieg unter sich aus.

Wieder verpasste Zaaki den Start in dem Rennen und musste sich zunächst mit einem der letzten Plätze in dem Feld zufrieden geben, wurde von seinem Jockey Frankie Dettori aber rechtzeitig zum aufholen des Rückstandes auf die Führenden geschickt, so dass er circa 200 m vor dem Ziel die Führung selbst übernehmen konnte und den Angriff von Barney Roy auf den letzten Metern abwehren konnte.

Das war die bis dato beste Leistung von Zaaki und wenn man bedenkt, dass der Konkurrent zu dieser Zeit deutlich höher gerated wurde, ist es nicht wirklich verwunderlich dass Zaaki gegen etwas leichtere Konkurrenz danach in Epson im Gruppe 3 Investec Diomed Stakes seiner Favoriten Rolle mehr als gerecht wurde und das Rennen relativ locker mit einer Länge gewinnen konnte.
Damit hatte er nun zwei black Type Rennen hintereinander gewonnen und ging im Juli 2019 mit viel Zuversicht nach Ascot, wo er auf Gruppe zwei Ebene über die Meile auf schnellem Untergrund im Summer Mile Stakes startete. Dieses Mal erwischt er den Start relativ gut, sortierte sich nicht ganz so weit hinten im Feld ein und ging wieder rechtzeitig in den Schlussprint, konnte aber dieses Mal auf den letzten 100 m den Angriff von Beat the Bank nicht abwehren, der an ihm vorbeizog und mit einer Nase Vorsprung das Rennen für sich entschied.

Das Rennen bekam am Ende noch eine sehr tragische Note, als nach dem Rennen festgestellt wurde, dass sich der Sieger Beat the Bank bei seinem Sieg tödlich verletzt hatte und wir damit das letzte Rennen von Beat the Bank gesehen hatten. So einen Abschluss braucht niemand und es ist eines der sehr tragischen Geschehnisse, die diesen Sport immer wieder begleiten.

Zaaki ging danach weiter nach Goodwood, wo er auf Gruppe 2 Ebene im Lennox Stakes nur einen siebten Platz erreichen konnte. Er war zwar wieder unter den Favoriten gehandelt worden, konnte aber über die schnellere Distanz von 1400 m nicht das nötige Tempo erreichen, um die Konkurrenten und Sieger unter Druck zu setzen. Es war also kein Wunder, dass Zaaki danach wieder über eine längere Distanz geschickt wurden und über die 1800 m in York auf Gruppe 3 Ebenen holte er im August 2019 auch wieder einen Sieg. Interessant an diesem Rennen war die neue Taktik von Zaaki, der sich dieses Mal hinter den Pacemakern einsortiert hatte und dementsprechend nicht wie sonst versuchte, das Feld von hinten aufzuräumen.
Wie dem auch sei, die neue Taktik hatte Erfolg und man versuchte die selbe Herangehensweise danach auf Gruppe zwei Ebene im Joel Stakes in Newmarket Noch einmal, aber die Konkurrenz rund um den Sieger Benbatl war deutlich zu stark für Zaaki. Allerdings ging es in diesem Rennen gegen das schnellste Pferd der Welt zu diesem Zeitpunkt, da kann man auch mal verlieren….

Immerhin sprang am Ende ein dritter Platz dabei heraus, es gab also wieder ein wenig Preisgeld.

Dann kam eine Entscheidung die ich bis heute nicht so richtig verstehe, denn sein Trainer entschied sich, Zaaki um die halbe Welt zu schicken und ihn in Hongkong im Hongkong Meyer starten zu lassen, ein Rennen wo er eine locker dreistellige Quote zum Start hatte, und dementsprechend gegen die weltbesten Pferde über die Meile auch keine Chance hatte. Diesen Trip hätte man sich vermutlich sparen können, aber er war ja nicht der einzige Starter Seines Trainers an diesem Tag also wurde er vermutlich einfach zusätzlich mit eingepackt.

Im Juni 2020 ging es dann wieder in England los, allerdings war die dritte Saison für Sir Michael Stoute nicht im Ansatz so erfolgreich wie die letzte und aus vier Starts konnte gerade einmal ein einzelner Platz 3 herausgeholt werden… Zaaki wechselte nach dieser Enttäuschung nach Australien wo er nach 200 Tagen für seine neue Trainerin Annabell Neasham das erste mal startete. Gleich bei seinem ersten Rennen wurde er in ziemlich tiefe Gewässer geschickt, so startete er im April 2021 im Doncaster Mile Auf Gruppe eins Niveau, und musste aufgrund seiner Erfolge in England auch noch ein relativ hohes Gewicht tragen. Der sechste Platz ging damit ziemlich in Ordnung, sind Trainerin hatte danach mit ihm auch erbarmen und ließ ihn in einem Gruppe drei Handikap in Randwick auflaufen. Dort verpasst er den Sieg nur mit einem Kopf und unter festgesetzten Gewichten auf dem Kurs Gold Coast gelang Zaaki im Gruppe 2 Hollindale Stakes dann auch der erste Sieg Down Under.

er war wieder als Favorit gestartet und hatte die heutigen Konkurrenten Avilius und Humidor gegen sich, konnte aber beide sehr locker schlagen und es gibt heute unter ähnlichen Bedingungen kaum einen Grund, warum er nicht erneut den Sieg erringen sollte.

Avilius: Der Pivotal Sohn von Trainer B. Cummings hat sich gesamt gesehen durchaus gut präsentieren können, obwohl er sich am Anfang seiner Karriere durchaus ein wenig Zeit gelassen hatten, um das erste Mal ein Gruppenrennen gewinnen zu können – ganze 8 Rennen dauerte es bis zum ersten Erfolg auf Gruppenebene, dann aber machte er sich einen Namen in Australien und darüber hinaus
Zwar gewann er schon beim dritten Rennen das Prix de Suresnes in Frankreich, seiner alten Heimat bevor er 2018 nach Australien wechselte, aber die ersten Monate seiner Karriere waren doch etwas holprig. Vpr dem Wechsel nach Australien startete er noch im Grand Prix de Maisons-Laffitte  und dem Gruppe 2 Prix Guillaume d’Ornano, wo er jeweils platzieren konnte, allerdings den Sieger jeweils nicht gefährden konnte. Im Gruppe 2 Qatar Prix Niel kam er sogar als zweiter ins Ziel, konnte aber Cracksman damals niemals unter Druck setzten, und beim letzten Start in Europa im Qatar Prix Dollar scheiterte er als Favorit sogar sehr deutlich. Trotzdem hatte er mit dieser ersten Saison seine neuen Besitzer überzeugt und er wechselte nach Australien, wurde kastriert und startete sofort in einigen Gruppenrennen, wie dem New Caledonia, dem Kingston Town Stakes und dem The Bart Cumming Stakes – alle auf Gruppe 3 Ebene und alle mit einem Sieg abgeschlossen. Auf Distanzen von 2500m bis 1900m.
Der Versuch auf Gruppe 1 Ebene im Cox Plate war allerdings nicht sonderlich erfolgreich, denn Avilius konnte sich natürlich weder gegen die Wunderstute Winx noch aber gegen Benbatl oder Humidor durchsetzen, das selbe Schicksal ereilte ihn dann auch im Melbourne Cup, wo Avilius sogar nur 22 von 23 wurde. Avilius gönnte sich dann eine kleine Pause und kam erst im Februar wieder zurück auf die Rennstrecke und senkte dabei auch noch die Ziele vor den Augen ein wenig.
So wurde er im Gruppe 3 Carlyon Cup auch wieder Erster und konnte sich gegen den Zweiten recht deutlich durchsetzen. Auch auf einem etwas höherem Niveau wie dem Peter Young Stakes gelang Avilius im Februar der Sieg, dieses mal auf gut bis weichem Untergrund und 1800m Distanz. Avilius hatte zwar trotz des Gruppe 2 Rennens weniger Konkurrenz als dem letzten Rennen und konnte sich locker mit 1,5 Längen ins Ziel schieben, was die Fans aber nicht davon abhielt, ihn für den Australian Cup zum Favoriten zu machen – und das obwohl er noch nie ein Gruppe 1 Rennen gewinnen konnte oder knapp dran war – auch dieses Mal sollte es nicht reichen und Avilius kam nur als Fünfter ins Ziel, gut 1,5 Längen hinter dem Sieger Harlem – der allerdings im letzten Rennen keine Konkurrenz für Avilius gewesen war – hier war er als Außenseiter aufgelaufen, wie auch die Plätze 2, 3 und 4. Vergessen wir das Rennen lieber, denn im Ranvet Stakes auf Gruppe 1 Ebene konnte sich Avilius dieses mal locker durchsetzen und die meisten Favoriten liefen ein extrem gutes Rennen und konnten sich vorne mit dabei platzieren – aber Avilius konnte keiner mehr fangen, der Vorsprung auf dem Kurs in Rosehill betrug am Ende ganze 2,5 Längen.
Nach nur einer Woche ging es im Gruppe 1 Kia Stakes wieder auf die Rennstrecke und Avilius konnte sich über 2400m wieder einmal locker gegen die Konkurrenz durchsetzen, die angetretenen Gegner waren aber auch nicht der Rede Wert, obwohl das Preisgeld gut doppelt so hoch war wie im letzten – der zweite Gruppe 1 Sieg war trotzdem sicher.
Für das Winx Stakes auf Gruppe 1 Ebene war die Konkurrenz mit Happy Clapper oder Very Elegant doch besser, aber es waren wohl die 1000m weniger Distanz, die Avilius am Ende das Genick brachen – von 2400m auf 1400m runter zu gehen war sichtlich keine gute Idee. Auch über die Meile im Gruppe 3 Ingham Chelmsford Stakes erging es ihm nicht besser und er konnte sich im Finish nicht durchsetzen, ganz im Gegensatz zum zwei Wochen später ebenfalls über die Meile ausgetragenen Colgate Optic White Stakes  – wo Avilius sich am Ende mit über 2 Längen gegen alt bekannte Kollegen wie Happy Clapper oder seinen ehemaligen Bezwinger Samadoubt durchsetzen konnte.
Avilius versucht in der Regel das Rennen von hinten aufzurollen und wenn sich eine Armee von Pferden vor ihm aufgebaut hat, bleibt er halt stecken – oder wenn andere Konkurrenten ebenfalls diese Taktik fahren, kommt er manchmal zu spät, wie etwa im Ladbrokes Stakes wo er Gailo Chop die Führung überlassen musste und sich eher im hinteren Bereich des Feldes einsortierte. Zusammen mit Black Heart Bart kam er dann auf der Zielgeraden in der Mitte der Bahn heran und machte einige Plätze gut, musste aber Black Heart Bart und Cape Of Good Hope ziehen lassen, die fast zwei Längen Vorsprung vor dem Rest hatten. Avilius hatte in diesem Rennen durchaus zeigen können, dass er auch mit anderer Taktik gefährlich werden kann, aber es fehlte doch noch ein wenig – im Cox Plate, gerade einmal 6 Tage später, sah man ihm hingegen deutlich an, dass sowohl Niveau als auch Erholungszeit zwischen den Rennen viel zu kurz waren.
Nach knapp drei Monaten Pause kehrte er zwar gut ausgeruht in das Neds C. F. Orr Stakes auf Gruppe 1 Ebene zurück, konnte aber überraschend nicht um den Sieg mitlaufen, was aber auch für den Favoriten Scales Of Justice galt und das Rennen war von den Außenseitern dominiert worden. Besser erging es ihm dann schon drei Wochen später im Chipping Norton Stakes, wo er immerhin bis auf zwei Längen an Te Akau Shark und Verry Elleeegant heran kam.
Dreamforce kam nach vorne und übernahm die Führung, wärhend Happy Clapper ihm auf den Hufen hing und Verry Elleeegant knapp dahinter lief. Avilius war dagegen ziemlich weit hinten im Feld und hatte die Position auch noch 200m vor dem Ziel inne – da war er gerade einmal Siebter, und der Sprint zum Ziel war in vollem Gang! Te Akau Shark erwischte Happy Clapper zusammen mit Verry Elleegant, Fierce Impact Avilius noch vor der Ziellinie, und Avilius wäre sicher sogar um den Sieg mitgelaufen, wenn er nicht ganz so weit von den Pacesettern weg gewesen wäre.
Trotzdem, der Schlusssprint wusste zu gefallen, was auch erklärte warum Avilius für den Gruppe 1 Tab Australian Cup im März als Favorit auflaufen dürfte.
Auch hier lies sich Avilius weit zurückfallen und hatte vor der Zielgeraden alle bis auf einen Konkurrenten noch vor sich, und auch wenn er innen eine Lücke für sich fand um noch einige Plätze gut zu machen, war das natürlich nicht genug um am Ende um den Sieg mitlaufen zu können.
Das Muster wiederholte sich auch im kleinen Feld in Rosehill noch im selben Monat, als Avilius im Gruppe 1 Ranvet Stakes auflief und dort den Anschluss an Addeybb und Verry Elleegant verpasste, was ihn aber nicht daran hinderte, es gleichim selben Monat noch einmal im Kia Tancred Stakes zu versuchen, wo Verry Elleegant ihm aber wieder davonsprintete.
Nach einer langen Pause konnte man im August 2020 im Winx Stakes nicht viel von ihm erwarten und er wurde dann kurz vor dem Rennen sogar als Non Runner deklariert und verschob sein Saisondebüt auf den September, wo er in Randwick auf Gruppe 2 Ebene im 5 Sep 2020
Heineken Chelmsford Stakes startete. Auf dem Papier hatte er sich ein durchaus machbares rennen ausgesucht und Avilius schaffte es tatsächlich, unter 2 Längen an den Sieger heranzukommen und auf einem vierten Platz zu enden, obwohl er lange Zeit letzter im Feld war und unglaublich viel Boden gut zu machen hatte – das war eine wirklich gute Leistung, wenn man den Verlauf des Rennens betrachtet, umso enttäuschender, dass er im Gruppe 1 Fujitsu George Main Stakes kurze Zeit darauf nicht an diese Form anknüpfen konnte, ein abgeschlagener sechster Platz war alles was am Ende übrig blieb, dafür kam er beim nächsten Rennen, dem Gruppe 2 Quincy Seltzer Hill Stakes in Ranwick, überraschend als zweiter hinter dem erneuten Sieger Kolding ins Ziel. Der Front Runner hatte das Feld früh auseinander gezogen, aber Avilius schaffte erneut den Trick, das gesamte Feld bis auf den Sieger von der Rückgeraden an abzuarbeiten und lies sich dieses Mal nicht ganz so extrem weit nach hinten fallen in den ersten Phasen des Rennens. Es folgte der nächste Start im Stella Artois Caulfield Cup, wo er allerdings keine Chance hatte mit den anderen Schlusssprintern wie Verry Elleeganz mitzuhalten, die ihn über 2 Längen hinter sich ließen.
Auch im November absolvierte Avilius zwie Starts, der erste am 3 Nov 2020 im Lexus Melbourne Cup war eine reine Enttäuschung – Avilius sortierte sich im hinteren Bereich des Feldes ein – und blieb das gesamte Rennen dort. Das war nix, und zwei Wochen später im deutlich leichteren Quayclean Zipping Classic auf Gruppe 2 Ebene schaffte es Avilius wieder nicht, von dem niedrigeren Niveau zu profitieren. Eigentlich war das Rennen wie für ihn gemacht, es gab ordentlich Pace, viel Deckung aber auf dem Papier wenig Klasse zu fürchten – trotzdem sprintete die Konkurrent ihm davon und Avilius konnte den Siegern nur hinterherschauen, und auch nach einer kleinen Pause ging es im Februar mit der Form von Avilius nicht gerade bergauf… zwar konnte Avilius im Chipping Norton Stakes einen guten dritten Platz und dami auch wieder etwas Preisgeld erringen, aber um den Sieg konnte er gegen Very Elleeant wieder nicht mitlaufen.
Das änderte sich auch mit seinen Starts im George Ryder Stakes, der Doncaster Mile oder de Hollindale Stakes nicht – er läuft kontinurierlich gute Rennen und holt sich auch in hochklassigen Rennen immer wieder einen ausbezahlten Platz, kommt aber selten in Schlagreichweite zu den jeweiligen Siegern. Er ist und bleibt aber damit einer der Hauptanwärter für die ausbezahlten Plätze.

01.05.2021 – Churchill Downs – Kentucky Derby – Pick: Essential Quality / Rock You World + Trifecta

Pferderennen in den USA

00:57 – The Kentucky Derby – Gruppe 1

Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 2.420 m  |  Preisgeld: 500.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Seit 1875 wird das Kentucky Derby, welches auch unter den Namen „Run For The Roses“ oder „The Most Exciting Two Minutes In Sports““ genannt wird, nun schon abgehalten. Dabei qualifizieren sich die Teilnehmer über 36 verschiedene Qualifikationsrennen, so dass am Ende das Starterfeld von 20 Konkurrenten übrig bliebt, welches wir heute hier vorfinden.

Die zwei Minuten, die dieses Rennen ca. dauern wird, haben in den USA eine immense Medienaufmerksamkeit und in den letzten Jahren haben Pferde wie American Pharoah, Califormia Chrome oder Orb dieses Rennen gewonnen, und wir erinnern uns alle gut daran wie American Pharoah 2016 sogar alle Rennen des Triple Crown gewonnen hat, und damit etwas geschafft hat, was vor ihm nur 11 andere Pferde in der Geschichte in den USA geschafft hatten.

Gänsehaut ist garantiert und wir erwarten das bestbesuchte Rennen der USA mit Spannung. Natürlich ist im zweiten Jahr der Pandemie auch das Derby betroffen und die Zuschauer müssen leider zum größten Teil draußen bleiben. Spanend bleibt es trotzdem und ich habe einige der Rennpferde heute schon länger auf dem Schirm.

 

Auch im Kentucky Derby gibt es Trends:

Alle Sieger aus den letzten 10 Derbys haben in ihrem letzten Rennen einen Sieg feiern können.

97 oder höhere Speed Figures sind gut, 3yo Speed Figures über 100 sind ebenfalls gut.

Ein LP Rating von 95 nach dem letzten Vorbereitungsrennen sind ebenfalls gut.

Seit 2013 gibt es ein Punktesystem für dieses Rennen, und knapp 3 stellige Nummern sind einer der Schlüssel zum entwirren dieses Rennens. Also: wer sieht gut aus?

Also, ganz strickt zusammengestrichen:

Known Agenda und Essential Quality.

Etwas weiter gefasst: 

Essential Quality

Rock Your World

Like the King

King Fury

Highly Motivated

Known Agenda

Andere die noch in Frage kommen.:

Hot Rod Charlie

Medina Spirit

Mac Swiney

Also, befassen wir uns nun vor allem mit Known Agenda und Essential Quality.

Essential Quality hat sich im Blue Grass Stakes in Keenland im April ein sehr spannendes DUell mit dem heutigen Konkurrenten Highly Motivated geliefert. Nachdem sich das Feld in dem Rennen ein wenig sortiert hatte, übernahmen die beiden die Führung des Feldes, mit Highly Motivated innen an der Bahn und Essential Quality außen. Der Rest des Feldes spielte in dem Rennen kaum eine Rolle und kam auch nie in das Vergnügen, einen der beiden Favoriten unter Druck zu setzen.

Beim Einbiegen in die Zielgerade waren die beide schon einige Längen vor dem Rest des Feldes und gingen zusammen in den Schlusssprint, und Highly Motivated hielt sehr gut gegen den hohen Favoriten Essential Quality gegen, der in der Mitte der Bahn ein wenig zu wandern begann und Highly Motivated, mit der Hilfe des Innengleänders, einen kleinen Vorsprung gab. Es dauerte länger als erwartet, bis Essential Quality so richtig in Gang kam und beschleunigen konnte, als er dann aber Highly Motivated überholt hatte, konnte man sehen dass er den Konkurrenten auch fest im Griff hatte. Der Nacken Vorsprung täuscht darüber ein wenig hinweg und man muss Highly Motivated für dieses Rennen hier ebenfalls im Blick haben, aber dass Essential Quality von den Buchmachern den Vorzug bekommen hat, ist wenig verwunderlich.

Zuvor gewann er das Gruppe 3 Southwest Stakes auf weichem Boden über die erweiterte Meile mit gut 4,5 Längen, wurde da aber auch ausgeritten – trotzdem, eine weitere super Leistung von dem noch ungeschlagenen Hengst.

Der Sieg in dem Gruppe 3 Rennen war aber natürlich ach so erwartet worden, so lange der Untergrund sich nicht als völlig untauglich für Essential Quality erwiesen hätte, denn im Oktober hatte Essential Quality schon das Gruppe 1 Claiborne Breeders‘ Futurity Stakes für sich entschieden, und das mit über drei Längen Vorsprung und ohne dass er sich überhaupt übermäßig hätte anstrengen müssen. Er blieb danach in Keenland um im Breeders Cup Festival zu starten. In dem Rennen war eigentlich Jackie’s Warrior der Favorit, der aber das Tempo auf den letzten 200m nicht mitgehen konnte und nur auf einem vierten Platz ins Ziel kam, während Essential Quality auf den letzten 200m noch einmal zulegen konnte und den überraschend stark auflaufenden Hot Rod Charlie noch überholte und mit knapp unter einer Länge gewinnen konnte.

Also wir fassen zusammen – gute Leistungen in mehreren Grupep 1 Rennen, ungeschlagen, vielseitig was den Untergrund anbelangt und von der Position her meistens prominent in seinen Rennen – Essential Quality gehört unter die Favoriten des Rennens

Known Agenda: Einer der Favoriten für das Rennen hier, und das nachdem er letztes Jahr eine ganze Weile gebraucht hat um in Gang zu kommen, aus seinen ersten drei Rennen hat er nur eines gewinnen können, im ersten Gruppenrennen wurde er noch sang und klanglos mit neun Längen geschlagen – dass er dabei einen zweiten Platz erringen konnte, war nur ein kleiner Trostpreis.

Auch der erste Start im jahr 2021 in Tampa Bay im Gruppe  3 Sam F Davis Stakes lief nicht gut mit einem fünten Platz, aber danach änderte sich die Form schlagartig – nur 20 Tage später fegte er die Konkurrenz in einem Claimer beiseite und gewann danach das Curlin Florida Derby mit über zwei Längen. Zwar kommt aus diesem Rennen keiner der anderen Konkurrenten für den Sieg hier und heute in Frage und die Qualität des Rennens war eher fragwürdig, aber die Speed Figures passen und Sieger des Florida Derbys machen sich in der Regel gut im Kentucky Derby. Ein bisschen besorgt kann man wegen seiner Form vor dem Derby sein.

Rock Your World: Der Candy Ride Sohn von Trainer John Sadler hat bisher alle seine Starts in Santa Anita absolviert und ist derzeit noch ungeschlagen. Er gewann sein letztes Rennen, das Runhappy Santa Anita Derby, gegen Medina Spirit mit über 4 Längen und deklassierte damit den eigentlichen Favoriten des Rennens locker. Gerade wie er, je weiter es zum Ziel ging und je länger die Distanz wurde, immer schneller wurde wusste zu gefallen. Das Tempo heute wird hoch sein und die Fähigkeit einen Schlusssprint so lange durchzuhalten, und dabei noch immer schneller zu werden, ist sicher hilfreich. Auf die Shortlist mit ihm

Hot Rod Charlie: Der Oxbow Sohn Von Doug O’Neil unterlag im Breeders Cup Juvenile Essential Quality noch ziemlich knapp und unterlag dann noch knapper mit einem dritten Platz Medina Spirit im Robert B Lewis Stakes und an dieser Niederlage gibt es nichts zu deuteln. Er hatte freie Fahrt und ist einfach nicht stark genug gewesen um dagegen zu halten, Medina Spirit war einfach stärker – und der wurde von Rock Your World im Runhappy Santa Anita Derby deklassiert. Also kein guter Querverweis in der Form für Hot Rod Charlie, der sich allerdings auf Gruppe 2 Ebene in Fair Grounds im Louisiana Derby mit einem Sieg für heute empfahl. Platz ja, Sieg eher nein.

Highly Motivated: Der Into Mischief Sohn von Chad Brown hatte ein bisschen Pech in seiner Karrier ebisher, nach einem sehr guten Start im letzten Jahr mit zwei Siegen in drei Rennen, musste sich dann aber im Gruppe 3 Gotham Stakes in Aqueduct geschlagen geben und lief danach ein großartiges Rennen in Keenland gegen Essential Quality im Blue Grass Stakes, wo er mit dem klaren Favoriten mitging und vor das Feld zog und nur sehr knapp geschlagen wurde. Das war eine serh ansprechende Leistung und die beste bisher-  bei weierer Steigerung ist auch ein Kampf um den Sieg nicht ausgeschlossen.

Medina Spirit lief hinter einigen der heutigen Konkurrenten auf die Plätze und kann heute das selbe schaffen, hat aber mit Rock Your World viel Arbeit vor sich, während Super Stock mit seinem Sieg im Arkansas Derby viele überraschte. Auch er muss sich noch ziemlich strecken um das Rennen hier gewinnen zu können, aber es wäre zu einfach, ihn zu übergehen – auch wenn das sein einziger Sieg bisher war. Beim Rest des Feldes lässt sich durchaus das ein oder andere Argument für eine Platz finden – Madoloun, Midnight Bourbon, Dynamic One, Boubonic. Alle berücksichtige ich beim Vierer für das Rennen.

Sieg: Essential Quality / Rock Your World

Platz: Known Agenda / Hot Rod Charlie / Highly Motivated

Das ist dann auch mein Trifecta und Vierer (da noch Boubronic und Midnight Bourbon im Mix bei den Exoten für die Plätze 3 und 4)


10.04.2021 – Aintree – Randox Grand National Handicap Chase – Pick: Cloth Cap und andere

Pferderennen in England

18:15 Randox Health Grand National Handicap Chase (Grade 3)

7yo+ – Ausgleich (Handicap) Für 7jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 6.907 m  |  Preisgeld: 1.000.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich  |  Platz-Regeln: 6 Plätze @ 1/5 Quote

Wie jedes Jahr gibt es einen Haufen von möglichen Siegern für das Grand National, das macht das Rennen ja so interessant! Es gibt Favoriten, es gibt angebliche Außenseiter, angeblich gut gehandicappte „Geheimfavoriten“ – und sicher mehr Fans als je zuvor, die das Rennen mit Sehnsucht erwartet haben, nachdem letztes Jahr das Rennen wegen der Corona Pandemie nicht stattfinden konnte.

Das Rennen gibt es schon seit 1839 und hat neben einigen Änderungen im Laufe der Zeit auch einige Geschichten und Legend entwickelt und hervorgebracht.

Die Hürde Becher’s Brook, wo der Jockey Captain Martin Becher sich nach einem Sturz in die Vertiefung hinter der Hürde rettete, oder das Rennen im Jahr 1928, wo 41 von 42 Teilnehmer stürzten, oder 1967, wo Foinavon nur gewann, weil Popham Down als Pferd ohne Jockey am 23 Hindernis sich dazu entschieden hatte, mal vor der Gruppe quer zu laufen und alle samt – bis auf den letzten, zu Fall zu bringen.

Oder 1993, wo ein Fehler des Starters in Endeffekt dazu geführt hat, dass das Rennen komplett anuliert wurde oder 2020, wurde das Rennen das erste Mal als rein digitale Version abgehalten wurde, weil die Corona-Pandemie die Welt fest im Griff hatte , oder, oder – Das Rennen bietet über die extreme Marathon Distanz nicht nur einen der härtesten Ausdauertests im National Hunt Racing, sondern auch den Stoff zu einer Menge Legenden.

Mit einem Feld von 40 Startern und vielen hochklassigen Namen ist es fast unmöglich, es nur auf eine kleine Handvoll Starter zu reduzieren, gerade wenn man den ersten Blick auf die Racecard wirft.

Eine beliebte Methode ist das reduzieren durch das Vergleichen mit den bisherigen Siegern des Rennens. Welches Alter ist statistisch bevorzugt, welche Distanzen wurden vorher gelaufen, Jockeys, Trainer usw. Und genau damit wollen wir unsere kleine Analyse beginnen – und wenn ich das mal so sagen darf – ich hatte 2017, 2018 und 2019 damit eine Menge Erfolg. Zwei Mal hintereinander hatte ich auf dem Blog hier den Trifecta richtig vorhergesagt, 320:1 er Quote inklusive.

Alter

2012, 2013 und 2014 gewannen  Starter, die über 11 Jahre alt waren – das waren aber die einzigen in den letzten 20 Jahren, dagegen gibt es eine Häufung von achtjährigen, die das Grand National gewonnen haben, gerade in den letzten Jahren.

Effektiv teilen sich aber in den letzten 20-30 Jahren die 9, 10 und 11 Jährigen fast zu gleichen Teilen auf, mit einer Tendenz zu eher jüngeren Siegern in den letzten 5-6 Jahren.

Die Zahl der Achtjährigen oder gar jüngeren Pferde, die das Grand National gewonnen haben ist sehr überschaubar: Tiger Roll 2018, One For Arthur 2017, Many Clouds 2015, Bindaree 2002, Party Politics 1992, Corbiere 1983 und Red Rum 1973. Ca. alle 10 Jahre gewann also einer der jungen Starter in diesem Rennen mit einer Häufung in den letzten Jahren, was  neuen Trainingsmethoden, Gepflogenheiten, Zucht und noch vielem mehr geschuldet ist.

Der Sport entwickelt sich wie jeder andere auch, ganz besonders offensichtlich wird es, wenn man sich den Sport etwa in den Achtzigern oder oder Siebzigern mit heute vergleicht – in welchem Alter die Rennpferde noch große Siege erringen konnten, welche Gewichtsunterschiede in den Rennen vorhanden waren und teilweise negiert wurden…. nun ich jedenfalls betrachte die Häufung der jungen Sieger in den letzten zehn Jahren nicht als Ausnahme, sondern eher die neue Regel.

Allerding ist es schon eine Ewigkeit her, seitdem der letzte Siebenjährige das Grand National hatte gewinnen können: Der letzte war Bogskar im Jahr 1940, und das hängt damit zusammen, dass die Siebenjährigen in der Regel noch nicht die Erfahrung haben, die es braucht, um ein Grand National zu gewinnen.

Die Siebenjährigen

Dieses Jahr sind es zwei Siebenjährige, die beim Grand National mitlaufen – Farclas und The Long Mile

In den letzten 10 Jahren war kein Siebenjähriger unter den ersten Drei, und es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sich das dieses Jahr ändert – obwohl Farclas durchaus interessant aussieht.

The Long Mile ist sieben Jahre alt und passt von der Form her ebenfalls nicht. Er hat noch kein 3m Rennen gewonnen, die Quote ist zu hoch, aber immerhin hat er sich im Februar hinter Acapella Burgeois im Bobbyjo Chase einen dritten Platz sichern können.  Das reicht heute aber nicht.

Farclas hingegen merken wir uns, auch wenn er nach dem Skandal von Gordon Elliot zu Denise Foster gewechselt hat und damit nicht weiter von Elliot für das Grand National vorbereitet wird. Aber, er bleibt im Rennen für den Pick, weil er einige der wichtigen Kriterien erfüllt – wird er der Pick für den Sieger? Eher nicht, aber einer für den Trifecta

Die 12+ Jähirgen

Fünf an der Zahl sind 12 oder darüber, unter anderem bekannte Namen wie Definitly Red, Sub Lieutenant und Takingrisks.

In den letzten zehn Jahren kamen zwei im Alter von 12+ Jahren unter die ersten drei, was eine Überraschung war – daher kommen alle über 12 raus aus unserer Rechnung

Von den Quoten her kommt statistisch nur Takingrisks als Sieger in Frage, der Rest bleibt noch im Hinterkopf für mögliche Exoten, aber mehr auch nicht

 

Handicap/Gewicht

Wichtig zu wissen ist, dass der Chef der Handicapper hier die Möglichkeit hat, ein Handicap „anzupassen“ nur für dieses Rennen. Und so haben sich in den letzten Jahren Pferde im hohen 10er oder 11er „Stone“ Bereich immer besser platzieren konnten.

11+ ist kein Ausschlusskriterium mehr, aber von allem was 11-6 oder mehr oder 10-02 und darunter ist , würde ich trotzdem Abstand nehmen – die Anzahl der Sieger in den letzten Jahren mit einer 11 vor dem Stone ist lang: Tiger Roll bei seinem zweiten Sieg im Grand National 2019, Many Clouds 2015, Neptune Collognes 2012, Ballabriggs mit knapp 11-0 2011, 2010 Don’t Push It, Mon Mome 2009.

Unter den ersten 4 gab es im selben Zeitraum 3 mit mehr als 11-5, wobei einer davon Don’t Push It bei seinem zweiten Versuch nach seinem Sieg 2010 war. Also, alles über 11-5 ist eher zu vernachlässigen wenn man den Sieger sucht.

Dieses Jahr ist nur einer im Bereich von 11-10 dabei, Bristol De Mai, der aber mit einer Quote von 33/1 aufläuft -aber Bristol De Mai ist lange Zeit nun schon einer der Top Namen im Sport und auch bei der Quote kommt er nicht komplett raus für den Trifecta, im Gegensatz zu Chris’s Dream

 

Aber die extremen Leichtgewichte schneiden deutlich schlechter ab, auch in den vergangenen Jahren, was vor allem daran liegt, dass diese ihr niedriges Rating ja auch irgendwo „verdient“ haben, was nicht unbedingt für ihre Qualität spricht. Damit kommen Ami Debois, Blaklion und Double Shuffle raus aus der Liste, alle drei sind ohnehin Außenseiter, auch wenn man die Namen durchaus kennt.

Die Gewicht im Bereich von 10-6 bis 11-1 beinhaltet 18 der letzten 26 Sieger, wobei 4 darüber (2012/2010/2015/2019) und 4 darunter waren (2013, 2002, 1999, 1997) – das ist der Bereich auf den man sich konzentrieren sollte.

Wer hat einen Gewichtsvorteil im Grand National gegenüber seinem Aktuellen Rating?

Da gibt es einige Namen – allen voran Cloth Cap, Farclas mit 6lb, Lord Du Mesnil, Acapella Bourgeois, Minella Times und Any Second Now mit 5 oder weniger. Aber, die größten Nutznießer dieser Regel sind Cloth Cap und Farclas.

Ausdauer

3 Meilen ist die magische Grenze für dieses Rennen – platziert man sich über diese Distanz mit seinem Pferd, ist man qualifiziert, viele der Sieger dieses Rennens haben sich aber über mindestens 3.5 Meilen bereits bewiesen gehabt und man sollte die Form seiner ausgewählten Starter genau überprüfen, ob so ein Erfolg schon im Formbuch ist.

Die Ausdauer ist eines der wichtigsten Kriterien für dieses Rennen, und eines welches sowohl das Alter als auch das Gewicht ausstechen kann. Ausdauer und solides Springen sind die beiden definierenden Punkte für dieses Rennen, und es gab nur wenige Sieger, die zuvor nicht schon ihre Ausdauer mehrfach bewiesen hatten.

Ein paar Namen, die herausragende Ausdauer gezeigt haben:

Cloth Cap: Gewann im November das Ladbrokes Trophy Chase über 5225m im November mit Leichtigkeit, hat aber keine Kursform. Gewann das Premier Chase im März

Burrows Saint: Gewann 2019 das Irish Grand National und wurde zweiter im Februar in Fairyhouse im Bobbyjo Chase hinter Acapella Burgois.

Minella Times

Form

Das offensichtliche zuerst – Ein Class 2 Rennen sollte mindestens gewonnen worden sein und in den letzten Rennen sollte eine gute Form ersichtlich sein  – mindestens auf einem der ausbezahlten Plätze sollte das Pferd gestanden haben. Das Vorbereitungsrennen sollte auch möglichst diese Saison gewesen sein, Starts und Siege in großen Feldern mit vielen Startern geben Extrapunkte. Zur Form der einzelnen Starter kommen wir später noch, aber soviel vorweg.

Die Iren haben in den letzten Jahren hier viel Erfolg gehabt, ebenso die Franzosen, allerdings gab es in den letzten Jahren einigen Diskurs über die neuen Handicapregeln, die dazu beigetragen haben das mehr Starter über 11-0 das Rennen gewinnen konnte – und die Iren sich eine Weile benachteiligt gefühlt haben. Die Anzahl an irischen Siegern hat auch einen schlag bekommen, aber es gibt ja Wege darum herum, Starts über Hürden etwa, bis das Rating für das Grand National steht.

Starts über Hürden in der Saison sind auch nicht gerade von Nachteil, schützen sie doch das Rating in Chase Rennen und halten die Starter trotzdem fit.

Sortiert man die ehemaligen Sieger dieses Rennens nach aktueller Quote, stellt man fest, das in den letzten 40 Jahren nur 4 Pferde mit Quoten jenseits der 40 gewonnen haben,

Eine weitere statistische Grenze also, wir nehmen für den Sieg alle Starter raus, die jenseits der 40 sind – und das sind eine Menge 21 Starter sind mit einer Quote jenseits der 40 unterwegs, nicht alle davon sind wirklich ohne Chancen, aber die Statistik spricht doch sehr gegen sie.

Dieses Jahr gibt es allerdings eine ganze Reihe von Startern jenseits der 40 und das Grand National 2018 ist eine ganz besonders offene Angelegenheit, mit 26 der 40 Teilnehmer derzeit mit 40+ gelisted

 

Wer war schon dabei?

Es gibt wie immer einige Namen, die schon mal beim Grand National dabei gewesen waren – Lake View Lad unter anderem, aber auch Magic Of Light etwa, zweiter aus dem Jahr 2019, oder Anibale Fly, Fünfter aus dem selben Jahr. Ballyoptic, wie auch Vieux Lion Rouge, waren ebenfalls dabei.

Das Becher Chase  ist ein gutes Vorbereitungsrennen für das Grand National, findet es doch auf dem Kurs und über 3m2f statt – und das ist was feines für die Außenseiterwetter dieses Jahr Vieux Lion Rouge zerstörte die Konkurrenz in diesem Rennen und ähnlichem Boden wie heute, und den Lauf danach auf schwerem Boden in Chepstow kann man ignorieren, auch wenn die heutigen Konkurrenten Secret Reprieve und Yala Enki dort brillieren konnten

 

 

Cloth Cap: Favorit, und das zu recht. Die Fachpresse ist begeistet und Cloth Cap hat in seinen letzten beiden Rennen nichts falsch gemacht, vielmehr hat er die versammelte Konkurrenz über 3m locker deklassieren können und startet heute von einem sehr vorteilhaften Gewicht von 148 – obwohl sein letzter Lauf mit 169 bewertet wurde. Vieles spricht für ihn und er bringt alle wichtigen statistischen Punkte mit, die es für das Grand National braucht – nur die Sorge ist, dass Favoriten es in diesem Rennen eher schwer haben. Und den ersten Drei befinden sich in den letzten 12 Jahren allerdings eine Menge Favoriten oder Joint Favorites und Cloth Cap kommt in die Liste derer, die wir für den Sieg auf jeden Fall auf dem Schirm haben.

Burrows Saint : Gewann das Irish Grand National 2019 und startet für Willie Mullins, und nun, die Iren dominieren dieses Rennen seit langem  -aber Acapella Burgeois hat sich beim letzten Aufeinandertreffen gegen den Stallgefährten durchgesetzte und gewann das Bobbyjo Chase mit knapp 4 Längen. Heute gibts Konkurrenz um die Führung und Burrows Saint mag heute den Untergrund vermutlich mehr als den weich/schweren Boden beim letzten Duell – aber zu doppelter Quote? Acapella Burgeois EW. Allerdings – der gute ist elf Jahre alt und damit vielleicht für den Sieg… naja, ihr wisst was ich meine.

Der Network Sohn gewann fünf seiner 19 Chase Rennen und platzierte in fünf weiteren und dieses Jahr hat er eine Niederlage im Goffs Thyestes Handicap Chase unter extremen Gewicht, einen guten zweiten Platz gegen Al Boum Photo und den Sieg gegen Burrows Saint im Formbuch – den letzten nachdem die Ratings für das Festival draußen waren. Denke er wird heute gute Chancen auf einen Platz haben

Magic Of Light war 2019 Zweite hier beim Grand National und ist nun zwei Jahre später mit 5lb mehr noch mal dabei . und sie hat durchaus gute Chancen, nachdem das Mares Hurdle beim Cheltenham Festival von der Distanz her zu kurz war. Das heute ist viel mehr das, was sie bevorzugt und ein Platz sehe ich in Reichweite

Any Second Now – wäre letztes Jahr von Interesse gewesen, hatte ein gut geschütztes Handicap und sah wie gemacht für das Grand National 2020 aus – 2021 ist sozusagen die Ersatzdroge und es wird abzuwarten sein, wie und ob diese wirken wird – sein Rating wurde aber wieder gut geschützt und der Test in Navan über zu kurze Distanz ging ziemlich gut für ihn aus.

 

Minella Times: Hat den Rachael Blackmoore Faktor im Sattel udn ist in dieser Saison auf einem absoluten Formhoch. Dürfte noch besser dran sein als die 5lb im offiziellen Rating und das letzte Rennen bestärkt durch das Abschneiden der Konkurrenten in ihren folgenden Rennen die Form von Minella Times noch einmal deutlich. Kommt in die Liste der Favoriten. Hat im Dezember Farclas im Paddy Power Chase schlagen können, und hatte den Konkurrenten fest im Griff. Farclas ist noch jung, dafür aber auch sehr leicht und einer, der isch auf den Plätzen breit machen könnte-  im direkten Duell, gerade mit Blackmoore im Sattel

Lord Du Mesnil, Bristol De Mai, Kimberlite Candy, Secret Reprieve, Takingrisks, Hogans’s Height, Lake Vew Lad

Kimberlite Candy wurde im Dezember zweiter hinter Vieux Lion Rouge im Becher Handicap Chase und 2019 im Dezember im selben Rennen ebenfalls Zweiter. Aintree liegt ihm, er ist in Form und wurde für das Rennen hier geschützt. Chancen auf ganz vorne, wenn der Untergrund nicht zu schnell ist.

Potterst Corner gewann letztes Jahr die virtuelle Simulation des Grand Nationak, nachdem er zuvor das Welsh Grand National gewonnen hatte. Dieses Jahr ist er nur in Hurdle Rennen gelaufen, um sein Rating zu schützen und er ist eine der Wundertüten in dem Rennen – nicht wundern wenn er plötzlich vorne mi dabei ist.

 

Zusammenfassung:

Also, der Favorit ist zu Recht Favorit und Cloth Cap wird schwer zu schlagen sein, wenn er mit Aintree zurecht kommt. Minella Times hat den großen Blackmoore Bonus, während Any Second Now letztes Jahr der große Favorit gewesen wäre und dieses Jahr zumindest unter die ersten drei Picks gehört. Kimberlight Candy rundet das Packet für mich ab, es gibt aber einige interessante Außenseiter – Vieux Lion Rouge, Bristol De Mai, Takingrisks, Magic Of Light… die sehe ich alle durchaus mit einer Chance zu hoher Quote.

Picks Sieg: Cloth Cap, Any Second Now, Minella Times, Kimberlight Candy

Picks Platz: Vieux Lion Rouge, Bristol De Mai, Takingrisks, Magic Of Light.


08.04.2021 – Antree – SSS Super Alloys Manifesto Novices‘ Chase – Pick: Hitman

Pferderennen in England

1:45 SSS Super Alloys Manifesto Novices‘ Chase Gruppe 1

Distanz: 2m4f (2m3f200y) | Alter: 5yo+ | Untergrund: Gut bis weich (voraussichtlich)

 

Fusil Raffles: Der Saint Des Saints Sohn von Nicky Henderson kommt ursprünglich aus Frankreich und wechselte im November 2018 zu Henderson, der ihn gleich im Februar 2019 in Kempton im Gruppe 2 888Sport Take ‚Em On Adonis Juvenile Hurdle über 2 Meilen starten lies, welches Fusil Raffles mit Leichtigkeit gewinnen konnte. Trotz des einfachen Erfolges auf Gruppenebene beim Einstand in England musste man sich bis zum nächsten Jahr gedulden, um Fusil Raffles beim Cheltenham Festival bewundern zu dürfen – stattdessen gewann Fusil Raffles im Mai 2019 das Gruppe 1 AES Champion Four Year Old Hurdle in Punchestown – wieder mit einem super Lauf von ihm, gerade nach der letzten Hürde – Fusil Raffles zeigte einen Hang zum starken Sprint nach der letzten Hürde und schien mit der Distanz von 2m noch nicht ausgelastet zu sein.

Im November 2019 gewann er dann das Gruppe 2 Unibet Elite Hurdle über 2 Meilen knapp gegen Grand Sancy und musste den Versuch in Kemptom im Gruppe 1 Christmas Hurdle vorzeitig abbrechen – das Rennen war dann doch zu viel für ihn und der weiche Boden schien ihm auch nicht zu liegen – auf diesem konnte er das Tempo der Pacesetter nicht mitgehen – und da das Cheltenham Festival 2020 ebenfalls mit weichem Boden gesegnet war, stand sein Versuch im Unibet Champion Hurdle Challenge Trophy nicht unter den besten Vorzeichen.

Fusil Raffles hielt sich zunächst im Mittelfeld des Rennens, konnte den Anschluss ab der viertletzten Hürde aber nicht mitgehen und verlor zunehmend den Anschluss. Das war eindeutig zu viel des guten und die schnellen Rennen auf gutem Untergrund am Anfang 2019 schienen Fusil Raffles deutlich mehr zu liegen als die ausdauerbetonten Rennen beim Cheltenham Festival.

Seine Sprünge zuvor waren in der Regel sauber und schnell, daher wunderte es nicht, dass er mit seinem Speed und seinen gezeigten Sprüngen in der nächsten Saison zu den Chase Rennen wechselte, wo er im September 2020 seinen ersten Sieg in einem Klasse 4 Rennen feiern konnte und im Oktober in Cheltenham in einem Klasse 2 Rennen noch einmal nachlegte. Im nachfolgenden Gruppe 2 From The Horse’s Mouth Podcast Novices‘ Chase war der Untergrund am Ende doch schlechter als das deklarierte „gut bis weich“ und Fusil Raffles beendete das Rennen vorzeitig, nachdem er einige haarsträubende Sprünge gezeigt hatte. Und trotz der Aussage des Trainers, dass Fusil Raffles eher schnellen Untergrund bevorzugen würde, startete dieser im Dezember 2020 in Cheltenham im Jockey Club Cheltenham And SW Syndicate Novices‘ Chase und gewann dieses gegen den Favoriten Chantry Hourse und Lieutenant Rocco. Wieder zeigte Fusil Raffles einige schlechte Sprünge, hatte aber dieses Mal die Ausdauer, um das Rennen nach der letzten Hürde doch noch klar zu machen. Etwas überraschend, aber die deutlich längere Distanz von 2m4f schien ihm einen Formbosst zu geben, den Fusil Raffles auch zum Cheltenham Festival 2021 übertragen konnte.

Dort startete er im Marsh Novices Chase als 14/1 Außenseiter, setzet sich aber an die Spitze des Feldes bis er von Shan Blue überholt wurde, der sich ein bisschen zu wohl an der Spitze fühlte und zu weit und zu schnell an der Front zu Werke ging und an der vorletzten Hürde zum Feld zurück kam und am Ende nur abgeschlagener Fünfter wurde. Fusil Raffles hingegen war an der vorletzten Hürde noch fit und ging mit Chantry House mit, der allerdings an diesem Tag einfach zu stark war und das Rennen mit drei Längen für sich entschied-  aber Fusil Raffles war top fit und zeigte erneut eine sehr gute Leistung über 2m4f und weichen bzw. gut bis weichen Untergrund. Wenn er sein Formhoch halten kann, dass wird er hier sicher um den Sieg mitlaufen können

Rennpferd Tipps: Mag angeblich keinen weichen Boden, gewann aber über 2m4f ein Chase Rennen in Cheltenham auf eben diesem Boden und legte im Marsh Novices‘ Chase mit einem klaren zweiten Platz nach. Baut noch ab und zu schlechte Sprünge ein, aber scheint ein neues Formhoch gefunden zu haben und wird hier groß auflaufen können.

Hitman: Der Falco Sohn von Paul Nicholls kommt ursprünglich aus Frankreich und bestritt seine Rennen dort für G Macaire. Die ersten drei Rennen waren durchaus vielversprechend, so belegte er in der Zeit vom Dezember 2019 bis zum Januar 2020 einen ersten und einen zweiten Platz –  und einmal lief er aus dem Kurs raus als er an der neunten Hürde viel zu weit nach Links sprang. Das war trotzdem alles eine sehr gute Leistung und er wechselte danach zu Paul Nicholls, der ihn noch zusätzlich einer Operation an der Luftrühre unterzog, damit sein neuer Schützling besser Luft bekommen solte.

Das hat sich offensichtlich gelohnt, denn als er im November 2020 sein erstes Rennen für den neuen Trainer bestritt, gewann er das Klasse 3 Rennen über 2 Meilen mit einem immensen Abstand von über 30 Längen zu seinen Verfolgern. Zwar war dieser Vorsprung auch durch einen Sturz seiner Verfolger begünstigt, an seinem Sieg hätte das aber ohnehin nichts geändert.

Für sein zweites Rennen über Hürden hatte sich Hitman un sein Trainer Paul Nicholls das Planteur At Chapel Stud Henry VIII Novices‘ Chase auf Gruppe 1 Ebene ausgesucht. Der Sprung im Niveau zusätzlich zum weichen Boden war noch etwas zu viel für Hitman, der zu lange brauchte um sich in das Rennen zu finden und nicht mehr an Allmankind heran kam, der sich auf der Rückgerade vor den letzten beiden Hürden über 5 Längen vor das Feld gesetzt hatte. Allmankind zeigte an diesem Tag einen hervorrragenden Front Runner Lauf und Hitman hatte nie eine Chance, die gesamte Distanz zum Sieger wieder gut zu machen, reduzierte aber die zwischenzeitlich 10 Längen Distanz zwischen ihm und Allmankind auf dem Weg zum Ziel immerhin auf unter 3 Längen und zeigte auch an der letzten Hürde einen hervorragenden, kraftvollen Sprung.

In Sandown im Virgin Bet Scilly Isles Novices‘ Chase im Februar ging es in das lang ersehnte Duell mit Shan Blue, welches für Hitman aber mit einem Sturz an der zwölften Hürde verfrüht zu Ende ging. Bis dahin hatte Hitman eigentlich extrem stark ausgesehen, umso bedauerlicher, dass er das Rennen nicht zu Ende laufen konnte. Statt dann zum Cheltenham Festvial zu gehen nahm Trainer Paul Nicholls doch lieber ein leichteres Rennen ins Visier und lies ihn in Newbury im BetVictor Novices‘ Chase auflaufen, wo er, wie es sich, wie es sich für einen echten Favoriten gehört, das kleine drei Konkurrenten Rennen dominierte und mit Leichtigkeit gewann. Seine Sprünge waren größtenteils OK, ein paar Schrecksekunden gab es aber trotzdem, wie etwa an der viertletzten Hürde. Ohen diese wäre er mir hier und heute natürlich lieber, aber da ich ihn beim Cheltenham Festival schmerzhaft vermisst habe, hoffe ich, dass er hier und heute ein wenig wiedergutmachung betreiben kann.

Distanz und Untergrund sollten passen.

Rennpferd Tipps: Eigentlich hoch gehandelt für das Cheltenham Festival vor seinem Sturz im Virgin Bet Scilly Isles Novices‘ Chase und hat sein Selbstvertrauen mit einem Kantersieg auf gutem Untergund in Newbury wieder herstellen könnne. Sollte mit jeder Art von Untergrund zurecht kommen und hat noch viel Luft nach oben.

The Shunter: Der Stowaway Sohn von Trainer Emmet Mullins ist für seinen Trainer derzeit in bestechender Form. Emmet Mullins hat den ehemaligen Schützling von John O. Clifford zur neuen Hochform gebracht, denn für seinen alten Trainer konnte The Shunter in 18 Rennen nicht einen Sieg davontragen, dabei war es egal ob er auf dem Flat in NHF Rennen oder über Hürden oder in Chase Rennen startete, mehr als ein dritter Platz war nicht drin.

Auch für Emmet mullins begann es mit The Shunter im Juli 2020 eher ruhig mit einem vierten Platz, aber schon im September gab es in einem Maidenrennen (im dritten Jahr über Hürden!) den ersten Sieg und nur zwei Wochen später legte The Shunter in Punchestwon über 2m5f einen Kantersieg mit 18 Längen Vorsprung hin. Sowohl die Distanz von 2m5f als auch der weiche Boden schienen ihm gut zu tun und der nachfolgende vierte Platz im Gruppe 3 Paddy Power From The Horses Mouth Podcast EBF Novice Chase kann auch der gewählten Taktik zugeschrieben werden, das Feld von hinten aufzurollen. Das gelang The Shunter beim ersten Versuch auf Black Type Ebene noch nicht und er musste sich am Ende mit 12 Längen Rückstand zufrieden geben.

Aus dem Fehler hatten Trainer, Pferd und Jockey aber gelernt und schon zwei Wochen später klappte es mit anderer Taktik und kürzere Distanz im Unibet Greatwood Handicap Hurdle mit dem Sieg auf Gruppenebene. The Shunter hielt sich an den Hufen der Pacesettern, wurde aber vom Tempowechsel 3 Hürden vor dem Ziel kalt erwischt und musst den Rückstand bis zur letzten Hürde wieder gutmachen, nach dem letzten Sprung hatte er den Anschluss aber endgültig wieder gefunden und kam mit einem kraftvollen Sprint über die letzten Meter über die verkürzte Distanz von 2 Meilen am Ende mit drei Längen Vorsprung ins Ziel.

Beim nachfolgenden Matheson Handicap Chase im Februar 2021 über erweiterte zwei Meilen und weichen Untergrund wiederholte sich das Spiel aus dem letzten Rennen zum Teil – wieder wurde The Shunter zwischen der drittletzten und vorletzten Hürde von dem anziehenden Tempo überrascht und verlor an Boden und musste versuchen, diesen danach wieder gut zu machen, was aber in diesem Handicap nicht gelang. Er holte einen sicheren dritten Platz, war aber nicht in Schlagreichweite zu den ersten beiden. Im bet365 Morebattle Hurdle über 2m in Kelso musste The Shunter hart ämpfen, um am Ende als Sieger darzustehen, hatte aber auch das Problem, dass er wesentlich weiter hinten im Feld einsortiert wurde, als ihm lieb war und er sich erst einmal in die Position bringen musste, um über die letzten Hürden angreifen zu können, hatte aber dann auch genug Kraft um den angriff zu Ende zu bringen und mit knapp 1,2 Längen zu gewinnen. Das war ein Arbeitssieg, aber über längere Distanz und gegen deutlich schwerere Konkurrenz im Gruppe 3 Paddy Power Plate Handicap Chase beim Cheltenham Festival gewann The Shunter dann mit drei Längen gegen Farclas.

Dieses Mal überlies er nichts dem Zufall und übernahm die Führung des Feldes und bestimmte so selbst das Tempo, wurde dann aber doch von einem Außenseiter als Pacesetter abgelöst und begnügte sich damit, diesem an den Hufen zu bleiben. Der Außenseiter Kitealy Briggs schwächelte dann auch wie erwartet und gab die Führung wieder an The Shunter ab, der ab der vorletzten Hürde das Rennen für sich klar machte und den Hügel in Cheltenham kraftvoll bewältigen konnte.

2m4f und schneller Boden schienen das Beste aus ihm heraus zu holen, und die selben Konditiaonen bekommt er heute.

Rennpferd Tipps: Kommt immer besser in Form und läuft für Emmet Mullins wie ausgewechselt auf. Starker Sieg beim Cheltenham Festival und mit fast identischen Vorraussetzungen hier vielleicht auf dem Weg zum ersten Gruppe 1 Sieg.

Eldorado Allen: Der Khalkevi Sohn von Trainer Colin Tizzard gewann im November 2020 das Gruppe 2 Podcast Novices‘ Chase mit 19 Längen, war aber durch den Sturz von Gumball klar im Vorteil. Zum Zeitpunkt des Sturzes war Gumbal der einzige Konkurrent, der Eldorardo Allen noch etwas entgegenzusetzen hatte und der vor Eldorado Allen über die vorletzte Hürde gegangen war. Eldoardo Allen hätte vermutlich auch so gewonnen, aber nicht so locker wie dieser 19 Längen Sieg am Ende ausfiel.

Trotzdem schien dieser Sieg etwas in Eldorado Allen zu bewirken und der Khalkevi Sohn besserte sich von Rennen zu Rennen – mit Ausnahme des folgenden vierten Platzes im Henry VII Chase. Denn im Gruppe 1 Henry VIII Novices Chase Anfang Dezember 2020 wurde er über die 3126m auf Gruppe 1 Ebene und weichen Boden ziemlich schnell unter Druck gesetzt und obwohl Eldorado Allen sich mühte, hatte er den Siegern wenig entgegen zu setzen.

Das nimmt dem vorherigen Gruppe 2 Sieg ein wenig den Glanz, allerdings ging er danach in zwei Duelle mit Shiskin und da schlug sich Eldorado Allen durchaus beachtlich. So wurde er Zweiter im Gruppe 2 Irish Thoroughbred Marketing Lightning Novices‘ Chase und war der einzige, der Shiskin zumindest annährend auf den Fersen blieb. Okay, das war nur ein vier Starter Rennen und Eldorado Allen hatte über 8 Längen Rückstand auf den Sieger, aber dass dies eine sehr gute Form zu sein schien, bewies Eldorado Allen dann im Gruppe 1 Sporting Life Arkle Challenge Trophy Novices‘ Chase, wo er erneut gegen Shishkin antrat, erneut klar verlor aber wieder den zweiten Platz sichern konnte. Ich denke auch heute ist wieder ein Platz drin

Rennpferd Tipps: Zwei zweite Plätze hinter Shishkin – zwar abgeschlagen, aber immerhin. Er ist der, der die Scherben aufsammelt, sollte etwas für die Favoriten schief gehen.

 


27.03.2021 – Meydan – Dubai Turf – Pick: Al Suhail

Pferderennen International

16:30 Dubai Turf

Das Dubai Turf sollte sich unter den ersten vier Favoriten abspielen, es wäre schon eine große Überraschung, wenn keiner dieser Favoriten sich hier durchsetzen könnte und einer der Außenseiter am Ende auf dem Treppchen landen würde. Nicht ausgeschlossen, dass sich einer der außenseite runter den ersten Drei platzieren kann, aber der Sieg dürfte an einen der Favoriten gehen, dafür ist der Formunterschied zwischen den Startern doch zu groß.

Lord North: Der Dubawi Sohn begann seine Karriere für Trainer John Godsen im Jahr 2018 und bestritt seine Karriere zunächst noch als Hengst, wurde nach zwei Siegen und einem ziemlichen Flop in seinem ersten Black Type Rennen dann doch kastriert, denn er schien nach Aussage des Trainers und seines bisherigen Jockeys Robert Havlin kein ganz einfacher Kammerad zu sein -was sich nicht zu letzt in seinem letzten Platz im Heron Stakes am 23.05.2019 widerspiegelte, in dem Rennen musste der Jockey fast mehr damit kämpfen, Lord North zu bändigen als die Konkurrenz in Schach zu halten

Nach der OP ging es erst einmal in eine kleine Pause über den Sommer, die er im Herbst 2019 beendete und dort, noch spät in der Saison, einiges an Erfahrung nachholte.

Zunächst startete er in einigen gut besetzten Handicaps auf Klasse 2 Ebene in Ascot und Newmarket, wobei er in Ascot im Lexicon Bracknell Handicap als auch dem Balmoral Handicap jeweils einen zweiten Platz belegen konnte, und in Newmarket im bet365 Cambridgeshire Handicap sogar gewinnen konnte.

Im Cambridgeshire Handicap zeigte Lord North wie im Rennen zuvor, dass er auch spät in der Saison in Bestform war und die verlorene Zeit im Sommer wieder gut machen wollte. Im den 40 Starter umfassenden Rennen (!) hielt sich Lord North zunächst am Innengeländer auf dem Kurs, hatte aber allein auf Grund der Masse der Starter zunächst einige Konkurrent vor sich, bevor sich die Tür für ihn öffnete. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Beringer schon lange abgesetzt und sicher 3-4 Längen abgesetzt, aber Lord North, der Favorit des Rennens, kam in Gang, gab Gas unter Franki Dettroie und kam herangestürmt, um den Sieg in diesem Rennen am Ende sogar ziemlich bequem einzusammeln. Das war in diesem großen Feld und auf diesem schnellen Untergrund ziemlich beeindruckend.

Da der Sieg in Newmarket auf dem Rundkurs sogar ziemlich bequem ausfiel, war es kein Wunder das Trainer John Godsen ihn für sein erstes Black Type Rennen im Herbst auch auf diesen Kurs schickte. Und er zeigte auch in diesem Rennen, wie bei seinem vorhergegangenen Rennen beim Royal Ascot Festival, dass ihm der schwere, aufgweichte Untergrund keine Probleme bereitete und er auch mit kleinen Feldern und wenigen Konkurrenten, was immer ein taktisches Rennen bedeutet, umgehen kann.

Und taktisch war das Rennen, denn das kleine Feld von nur fünft Startern lief praktisch das gesamte Rennen dicht gepackt und teilweise mit drei bis vier Konkurrenten nebeneinander, bis es an den Schlusssprint ging und jedes der Pferde unter seinem Jockey versuchte, auf dem schweren Boden das Tempo weiter zu erhöhen. Pablo Escobar als Front Runner hielt noch am längsten gegen Lord North dagegen, der aber doch deutlich mehr Ausdauer hatte und am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung gewinnen konnte.

John Godsen konnte zufrieden mit der Leistung seines Schützlings am Ende der Saison sein, und 2020 war trotz der langen Pause auf Grund der Corona Kriese nicht anders – es gbegann in Haydock mit einem Sieg auf Gruppe 3 Ebene gegen den hoch gehandelten Elaqarm im Brigadier Gerard Stakes , wobei der Sieg mit nur einer Kopf Vorsprung denkbar knapp ausfiel. Den Vorsprung hatte sich Lrod North mit einem schnellen Tempowechsel erkämpft, Elaqarm war einen Tick langsamer mit seinem Momentum und verpasste den Sieg knapp, denn die Linie kam zu früh für ihn – wäre der Kurs nur 20 Meter länger gewesen, hätte er Lord North gehabt.

Im Gruppe 1 Prince Of Wales’s Stakes lies dann Lord North allerdings nicht mehr anbrennen und gewann souverän, wenn auch mit gänzlich anderer Taktik. Denn dieses Mal hielt James Doyle ihm im hinteren Bereich des Feldes und überlies es anderen die Führung zu bestreiten, erst 2f vor dem Ziel suchte er sich seine Lücke und versuchte die Führenden einzusammeln – was ihm bei Konkurrenten wie Japan und Addeyb erstaunlich einfach gelang und in einem drei Längen Sieg endete. Mit der Form gehörte er auch fest zum Kreis der Favoirten im Gruppe 1 Juddmonte International Stakes, musste dort aber mit einem abgeschlagenen dritten Platz vorlieb nehmen, nachdem er sein vorderes linkes Hufeisen verloren hatte und damit an Tempo einbüßte. Er kommt prinzipiell gut mit schwerem Untergrund zurecht, allerdings nicht beim Gruppe 1 Qipco Champion Stakes im Oktober, wo er den letzten Platz belegte.

Er ist deutlich besser als das und konnte nachfolgend über 1m4f und schnelleren Untergrund im Breeders‘ Cup Turf einen soliden vierten Platz einsammeln. Zwar hatte Lord North auch hier nicht das Tempo um die Sieger auf den letzten Metern in Gefahr zu bringen, hatte aber einen starken Lauf vom hinteren Bereich des Feldes nach vorne und konnte einige bekannte Namen hinter sich lassen.

Das heute ist wesentlich einfacher und wenn er über die Pause nichts von seiner Form verloren hat, ist er ein würdiger Favorit.

Lord Glitters: Der Whipper Sohn von Trainer  David O’Meara ist einer der Verteranen im Feld und ist schon ganz schön weit rumgekommen in der Welt. Frankreich, England, Amerika, Arabische Emirate – alles schon gesehen, alles schon gelaufen, und vielleicht hilft ihm seine Erfahrung heute, wieder etwas zählbares am Ende des Rennens zu erreichen.

Am Anfang seiner Karriere startete er für C. Loutoux und hat sich nach seinem Debüt 2016 gleich in zwei weiteren Rennen gewinnen können und danach in seinem ersten Versuch in einem Listed Rennen mit einem guten zweiten Platz abschneiden können, als er  im Grand Prix du Lion-d’Angers in Frankreich startete.

In der nächsten Saison waren auch die Kurse in Frankreich der Schauplatz der besten Rennen der Saison von Lord Glitters, denn hintereinander gewann Lord Glitters 2017 das Prix du Bu, das Prix Lavandin und dann in Ascot das Balmoral Handicap. Das Rennen im Oktober war das bisher schwerste Rennen, welches Lord Glitters bestritten hatte, und die Art, wie er das Rennen gewinnen konnte, lies keine Zweifel daran, dass Lord Glitters zu denen gehörte, die in der nächsten Saison auf die Gruppenebene gehörte. Daran änderte auch der zweite Platz im Saisonabschluss im Price Bailey Ben Marshall Stakes auf Listed Ebene nichts, bei dem Lord Glitters ziemlich enttäuschte.

Lord Glitters kehrte im Heritage Handicap in Donacster im März zurück auf die Rennstrecke und konnte sich dort erneut in guter Verfassung präsentieren, indem er einen zweiten Platz hinter Addeybb belegen konnte. Es mag daran gelegen haben, dass der Untergrund so früh in der Saison noch sehr weich gewesen ist und dass er gut drei Kilo schwerer als der Favorit ins Rennen gegangen war, dass er am Ende keine Chance gegen Addeybb hatte, denn im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene in Royal Ascot konnte Lord Glittes dann auf schnellerem Boden überraschen.

Zwar half ihm die Tatsache, dass sämtliche Favoriten in dem Rennen schwächelten und keine Rolle um den Sieg spielten. So hatten die Außenseiter rund um Accidental Agent das Rennen für sich und Lord Glitters war mitten drin im Kampf um den Sieg, als er in der Mitte der Bahn beschleunigte und sich an Accedential Agent herankämpfte, der einige Längen Vorsprung mit seinem Tempowechsel erkämpft hatte.

Am Ende trennte ihn nur eine halbe Länge vom Sieger und Lord Glitters konnte bereits einen Monat später im Gruppe 2 Summer Mile Stakes beweisen, dass diese Leistung keine Ausnahme war, denn auch im Gruppe 2 Summer Mile Stakes  in Ascot schaffte Lord Glitters einen hervorragenden zweiten Platz. Dieses Mal war es nur ein Nacken der ihn vom dem Sieger und Favoriten Beat The Bank und es fehlte nicht viel zum Erfolg in Ascot – in beiden Rennen!

Beim Sussex Stakes beim Glorious Goodwood Festival verpasste Lord Glitters beim Schlusssprint etwas den Anschluss und kam nicht rechtzeitig in Gang um noch den Anschluss an die Sieger zu halten, machte aber einiges an Boden gut direkt vor dem Zieleinlauf.

Er ging danach den Weg nach York auf die 1771m zum Strensall Stakes auf Gruppe 3 Ebene, einem Rennen mit etwas niedrigerem Niveau, welches Lord Glitters auch am Ende gewinnen konnte – wenn auch nur mit einem harten Kampf gegen den Co Favoriten Mustashry, der auf der Zielgeraden einfach nicht nachgeben wollte.

Dann begann die Zeit der großen Reisen für Lord Glitters, zum einen nach Kanada zum Gruppe 1 Woodbine Mile, wo er allerdings keine Rolle um den Sieg spielte, dann wieder zurück nach Ascot zum Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes, wo er immerhin einen sechsten Platz nicht allzu weit hinter dem Sieger Roaring Lion belegte. Und dann ging es wieder auf Reisen nach Meydan im März zum Dubai World Cup Festival, wo er im Dubai Turf auf Gruppe 1 Ebene startete. Bei dem international angetretenen Top Niveau wie Almond Eye war Lord Glitters als klarer Außenseiter angetreten, konnte aber zusammen mit Vivlos als einzige die Verfolgung von Almond Eye aufnehmen und belegten in einem der schwersten Rennen des Dubai World Cups einen guten dritten Platz.

Zurück in England zwei Monate später scheiterte Lord Glitters aber deutlich im Al Shaqab Lockinge Stakes, bei dem er nie richtig in Gang kam sich sichtlich nicht wohl fühlte – ganz im Gegensatz zum Queen Anne Stakes, bei dem er sich von seinem zweiten Platz im letzten Jahr noch einmal verbessern konnte und sich am Ende als Sieger knapp vor Beat The Bank platzieren konnte. Das Rennen war das beste Rennen, welches Lord Glitters jemals abgeliefert hat und letztes Jahr war Lord Glitters im Sussex Stakes dritter – konnte diesen Erfolg bei der Wiederholung des Rennens im Jahr 2019 allerdings nicht wiederholen und scheiterte mit einem fünften Platz überraschend deutlich an Too Darn Hot und dem Front Runner Circus Maximus und auch im nachfolgenden Juddmonte International lief es nicht wirklich besser für ihn, am Ende gab es einen sechsten Platz hinter Japan, der den langen Zieleinlauf zu schätzen wusste und einen Überraschungssieg landete.

Lord Glitters startet aber noch zweit weitere Male in der neuen Saison, einmal in Ascot im Oktober im Queen Elisabeth II Stakes, wo er eine weitere herbe Niederlage und einen achten Platz kassierte, und dann noch im November im Amerika im Breeders Cup Mile. Allerdings hätte er sich den weiten Weg nach Santa Anita auch sparen können, denn näher als einen neunten Platz und 5 Längen Rückstand kam er dem Sieg auch bei seinem letzten Rennen im Jahr 2019 nicht.

2020 besserte sich seine Form ein wenig, zwar konnte Lord Glitters in dem gesamten Jahr keinen einzigen Sieg feiern, aber er holte einige interessante Platzierungen, etwa im Gruppe 1 York Stakes, wo er das Feld von hinten aufzurollen versuchte und immerhin auf einem dritten Platz ins Ziel einlief. Wie das letzte Jahr schon war das Queen Elisabeth am Ende des Jahres zu viel für ihn und dieses Mal sparte er sich den Weg nach Amerika und ging stattdessen nach Bahrein, wo er eine Vorliebe für den nahen Osten zu entwickeln schien.

Die Bahrain International Trophy schloss er noch mit einem knappen fünften Platz ab, war dabei aber nur 1,5 Längen hinter dem Sieger und durchaus mit dabei beim Kampf um den Sieg und 2021 lief er dann in Meydan auf.

Im Januar gab er sein Debüt in Dubai und gewann das Singspiel Stakes mit einem starken Lauf, bei dem er in den letzten drei Furlong praktisch das gesamte Feld aufrollte. Im Al Rashidiya im Februar kam er mit der selben Taktik immerhin auf einen dritten Platz und hatte einfach zu viele Pferde zwischen sich und den Front Runnern und war nie so nah an den Siegern dran wie vor der Ziellinie – es trennten ihn wieder weniger als eine Länge von den beiden Siegern, der zweite Platz war sprichwörtlich nur eine Nase entfernt.

Im Jebel Hatta schließlich traf er auf einige der heutigen Konkurrenten, wie Eqitraan und Al Suhail, die sich beide eher im vorderen Drittel des Feldes orientierten, wärhend Lord Glitters wieder das Feld von hinten aufzurollen versuchte. Er hatte seinen Schlusssprint auf den letzten beiden Furlong gut getimet und hatte eine freie Bahn um den Rest des schwächelnden Feldes ins Visier zu nehmen. Auf dem letzten Furlong hatte er nur noch Eqitraan und Al Suhail vor sich, die er knapp vor dem Ziel ein- und überholte. Starker Lauf, der heute mit genügend Tempo im Rennen durchaus wiederholt werden könnte.

Al Suhail: Der Dubawi Sohn von Charlie Appelby ist noch recht neu dabei. Er begann seine Karriere in Newmarket und belegte dort im Juli 2019 auf Anhieb einen zweiten Platz, besserte sich dann in Yarmouth und gewann ein Class 4 Novice Rennen über 7f und ging dann über das Gruppe 3 Betway Solario Stakes in Sandown zum Gruppe 3 Dubai Autumn Stakes in Newmarket, wo er beide Male platzieren konnte. In beiden Rennen, sowohl auf dem schnellen Boden in Sandown als auch dem langsameren Boden in Newmarket, sah er wie eine große Gefahr für die späteren Sieger aus, nur damit ihm auf den letzten Metern sprichtwörtlich die Puste ausging und er die Sieger knapp ziehen lassen musste.

Das war schon mal sehr vielversprechend gewesen für die erste Saison und die zweite wurde im Juni 2020 im Gruppe 1 Quipico 2000 Guineas Stakes direkt ziemlich hoch angegangen, und wie nach der langen Pause zu erwarten war, verlief der erste Start direkt auf Gruppe 1 Ebene eher unterdurchschnittlich. Al Suhail fügte sich nicht wirklich ins Rennen und war zu wild am Anfang, nur um dann wieder stark zu ermüden. Beim zweiten und einzigen weiteren Start in der neuen Saison, dem Bahrain International Sir Henry Cecil Stakes auf Listed Ebene fegte Al Suhail dann allerdings die Konkurrenz sprichwörtlich zur Seite und gewann unangefochten mit sechs Längen Vorsprung.

Er wechselte dann nach Dubai, wo er nach einer 240 tägigen Pause im Gruppe 1 Jebel Hatta Sponsored By Emirates Airline auflief: der Favoritenstatus war für Al Suhail nach so einer langen Pause vielleicht noch ein wenig gut gemeint gewesen, aber der dritte Platz war eine sehr ansprechende Leistung und es wäre auch mehr drin gewesen, wenn Al Suhail nicht wieder kurz vor dem Ziel keine Kraft mehr gehabt hätte.

Kommt die selbe Formsteigerung zum zweiten Rennen in der Saison wie letztes Jahr, erwarte ich aber großes heute beim Dubai Turf von ihm!
Eqitraan ist in der Form seines Lebens und besserte sich seit seiner klaren Niederlage gegen Lord Glitters im Januar im Singspiel Stakes, um im Februar im Zabeel Mile bis auf eine halbe Länge an D’bai heranzukommen und er trennte den Sieger Lord Glitters und den Dritten Al Suhail im Jebel Hatta im März. Eigentlich mag ich es nicht, Veteranen mit einer eher moderaten Bilanz an Siegen in so einem Rennen wie hier zu tippen, aber wie schon gesagt – er ist in der Form seines Lebens und gehört in die Vorhersage für die Trifecta mit hinein.

Wie im übrigen auch Vin De Garde aus Japan, der letzten Herbst das Fuji Stakes gewann und im Mile Championship mit unter 3 Längen unterlag. Seine Bilanz an Gruppensiegen in Japan ist eher unterdurchschnittlich, aber die Rennen dort sind in der Regel sehr hart besetzt und ich kann mir eine Überraschung mit ihm vorstellen.


27.03.2021 – Meydan – Dubai World Cup – Pick: Salute The Solider EW

Pferderennen International

17:50 Dubai World Cup – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.000 m  |  Preisgeld: 10.000.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Sand  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Letztes Jahr war der Dubai World Cup auf Grund der Covid 19 Pandemie gecancelt worden, aber dieses Jahr findet er statt – wenn auch erneut unter den Auswirkungen der Pandemie. So sehen wir dieses Jahr trotz des wie üblich eher üppigen Preisgeldes viele eher unbekannte Namen und das Rennen ist offen wie selten.

Offensichtlich wollen viele Besitzer und Syndikate es vermeiden, ihre Millionen schweren Investitionen durch internationale Reisen zu gefährden, oder die Reisebeschränkungen machen einen Strich durch die Rechnung, oder ein Teil des Teams musste in Quarantäne – es gibt viele Gründe dieses Jahr, warum es ist wie es ist, aber wir können uns sicher trotzdem auf ein spannendes Rennen freuen, denn viele der heutigen Teilnehmer sind in Dubai schon ziemlich erfahren und spielen sozusagen im Heimstadion auf. Es gibt nur wenige aktive europäische Besucher, wie etwa Many Clouds,dafür aber einige interessante Amerikaner, die mit dem Dirt Kurs naturgemäß besser zurecht kommen. Jesus‘ Team und Mystic Guide allen voran.

und so wird es wohl darauf hinauslaufen, wie viel Wert die einzelne Form des jeweiligen Rennpferdes im Vergleich zu den anderen Wert ist. Ich gehe vor allem mit Salute The Soldier, nicht etwa, weil er mit Abstand die stärkste Form hat (das wäre wohl eher Jesus‘ Team und Mystic Guide), sondern weil ich denke, dass sein Stil als Front Runner das Rennen entscheiden könnte. Dann Mystic Guide und Jesus‘ Team, mein Trifecta für den Dubai World Cup.

 

Mystic Guide: Der Ghostzapper Sohn von Trainer Micheal Stidham begann seine Karriere im Februar 2020 auf dem Kurs Fair Grounds in den USA und belgte über 6f einen respektablen dritten Platz, steigerte sich mit zunehmender Distanz aber beim zweiten Versuch auf dem selben Kurs und gewann über die erweiterte Meile im März 2020 mit über 5 Längen Vorsprung, war aber nach seinem guten Einstand auch als Favorit geführt worden. Eigentlich war in der Saison noch ein Start im Gruppe 3 Matt Winn Stakes geplant gewesen, was aber nicht zu Stande kam, stattdessen ging es 75 Tage später in Belmont Park in einem Allowance Rennen weiter, wo sich Mystic Guide aber klar Tap It To Win geschlagen geben. Der Konkurrent schlug sich danach auf Gruppe 1 Ebene recht solide, Mystic Guide hingegen verschlug es zum Peter Pan Stakes in Saratoga, wo er aber wieder den beiden Siegern Country Grammer und Caracaro nicht gefährlich werden konnte. Immerhin hielt er aber den dritten Platz mit Abstand auf die Verfolger und konnte sich über ein wenig Preisgeld freuen.

Mit dem nächsten Start lies er sich wieder ein wenig Zeit und visierte das Gruppe 2 Jim Dandy Stakes in Saratoga an, welches er sogar gewinnen konnte. Der Favorit Dr. Post konnte an diesem Tag nicht liefern und Mystic Guide gelang es, das gesamte Feld auf der letzten Hälfte des Rennens zu überholen und auf dem letzten Furlong das Rennen für seinen Jockey Jose Ortiz klar zu machen. Das war eine ziemlich starke Leistung und er schlug den heutigen Konkurrenten Jesus‘ Team, der danach aber noch einige Rennen bestritt und seine Form bessern konnte.

Aber auch Mystic Guide legte noch einen drauf und verpasste im Jockey Club Gold Cup Stakes nur knapp den Sieg auf Gruppe 1 Ebene. Das Rennen im Oktober Jockey Club Gold Cup Stakes rlief eigentlich nach Plan, der Favorit Tacius setzte das Tempo, wurde aber von Mystic Guide permanent unter Druck gesetzt und nach dem Einbiegen in die Zielgerade sogar von Happy Saver und Mystic Guide sorichtwörtlich in die Zange genommen. Tacitus schwächelte beim Zieleinlauf und Mystic Guide sah kurz danach aus, als würde er Happy Saver überholen können, kam dem Konkurrenten aber augenscheinlich zu nahe und scherte leicht nach rechts aus, verlor minimal Momentum und schaffte es nicht, diesen Rückstand dann wieder aufzuholen.

Zur Vorbereitung auf dieses Rennen hier Leif Mystic Guide dann noch im Februar im Gruppe 3 Oaklawn Park Razorback Handicap, und in diesem Rennen konnte sich Mytsic Guide unter hohem Gewicht für den Dubai World Cup durchaus empfehlen. Denn obwohl er mit 8-9 relativ schwer unterwegs war und der Kurs auf Grund des Regens eher langsam war, konnte sich Mystic Guide mit einem Lauf an der Außenseiter des Feldes in Position bringen, um 2f vor dem Ziel die Führung des Feldes zu übernehmen und auf dem letzten Furlong den Vorsprung auf die Verfolger bis auf 6 Längen auszudehnen. Das war eine ziemlich beeindruckende Leistung gewesen, allerdings sind die Konditionen heute mit dem schnelleren Boden und härteren Gegnern natürlich ein wenig anders – und der alte Konkurrent Jesus Team war nicht untätig und hat seine eigene Form deutlich steigern können nach dem letzten Aufeinandertreffen.

Jesus‘ Team: Der Tapiture Sohn von Trainer Jose Fancisco D’Angelo begann seine Karriere in Gulfstream Park im Mai 2020 mit einem sechs Längen Sieg über 1 Meile. Das Rennen war schon mal ein ziemliches Ausrufezeichen, denn wenige können bei ihrem ersten Start als Galopper sofort eine solche Form vorweisen. Es ging danach auch direkt in ein deutlich härteres Rennen auf dem selben Kurs, das Claiming rennen beendete Jesus‘ Team am Ende auf einem zweiten Platz und zeigte damit erneut eine gute Form.

Mit zwei soliden Rennen im Rücken ging es danach direkt in die Gruppenrennen, seinen ersten Versuch auf diesem Niveau absolvierte Jesus‘ Team im Julo 2020 im TVG.com Haskell Stakes in Monmouth Park, wo er zwar als Außenseiter startet, mit einem vierten Platz aber eine durchaus solide Form zeigte, auch wenn es auf dem letzten Metern nicht mehr reichte, um mit den Siegern noch mitzugehen. Den vierten Platz hatte er sich allerdings deutlich vor seinen Verfolgern gesichert und war damit seiner Quote deutlich entlaufen.

Im August belegte er dann in einem Listed Rennen auf dem selben Kurs den zweiten Platz gegen den Favoriten Pneumatic, der nach seinem vierten Platz im Belmont Stakes als Favorit gestartet war und mit einem Tempowechsel 2f vor dem Ziel die Konkurrent im Pegasus Stakes kalt erwischt hatte. Über 1m1f im Jim Dandy Stakes konnte Jesus‘ Team nicht von der Schwäche des Favoriten Dr Post profitieren und lies in seinem Schlusssprint ein wenig den Biss vermissen, den der Sieger Mystic Guide auf dem letzten Furlong zeigte. Stattdessen musste Jesus‘ Team auf den letzten 110 Yards auch noch den zweiten Platz abgeben und konnte auch im nachfolgenden Preakness Stakes nur einen dritten Platz verbuchen.

Nur? Nein, im Preakness Stakes war das natürlich eine hervorragende Leistung, auch wenn der dritte Platz 10 Längen hinter den beiden Siegern war – dieses Rennen auf dem dritten Platz beenden zu können ist schon famos und bringt nicht gerade wenig Preisgeld ein, und das mit Jesus‘ Team auf hohem Niveau immer zu rechnen ist zeigte er dann auch wieder im Big Ass Fans Breeders‘ Cup Dirt Mile. Auch in diesem Champions League Rennen startete Jesus‘ Team wieder als klarer Außenseiter mit einer Quote jenseits der 50, holte sich aber überraschend den zweiten Platz mit einem starken Schlusssprint. Gegen Knicks Go hatte er keine Chance, aber das geht völlig in Ordnung, denn der Konkurrent holte sich im Januar den Sieg im Pegasus World Cup Invitational Stakes, wo Jesus Team erneut den zweiten Platz erringen konnte. Knicks Go ist eine andere Liga, und gegen leichtere Konkurrenten kann Jesus Team durchaus gewinnen,  wie er zwischen den beiden Duellen mit Knicks Go im Claiming Crown Jewl Stakes bewiesen hat. Das Rennen war nicht ganz so komfortabel für ihn gelaufen wie gehofft, aber immerhin hat er als Favorit gewinnen können.

Ich glaube aber, dass er von der Quote her hier wieder ein wenig übersehen wird.

Salut The Soldier: Der Sepoy Sohn von Trainer Fawzi Abdulla Nass lief eine ganze Weile für Clive Cox in England, bevor er im Januar 2020 nach Meydan wechselte. allerdings lief er wie gesagt vorher drei Jahre lang für Clive Cox auf, der mit ihn in verschiedenen, guten Handicaps durchaus beachtliche erfolge feiern. So lief er 2019 unter anderem im Betway Handicap in Bath im April oder dem New & Lingwood Handicap in Goodwood im Juli auf das Treppchen, bevor er in Goodwood das Ladbrokes Where The Nation Plays Handicap und in Ascot das Cunard Handicap knapp gewinnen konnte. Nur in zwei Rennen im gesamten Jahr verpasste Salut The Solider den Sprung auf das Treppchen, so dass der Wechsel nach Dubai zu diesem Zeitpunkt durchaus Sinn gemacht hat.

In Meydan legte er im Januar 2020 gleich mit einem Sieg los, obwohl er als klarer Außenseiter gestartet war. Er hatte sich in Dubai aber offensichtlich gut eingefunden und legte al ähnlich hoher Außenseiter im Gruppe 2 Zabeel Mile Sponsored By Al Tayer Motors im Februar mit einem knappen vierten Platz noch einmal nach. Salut The Soldier hatte versucht das Feld über die Distanz zu führen und hätte den Favoriten fast das Rennen gestohlen und scheiterte erst an den letzten 55 Yards mit dem Versuch

So richtig an das können von Salut The Solider wollte man offensichtlich aber immer noch nicht glauben, denn einen Monat später im Gruppe 3 Burj Nahaar Sponsored By Emirates Holidays startet er immer noch als einer der Außenseiter, wenn auch mittlerweile mit zweistelliger Quote. Dieses Mal konnte Salute The solider die Führung zwar nicht übernehmen, das war die Aufgabe von Heavy Metal, der am Ende als letzter ins Ziel einlief und mit dem Tempo offensichtlich auch nie vor gehabt hatte, tatsächlich bis zum Ende um den Sieg mitzuspielen. Umso besser für Salut The Solider, der den schwächelnden Front Runner 2 Furlong vor dem Ziel überholte und seinen Vorsprung immer weiter bi s auf 5 Längen ausbauen konnte.

Mit diesem Sieg endete die Saison allerdings auch schon, denn Covid verbreitete sich auch in den Emiraten zunehmend und der Dubai World Cup 2020 fiel leider aus. Die lange Pause schien Salut The Soldier Probleme zu bereiten, denn er brauchte zwei Rennen, um sich langsam wieder in Form zu bringen und kam in seinem Debüt auf Listed Ebene im Dubai Creek Mile Presented By Longines nicht über einen vierten Platz hinaus und konnte auch in der ersten Runde der Al Maktoum Challenge seinen Schlusssprint nicht überzeugend anbringen.

In der zweiten Runde der Al Maktoum Challenge kam die Form dann im Februar aber zurück und Salute The Solider griff auf den letzten beiden Furlong von seiner Position hinter den Führenden an und konnte die Führung auch schnell übernehmen und musste dann nur noch den angriff von Thegratcollection abwehren, um seinen ersten Sieg in der neuen Saison feiern zu können.

Dann kam der nächste Paukenschlag in Form der dritten Runde der Al Maktoum Challenge, dieses Mal auf Gruppe 1 Ebene und gegen einige interessante Konkurrenten wie Secret Ambition, Roman Rosso oder Hypothetical. Wie bei seinem letzten großen Sieg übernahm Salute The Soldier die Führung in dem Rennen und baute diese auf dem letzten Furlong weiter aus und hielt damit Hypthetical auf ca. 1,5 Längen Abstand. Gerade auf den letzten Metern des 1m2f Rennens sah Salute The Solider extrem stark aus und könnte die Konkurrenten aus dem letzten Rennen damit erneut hinter sich lassen.

Military Law: Der Dubawi Sohn rangiert hier vor allem wegen seiner Rennen im Jahr 2020 unter den Favoriten, konnte er doch gegen das damals wohl schnellste Pferd der Welt, Benbatl, mit nur zwei Längen Rückstand in der zweiten Runde der Al Maktoum Challenge einen sehr guten zweiten Platz holen – weit vor dem Rest des Feldes wie etwas dem weiteren Favoriten Gronkowski oder Roman Rosso. in die dritte Runde der al Maktoum Challenge ging es für ihn dann als Favorit, musste sich da aber Matterhorn geschlagen geben. Er kam mit einem Sieg aus der langen Sommerpause und gewann die erste Runde der Al Maktoum Challenge 2021 noch vor dem heutigen Konkurrenten Salute The Solider, scheiterte danach aber in Riyad in Saudi Cup über 1m1f, wie im Vorfeld aber schon erwartet worden war.

Das heute dürfte tatsächlich einfacher für ihn sein und ich wäre nicht überrascht, wenn er um den Sieg mitlaufen könnte.

Hypothetical lief in der dritten Runde der Al Maktoum Challenge ein hervorragendes Rennen und beendete dieses auf dem zweiten Platz, muss sich aber bessern um Salute The Solider bei gleichen Bedingungen schlagen zu können und wird sich hier einigen stärkeren Konkurrenten stellen müssen.

Many Clouds wird hier beweisen müssen, dass er sowohl mit dem neuen Untergrund als auch mit der stärkeren Konkurrenz umgehen kann -das wird nicht einfach, aber der Import aus Frankreich startet hier nicht nur wegen dem guten Wetter.

Pick: Salute The Solider / Mystic Guide / Jesus Team


pferdewetten-online.info testet und vergleicht laufend alle seriösen Buchmacher für Pferderennen und Pferdewetten Online.
Buchmacher für Pferdewetten | Buchmacher für Pferderennen | Pferderennen Live Streams | Pferderennen Ergebnisse | Pferdewetten Strategien | Pferdewetten Tipps
18+ Wetten Sie mit Verantwortung!