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Horse Racing

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06.08.2022 – Curragh – Phoenix Stakes – Pick: Little Big Bear

Pferderennen in Irland

17:15 Keeneland Phoenix Stakes – Gruppe 1

Für 2jährige Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 300.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

Der Gruppe 1 Phoenix Stakes ist ein Pferderennen, das jedes Jahr im Juli auf der Curragh in Irland stattfindet. Das Rennen ist für Vollblutpferde im Alter von zwei Jahren bestimmt und wird über eine Distanz von sechs Furlongs (ca. 1,2 km) ausgetragen. Das Phoenix Stakes ist das erste Gruppe 1 Rennen des Jahres in Irland und zieht jedes Jahr die besten Zweijährigen des Landes an. Das Rennen wurde erstmals 1866 ausgetragen und ist seitdem eines der wichtigsten Rennen für Zweijährige in Europa. Im Laufe der Jahre wurden viele große Pferde im Phoenix Stakes Sieger, darunter solche Legenden wie Nijinsky, Sea the Stars und Galileo. Das Rennen ist auch bekannt für seine großen Preisgelder und die Gewinner erhalten normalerweise eine Prämie von mehr als €100.000.

Apache Outlaw: Gewann im Juni in Fairyhouse. War vor 42 Tagen auf dieser Strecke und Distanz (gut) als Dritter von 6 hinter Shartash im Railway Stakes nur eine halbe Länge entfernt. In dieser Gesellschaft schwer vorherzusagen, ob er siegreich sein wird.

Blackbeard: Hat dieses Jahr 3 von 5 Rennen gewonnen und war vor 20 Tagen im Prix Robert Papin in Chantilly (6f, gut) mit 3 Längen Vorsprung auf The Antarctic siegreich. Auf dieser Strecke und Distanz bereits erfolgreich. Wird in Betracht gezogen.

Bradsell (GB): Der vielversprechende Hengst gewann vor 53 Tagen das Coventry Stakes (8/1) in Royal Ascot (6f, gut bis fest) mit 1 1/2 Längen Vorsprung auf Persian Force. Hat noch mehr zu bieten und ist ein führender Kandidat.

Little Big Bear: Gewann das Windsor Castle in Royal Ascot und vollendete vor 21 Tagen seinen Hattrick im Anglesey Stakes in diesem Rennen (6.3f, gut bis weich) mit 4 3/4 Längen Vorsprung auf Yosemite Valley. Wird wahrscheinlich noch besser sein und ist einer der Haupt – Spieler in diesem Rennen

Persian Force: Gewann dieses Jahr 3 von 4 Rennen und war vor 30 Tagen im July Stakes in Newmarket (6f, gut bis fest, 1/2) mit 1 1/2 Längen Vorsprung auf Show Respect siegreich. Wird hoch geschätzt.

Shartash: Der verbesserte Hengst gewann vor 42 Tagen und hat noch Raum nach oben


Einschätzung des Rennens:

Bradsell ist der einzige ungeschlagene Läufer in diesem Gruppe 1 Rennen und Archie Watsons beeindruckender Coventry Sieger kann seine unbesiegte Rekord bei der Hauptentschädigung von Aidan O’Briens verbesserndem Little Big Bear halten, der für einen vierfachen Sieg kämpft. Persian Force, Blackbeard und Shartash können um die Plätze kämpfen.

Die Pferde im Detail:

Shartash wird von J P Murtagh trainiert und hat ein offizielles Rating von 106. Er ist 2 Jahre alt, wiegt 59,42 kg und wird heute von Ben Coen im Keeneland Phoenix Stakes (Group 1) (No Geldings) Rennen, auf dem Curragh Kurs über 1207m, geritten.

Der Hengst hat in seinem kurzen Rennpferdeleben von bisher drei Starts bereits zwei Siege und einen dritten Platz erringen können. Sein erstes Rennen lief er am 10.04.2022 auf dem Curragh Kurs in Irland, wo er den dritten Platz bei der Holden Plant Rentals Irish EBF Maiden über 1207m belegte. Shartash startete in diesem Rennen mit einer Quote von 17,00 als klarer Außenseiter und lief auch entsprechend, Shartash hielt sich in diesem Rennen zunächst im Mittelfeld auf, machte dann aber guten Fortschritt auf die Sieger auf der nahen Seite der Bahn 1 Furlong vor dem Ziel, wurde dann geritten und holte sich 1 Furlong vor dem Ziel den dritten Platz, hatte aber keine Chance gegen die ersten beiden. Von seiner Quote her war das allerdings ein ordentliches Rennen, schließlich war eine Quote von 17 nicht unbedingt ein Indikator dafür, am Ende auf dem Treppchen zu landen und das Preisgeld für den dritten Platz einzusammeln..

Sein zweites Rennen lief er am 07.05.2022 auf dem Naas Kurs in Irland, wo er das Irish Stallion Farms EBF Race über 1193m gewann. Hier hingegen startete Shartash als klarer Favorit nach seinem vielversprechenden dritten Platz im letzten Rennen mit einer Quote von 1,9. Shartash konnte in diesem Rennen auch wie erhofft liefern. Hier verfolgte Shartash die Führenden und ging früh in den Kampf um den zweiten Platz, setzte dann den Führenden 2f vor dem Ziel unter druck, wurde von seinem Jockey dann bald weiter angetrieben und holte sich 110yards vor dem Ziel die Führung. Er driftete etwas nach links danach, tat aber immer genug um einen Sieg feiern zu können..

Sein drittes Rennen lief er am 25.06.2022 auf dem Curragh Kurs in Irland, wo er den GAIN Railway Stakes (Group 2) über 1207m gewann. Auch hier startete Shartash wieder als klarer Außenseiter mit einer Quote von 10,00, überraschte aber seine Kritiker mit einem Sieg.

Shartash wurde nach dem Start zunächst etwas zurückgenommen und stabilisiert, um seinen Platz in dem Rennen zu finden und war schnell am Ende des Feldes wieder zu finden, war aber trotzdem noch in Kontakt zu den Führenden und ging 2f vor dem Ziel nach rechts raus um freie Bahn zu haben. Er machte guten Fortschritt, hatte aber teilweise wenig platz, quetschte sich aber durch die Konkurrenten durch und lief stark weiter in den letzten 110yards des Rennens und holte sich einen knappen Sieg.

Persian Force wird von Richard Hannon trainiert und hat ein offizielles Rating von 110. Er ist 2 Jahre alt, wiegt 59,42 kg und wird heute von Rossa Ryan im Keeneland Phoenix Stakes (Group 1) (No Geldings) Rennen, auf dem Curragh Kurs über 1207m, geritten. Der Hengst hat in seinem kurzen Rennpferdeleben von bisher vier Starts bereits drei Siege und einen zweiten Platz erringen können. Sein erstes Rennen lief er am 26.03.2022 auf dem Doncaster Kurs in Großbritannien, wo er das SBK Brocklesby Conditions Stakes (GBB Race) (IRE Incentive Race) über 1008m gewann.

Persian Force lief in diesem Rennen den Führenden hinterher, machte dann aber 2 Furlongs vor dem Ziel guten Fortschritt, wurde dann angetrieben und führte 1 Furlong vor dem Ziel, zog bald darauf davon und gewann das Rennen letzten Endes souverän. Sein zweites Rennen lief er am 14.05.2022 auf dem Newbury Kurs in Großbritannien, wo er das BetVictor Conditions Stakes (GBB Race) (IRE Incentive Race) über 1207m gewann.

Auch hier startete Persian Force wieder als klarer Favorit nach seinem beeindruckenden Sieg im letzten Rennen mit einer Quote von 1,62. Persian Force konnte in diesem Rennen auch wie erhofft liefern. Hier hielt sich Persian Force zunächst im hinteren Feld auf, ging dann aber 2 Furlongs vor dem Ziel in den Kampf um den zweiten Platz, wurde dann 1 Furlong vor dem Ziel angetrieben und ging in Führung, zog bald darauf davon und gewann das Rennen letzten Endes souverän. Sein drittes Rennen lief er am 14.06.2022 auf dem Ascot Kurs in Großbritannien, wo er den Coventry Stakes (Group 2) über 1207m belegte. Hier ging er mit einer Quote von 4,00 ins Rennen und galt damit als einer der Favoriten, konnte deshalb auch ein starkes Rennen abliefern und am Ende den zweiten Platz belegen. Persian Force lief in diesem Rennen zunächst im Mittelfeld mit, wurde dann 2 Furlongs vor dem Ziel angetrieben und kam dann immer besser in Fahrt, wurde 1 Furlong vor dem Ziel geritten und kam auf der linken Seite des Feldes stark nach vorne, konnte aber den Sieg nicht mehr erreichen und musste sich am Ende mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Sein viertes Rennen lief er am 07.07.2022 auf dem Newmarket Kurs in Großbritannien, wo er den Close Brothers July Stakes (Group 2) (Colts & Geldings) über 1207m gewann. Auch hier startete Persian Force wieder als klarer Favorit nach seinem starken zweiten Platz im letzten Rennen mit einer Quote von 1,5. Persian Force konnte in diesem Rennen auch wieder liefern und sich den Sieg sichern. Persian Force lief in diesem Rennen zunächst vorne mit, beschleunigte dann 2 Furlongs vor dem Ziel, wurde dann weiter angetrieben und kam dann auf der nahen Seite der Bahn 1 Furlong vor dem Ziel in Führung, wurde dann noch weiter angetrieben und konnte sich in den letzten 110yards des Rennens noch weiter absetzen und sich den Sieg sichern.

Bradsell wird von Archie Watson trainiert und hat ein offizielles Rating von 114. Er ist 2 Jahre alt, wiegt 59,42 kg und wird heute von Hollie Doyle im Coventry Stakes (Group 2) Rennen, auf dem Ascot Kurs über 1207m, geritten. Der Hengst hat in seinem kurzen Rennpferdeleben von bisher zwei Starts bereits zwei Siege erringen können. Sein erstes Rennen lief er am 21.05.2022 auf dem York Kurs in Großbritannien, wo er die Phoebe Johnson Celebration EBF Restricted Novice Stakes (Bands A/B/C/D) (EBF Restricted Qual) (GBB) über 1207m gewann.

Bradsell startete in diesem Rennen als einer der Favoriten mit einer Quote von 3,25. Bradsell konnte in diesem Rennen auch wie erhofft liefern. Er reiste stark, war klar auffällig, führte 2f vor dem Ziel bequem und wurde bald darauf angespornt, ging weiter klar in den letzten 110yards des Rennens und beeindruckte am Ende. Sein zweites Rennen lief er am 14.06.2022 auf dem Ascot Kurs in Großbritannien, wo er den Coventry Stakes (Group 2) über 1207m gewann. Hier startete Bradsell wieder als kleiner Außenseiter mit einer Quote von 9,00, überraschte aber seine Kritiker mit einem Sieg.

Bradsell war auffällig stark unterwegs auf der äußeren Spur unterwegs, ging bequem 2f vor dem Ziel nach vorne und wurde dann 2f vor dem Ziel angetrieben, um die Führung zu übernehmen. Er wurde dann 1f vor dem Ziel geritten und ging dann leicht nach links, war aber in den letzten 110yards des Rennens gut unterwegs und sicherte sich einen knappen Sieg.

Little Big Bear:

Little Big Bear wird von A P O’Brien trainiert und hat ein offizielles Rating von 110. Er ist 2 Jahre alt, wiegt 59,42 kg und wird heute von Champion Jockey Ryan Moore im Keeneland Phoenix Stakes (Group 1) (No Geldings) Rennen, auf dem Curragh Kurs über 1207m, geritten. Der Hengst hat in seinem kurzen Rennpferdeleben von bisher vier Starts bereits drei Siege und einen zweiten Platz erringen können. Sein erstes Rennen lief er am 10.04.2022 auf dem Curragh Kurs in Irland, wo er den zweiten Platz bei der Holden Plant Rentals Irish EBF Maiden über 1207m belegte.

Little Big Bear startete in diesem Rennen als klarer Favorit nach seinem Sieg im letzten Rennen mit einer Quote von 2,75 und Little Big Bear konnte in diesem Rennen auch wie erhofft abliefern. Hier drückte Little Big Bear die Führenden, wurde in der Mitte des Rennens angetrieben und führte 2 Furlongs vor dem Ziel, wurde dann geritten und musste in den letzten 110 Yards einer starken Herausforderung standhalten, wurde aber im Ziel noch überholt. Sein zweites Rennen lief er am 07.05.2022 auf dem Naas Kurs in Irland, wo er das Irish Stallion Farms EBF Maiden über 1005m gewann. Auch hier startete Little Big Bear wieder als klarer Favorit nach seinem zweiten Platz im letzten Rennen mit einer Quote von 1,44. Little Big Bear konnte in diesem Rennen auch wie erhofft liefern.

Hier reiste Little Big Bear stark, hielt sich bei den Führenden und wurde 2 Furlongs vor dem Ziel angetrieben, um die Führung zu übernehmen. Er lief weiter stark in den letzten 110 Yards und gewann das Rennen leicht und locker. Sein drittes Rennen lief er am 15.06.2022 auf dem Ascot Kurs in England, wo er den Windsor Castle Stakes (Listed Race) über 1005m gewann. Auch hier startete Little Big Bear wieder als klarer Favorit nach seinem Sieg im letzten Rennen mit einer Quote von 2,20, obwohl es auf listed Ebene hoch ging.. Hier lief Little Big Bear auf der weiten Seite der Bahn, war prominent und wurde 2 Furlongs vor dem Ziel von seinem Jockey gedrängt, als die Gruppen zusammenliefen. Er hatte Chancen ab 1 Furlong vor dem Ziel und lieferte sich einen Zweikampf im letzten Furlong, den er dann klar für sich entschied und auch die letzten 110 Yards leicht gewann.

Sein viertes Rennen lief er am 16.07.2022 auf dem Curragh Kurs in Irland, wo er den Jebel Ali Racecourse And Stables Anglesey Stakes (Group 3) über 1264m gewann. Auch hier startete Little Big Bear wieder als klarer Favorit nach seinem Sieg im letzten Rennen mit einer Quote von 1,40. Little Big Bear konnte in diesem Rennen auch wie erhofft liefern. Hier ritt Little Big Bear auf der Mitte der Bahn in der zweiten Position, machte Fortschritte und führte knapp 2 Furlongs vor dem Ziel, wurde dann gedrängt und ging klar in den letzten Furlong, hielt sich stark in den letzten 110 Yards und gewann das Rennen leicht.


30.07.2022 – Glorious Goodwood – Lillie Langtry Stakes – Pick: Sea La Rosa

Pferderennen in England

15:45 Lillie Langtry Stakes – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.816 m  |  Preisgeld: 300.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Glorious Goodwood ist ein Pferderennen-Festival, das jedes Jahr im August im britischen Sussex stattfindet. Das Festival dauert fünf Tage und zieht jedes Jahr Tausende von Besuchern an. Das Glorious Goodwood Festival wurde 1802 von Thomas, dem zweiten Marquess of Londonderry, ins Leben gerufen. Er war ein begeisterter Pferderennen-Fan und wollte ein Festival organisieren, das den besten Pferden und Jockeys gerecht wird. Das erste Rennen fand am 2. August 1802 statt und war ein großer Erfolg. Heute finden jedes Jahr über 25 Rennen statt, darunter das Goodwood Cup, das Sussex Stakes und das King George Stakes. Das Festival ist auch für seine ausgezeichnete Atmosphäre bekannt, die durch die herrliche Landschaft des Sussex und die vielen traditionellen Attraktionen wie Pferdekutschen und Feuerwerke geschaffen wird. Jedes Jahr kommen Tausende von Menschen nach Sussex, um das Glorious Goodwood Festival zu erleben. Es ist ein unvergessliches Ereignis, sowohl für Pferderennen-Fans als auch für diejenigen, die einfach nur eine gute Zeit haben wollen.

FORBEARANCE (IRE) Forbearance wird in diesem Rennen von Mrs John Harrington trainiert und von Hollie Doyle im Sattel geritten werden. Das offizielle Rating von Forbearance beträgt 101 und sie wird mit einer Quote von 15.0 in das Rennen starten.

Nützliche Stute, die 4 Mal im letzten Jahr gewann, unter anderem in einem York LISTED RACE und im Newmarket in einem GROUP 3. Bisher in dieser Saison noch nicht auf diesem Niveau, obwohl sie beim letzten Mal, als sie 5. von 12 in der Stanerra Stakes in Leopardstown war, zumindest einen Schritt in die richtige Richtung unternommen hat. Sie hat auf gutem bis festem Boden und auf dem Allwetter 4 Mal gewonnen. Sie beendete die Stanerra Stakes, ein Gruppenrennen der 3. Klasse, auf dem Kurs in Leopardstown über 1,6 km in der Gruppe 3 mit einer Quote 10-1 auf dem 12. Platz. Scheint hier überfordert.

GLENARTNEY Glenartney wird in diesem Rennen von Ed Walker trainiert und von Ross Coakley im Sattel geritten werden. Das offizielle Rating von Glenartney beträgt 99 und sie wird mit einer Quote von 13.0 in das Rennen starten.

Besser, als das, was sie beim 3. von 6 in der York Gruppe 3 im Mai zum Besten gab, wäre wahrscheinlich vor Urban Artist in Ziel gekommen, wenn sie nicht behindert worden wäre. Bestätigte die Verbesserung der Form, als sie vor 6 Wochen ein Listed Race in Pontefract gewann, indem sie sich vom zweitplatzierten löste und mit Vorsprung ins Ziel einlief. Die Rückkehr auf diese Distanz wird ihr helfen, und es lohnt sich, einen zweiten Blick bei ihr zu wagen. Sie hat auf gutem bis festem und schwerem Boden gewonnen. Bei ihrem letzten Rennen vor einem Monat gewann sie 9-2 auf Pontefract über 1,4 km (guter Boden) gegen Goldie Hawk mit ein Hals. Hat eine Chance, aber es wird schwer.

SEA LA ROSA wird von William Haggas trainiert und wird in diesem Rennen von John Marquand geritten werden. Ihr offizielles Rating beträgt 106 und sie wird mit einer Quote von 2.75 in das Rennen starten und damit die Favoritin für das Qatar Lillie Langtry Stakes (Group 2) (Fillies & Mares) Stakes sein.SEA LA ROSA (IRE)

Steigt in der Form kontinuierlich im letzten Jahr an, gewann 4 Mal in den letzten 7 Starts und setzt die Erfolge beim Sieg in der Gruppe 3 in Haydock fort, obwohl sie die Tendenu hat hart an den Zügeln zu ziehen. Gute Form, unter anderem als sie in der Lancashire Oaks nur der potentiell hochklassigen Free Wind unterlag. Sollte die Distanz bewältigen können und die Konkurrenz hier schlagen können. Sie hat auf gutem bis festem Boden und auf dem Allwetter 5 Mal gewonnen. Bei ihrem letzten Rennen vor einem Monat verlor sie 2 1/4 Längen gegen Free Wind, als sie bei der Gruppe 2 Bet365 Lancashire Oaks über 1,4 km auf Haydock (weich), was aber wie gesagt keine Schande ist.

URBAN ARTIST Nützliche Stute, die nach 7-monatiger Pause sehr nahe an ihrer besten Leistung war, als sie 6. von 12 mit einem Rückstand von 4 1/2 Längen im Ascot über 2,6 km (gut bis fest) im letzten Monat war. Sie hat auf weichem bis schwerem Boden 3 Mal und auch 2 NH-Rennen gewonnen. Bei ihrem letzten Rennen vor einem Monat war sie 4 1/2 Längen hinter Stratum, als sie 6. von 12 auf Ascot über 2,6 km (gut bis fest) war. Enge Formverbindung zu einigen Konkurrentinnen heute und in Reichweite eines Platzes.

Urban Artist wird in diesem Rennen von Hughie Morrison trainiert und von Jason Hart im Sattel geritten werden. Das offizielle Rating von Urban Artist beträgt 100 und sie wird mit einer Quote von 13.0 in das Rennen starten.

VIOLA (IRE) Steigert sich in ihrem 4. Jahr zunehmend, zeigt nützliche Form, um 3 handicaps zu gewinnen. Hatte eine gute Entschuldigungen in Lingfield bei der nach der langen Pause, bevor sie in einem Gruppe 3 Rennen in Haydock einem guten zweiten Platz belegte und nur Sea La Rosa unterlag. Dann aber nicht so gut in einem listenrennen in Newmarket vor 2 Wochen. Sie hat auf gutem bis festem Boden 4 Mal gewonnen. Bei ihrem letzten Rennen vor einem Monat wurde sie 6. von 6 hinter Eternal Pearl, als sie bei einer Quote von 4-1 in Newmarket über 1,4 km im Ric And Mary Hambro Aphrodite Fillies‘ Stakes (gut bis fest) mit 6 Längen Rückstand gegen die Siegerin verlor. Viola wird in diesem Rennen von James Fanshawe trainiert und von Daniel Muscutt im Sattel geritten werden. Das offizielle Rating von Viola beträgt 97 und sie wird mit einer Quote von 15.0 in das Rennen starten.

YESYES: Yesyes wird in diesem Rennen von Ralph Beckett trainiert und von Rob Hornby im Sattel geritten werden. Das offizielle Rating von Yesyes beträgt 101 und sie wird mit einer Quote von 8.5 in das Rennen starten. Camelot-Stute, die 3 der ersten 4 Starts letztes Jahr bei Beginn ihrer Karriere gewinnen konnte, nennenswert auch das 14,4 f Stella Artois Chester Stakes (Listed Race) in Chester welches sie im August für sich entscheiden konnte. Besser als der reine Platz in den Niederlagen, die seitdem in einer höheren Klasse eingefahren wurden, etwa als sie 3. im Park Hill auf Doncaster war, bevor sie im Prix de Royallieu in Longchamp startete, wo sie zuletzt im Oktober gesehen wurde. Das Qatar Prix de Royallieu (Group 1) war wahrlich kein leichtes Rennen und es war keine Schande, dass sie um 5 Längen besiegte wurde. Kann auch bei der langen Pause und bei der späten Rückkehr hier nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sie hat auf wechselndem Boden von gut bis weich 3 Mal gewonnen. Bei ihrem letzten Rennen im Oktober letzten Jahres wurde sie 7. von 11 hinter Loving Dream, als sie 5-1f in Longchamp auf Gruppe 2 Ebenen über 1,4 km (gut bis fest) war. Bin gespannt wie sie hier laufen wird.

EMILY DICKINSON (IRE) Naas-Siegerin beim 3. Start. Ausgezeichneter Sieg mit einem kurzen Kopf, als sie 2. von 6 in der Bronte Cup in York (13,8 f, gut bis weich, 13/2) am Anfang dieses Monats war, sollte die Erhöhung der Distanz hier mögen.

Scheint als sei sie immer noch in guter Form, war 4. im Irish Oaks vor 9 Tagen und die Rückkehr auf diese Distanz wird ihr schmeicheln. Vermutlich hat sie noch mehr zu bieten. Sie ist eine Siegerin über 1,2 km auf gutem Boden.

Emily Dickinson ist eine der Schützlinge unter der Aufsicht von Trainer A P O’Brien, der für Emily Dickinson heue Ryan Moore im Sattel vorgesehen hat. Das Rating von 103 ist etwas niedriger als das von Sear La Rosa und Emily Dickinson wird derzeit mit einer Quote von 3 gehandelt und ist damit die zweite Favoritin für das Rennen heute.

TYPEWRITER (IRE) Zweimaliger Sieger in Nottingham mit 2 Jahren und kam bei seinem Re-Start, als er 3. im Cheshire Oaks war, besser zurecht als erwartet. Schien, als wäre sie in der Queen’s Vase auf dem Royal Ascot daraufhin eine Klasse zu hoch. Typewriter wird in diesem Rennen von Andrew Balding trainiert und von David Probert im Sattel geritten werden. Das offizielle Rating von Typewriter beträgt 95 und sie wird mit einer Quote von 41.0 in das Rennen starten.

Eisnchätzung:

In dem Rennen tippe ich auf SEA LA ROSA , die bereit für die Strecke zu sein scheint und aufgrund ihrer Form diejenige ist, die mit Tom Marquand im Sattel heute die Konkurrenz wie Emily Dicksinson schlagen kann. Emily Dickinson erscheint als größte Bedrohung nach einer anständigen Vorstellung, als sie vor zwei Wochen im Irish Oaks den vierten Platz belegte. Davor wurde sie nur knapp über diese Strecke in der Gruppe 3 in Leopardstown den Sieger geschlagen und erscheint am wahrscheinlichsten, um die SEA LA ROSA bis zum Ziel zu verfolgen. Glenartney scheint sich weiterhin zu verbessern und gilt unter den übrigen Kandidaten als Favorit.


28.07.2022 – Goodwood – Qatar Nassau Stakes – Dreamloper

Pferderennen in England

16:35 Qatar Nassau Stakes – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.991 m  |  Preisgeld: 600.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Das Nassau Stakes ist ein Gruppe-1-Pferderennen für dreijährige und ältere Stuten und Wallache, das jährlich während der fünftägigen Glorious Goodwood Pferderennmeet in England stattfindet. Das Rennen wurde erstmals 1840 unter dem Namen „The One Thousand Guineas Trial“ ausgetragen und war mit einem Preisgeld von 1.000 Guineas dotiert. Seit 1814 wird es als „Nassau Stakes“ bezeichnet und ist nach dem 9. Earl of Nassau, einem prominenten Rennfan und -besitzer, benannt. 1811 war das Rennen das erste, das im neu eröffneten Goodwood Racecourse ausgetragen wurde, und die Strecke von einer Meile (1,609 km) wurde beibehalten, bis sie 1884 auf 9 Furlongs (1.811 km) verkürzt wurde. Zwischen 1971 und 1973 wurde das Rennen nicht ausgetragen, aber 1974 wurde es wieder in den Kalender aufgenommen und ist seither eines der beliebtesten Pferderennen im Vereinigten Königreich. Das Rennen war ursprünglich nur für Stuten bestimmt, aber seit 1971 können auch Wallache mitspielen. Die Nassau Stakes haben eine lange und bemerkenswerte Geschichte, und einige der berühmtesten Pferde aller Zeiten haben daran teilgenommen und es gewonnen. Sieben Pferde haben das Rennen zweimal gewonnen, darunter die großen Namen Sceptre (1902 und 1903), Pretty Polly (1904 und 1905) und Mahmoud (1936 und 1937). Bis zum Jahr 2000 war das Nassau Stakes ein Rennen der Group 2, aber im Jahr 2001 wurde es in die Gruppe 1 aufgewertet. Seitdem haben einige der besten Stuten des Vereinigten Königreichs und Irlands daran teilgenommen und es gewonnen, darunter Ouija Board (2004), Alexandrova (2006) und Midday (2009). Im Jahr 2012 wurde es von der Stute Elusive Kate gewonnen, die in diesem Jahr wieder antreten wird, um ihren Titel zu verteidig

Pferd bei Pferd Guide:

ARISTIA (IRE): Die letztjährige Siegerin der Gruppe 2 York Stakes und derzeitige Zweite der Gruppe 1 Prix d’Ispahan könnte sich hier erneut in eine gute Position bringen. Sie ist jedoch eine unbequeme Läuferin und könnte daher Schwierigkeiten haben, das Rennen zu gewinnen.

DREAMLOPER (IRE): Sie ist eine frei laufende Stute, die in dieser Saison sehr gut gelaufen ist. Sie gewann zunächst das Dahlia Stakes in Newmarket und dann das Group 1 Prix d’Ispahan in Longchamp (9,2f). Im Pretty Polly Rennen in Curragh kam sie dann jedoch zu schnell zum Stehen und muss daher noch etwas an Tempo gewinnen.

LILAC ROAD (IRE): Sie ist eine vielversprechende Dreijährige, die zwei Rennen in dieser Saison gewonnen hat, das York Group 2 sowie das Middleton Fillies‘ Stakes. Sie ist jedoch eine unbequeme Läuferin und könnte daher Schwierigkeiten haben, das Rennen zu gewinnen.

VILLE DE GRACE: Sie ist eine sehr vielversprechende Dreijährige, die in dieser Saison bereits zwei Rennen gewonnen hat, das Pride Stakes in Newmarket sowie das Dahlia Stakes. Sie könnte jedoch etwas zu schnell sein und so das Rennen nicht gewinnen.

CONCERT HALL (IRE): Sie ist eine talentierte Dreijährige, die zwei Rennen in dieser Saison gewonnen hat, das Navan Novice Stakes sowie das listed Newbury Fillies‘ Stakes. Sie könnte jedoch etwas zu schnell sein und so das Rennen nicht gewinnen.

FONTEYN: Sie ist eine progressive Dreijährige, die in dieser Saison bereits zwei Rennen gewonnen hat. Sie könnte jedoch etwas zu schnell sein und so das Rennen nicht gewinnen.

NASHWA: Sie ist eine talentierte Dreijährige, die in dieser Saison bereits drei Rennen gewonnen hat, das Haydock Novice Stakes, das Newbury Fillies‘ Stakes sowie das Prix de Diane Longines in Chantilly. Sie ist jedoch eine unbequeme Läuferin und könnte daher Schwierigkeiten haben, das Rennen zu gewinnen.

ONE FOR BOBBY (IRE): Sie ist eine talentierte Dreijährige, die in dieser Saison bereits zwei Rennen gewonnen hat. Sie könnte jedoch etwas zu schnell sein und so das Rennen nicht gewinnen.

ROGUE MILLENNIUM (IRE): Sie ist eine talentierte Dreijährige, die in dieser Saison bereits zwei Rennen gewonnen hat, das Lingfield Oaks Trial sowie das Newcastle Stakes. Sie könnte jedoch etwas zu schnell sein und so das Rennen nicht gewinnen.

Einschätzung:

Die Gewinnerin des Prix de Diane in Chantilly, NASHWA, kann hier ihren zweiten Gruppensieg in Folge erringen. NASHWA gewann den Prix de Diane in Chantilly vor 16 Tagen und kann hier da weiter machen, wo sie aufgehört hat.

Dreamloper hat ebenfalls in dieser Saison einen französischen Gruppensieg (den Prix d’Ispahan) errungen und konnte in der Pretty Polly in Curragh das letzte Mal nicht ihre wahre Form zeigen, als die zu weichen Bodenbedingungen möglicherweise nicht zu ihren Gunsten waren. Sie wird am meisten gefürchtet, vor der Siegerin des Middleton Stakes Lilac Road.

Die Pferde im Detail:

Nashwa: Die dreijährige Stute Nashwa wird von John und Thady Gosden trainiert und von Hollie Doyle geritten. Nashwa hat ein Rating von 114, ist allerdings trotzdem ein Außenseiter, schließlich ist die Quote von 5/2 sehr hoch. In der Vergangenheit war die höchste Klasse, die Nashwa bisher angegangen ist, das Prix de Diane Longines, in dem sie allerdings nur einen dritten Platz belegen konnte. Das Rennen heute, das Qatar Nassau Stakes, ist allerdings eine andere Hausnummer, schließlich ist es ein Gruppe 1 Rennen und daher von höherem Niveau, was die Angelegenheit für Nashwa nicht einfacher machen wird. Die Karriere von Nashwa begann in einem zweitklassigen Rennen für Stuten in Newmarket über 1408m und auf gutem Boden. Bei ihrem ersten Rennen ritt Hollie Doyle sie und John & Thady Gosden trainierten sie schon bei ihrem ersten Rennen. In dem Prestige Vehicles British EBF Fillies Novice Stakes hielt sie sich zunächst im hinteren Bereich des Feldes auf, wurde dann aber 3f vor dem Ziel angetrieben, kam dann 2f vor dem Ziel in Gang und konnte dann einige Plätze gut machen, allerdings reichte es nicht für einen Sieg. Das nächste Rennen fand 23 Tage später am 21.04.2022 statt, als Nashwa im Pendleton EBF Fillies Novice Stakes auf dem Kurs in Haydock startete. Der zweite Lauf in Haydock lief wieder voll nach Plan für Nashwa, die wieder unter Hollie Doyle startete. Die Distanz war etwas länger als im letzten Rennen, nämlich 1602m, allerdings war der Boden dieses Mal in Ordnung. Nashwa startete wieder frei, verfolgte die Führenden und wechselte dann 3f vor dem Ziel auf die äußere Spur. Nashwa wurde dann 1f vor dem Ziel angetrieben und konnte dann die Führung übernehmen, gewann dann an Momentum und gewann das Rennen vor dem Rest des Feldes.

Danach ging es in das Cazoo Oaks (Group 1) (British Champions Series) (Fillies), wo sie auf dem Kurs in Epsom den 3. Platz belegt hat. Nashwa hielt sich dabei in der Mitte des Feldes auf, wechselte dann 3 Furlongs vor dem Ziel auf die Innenseite, kam aber 2 Furlongs vor dem Ziel nicht weiter und wurde 1 Furlong vor dem Ziel gedrängt. Nashwa konnte sich dann aber noch frei machen und hat am Ende den 3. Platz belegt. Nashwa hat das Rennen mit einer Quote (Odds) von 5,00 gestartet und den 3. Platz als Überraschung belegt.

Nashwa hat dann in Frankreich ihr bisher letztes Rennen, das Prix de Diane Longines (Group 1) (3yo Fillies) (Turf), wieder gewinnen können. Nashwa startete in das Rennen frei und kam immer nah an die Führende heran, übernahm aber 2 1/2 Furlongs vor dem Ziel die Führung und konnte sich 3 1/2 Furlongs vor dem Ziel wieder frei machen. Nashwa wurde dann 1 1/2 Furlongs vor dem Ziel hart gedrängt, konnte aber die Führung halten und hat das Rennen schließlich mit einer Quote (Odds) von 4,00 gewonnen.

Nashwa ist also ein erfahrenes Pferd und hat schon bewiesen, dass sie mit den besten Pferden mithalten kann. In diesem Rennen wird sie wahrscheinlich eine der Favoritinnen sein und eine gute Chance haben, das Rennen zu gewinnen.

One For Bobby: Das dreijährige Pferd One For Bobby wird von J P Murtagh trainiert und heute von Ben Coen geritten. Das Rating von One For Bobby beträgt 103, allerdings wird er trotzdem als Außenseiter starten, schließlich ist die Quote von 18/1 sehr hoch. In der Vergangenheit war die höchste Klasse, die One For Bobby bisher angegangen ist, das Al Shiraaa Racing Irish EBF Naas Oaks Trial auf Listed Ebene, in dem allerdings nur ein zehnter Platz erreicht werden konnte. Das Rennen heute, das Kilboy Estate Stakes, ist allerdings eine andere Hausnummer, schließlich ist es ein Gruppe 2 Rennen und daher von höherem Niveau, was die Angelegenheit für One For Bobby nicht einfacher machen wird. Die Karriere von One For Bobby begann einem Fillies Rennen für Stuten in Gowran Park über 1901m und auf weichem / nachgebenden (yielding) Boden. Bei ihrem ersten Rennen ritt Ben Coen sie und J P Murtagh trainierte sie schon bei ihrem ersten Rennen. In dem Irish Stallion Farms EBF Fillies Maiden Stakes hielt sie sich zunächst im hinteren Bereich des Feldes auf, wurde dann aber 2f vor dem Ziel in die Mitte der Bahn gewechselt und wurde dann langsam in Gang gesetzt, machte ihren Angriff dann 1f vor dem Ziel und lief danach stark auf, gewann an Momentum und gewann das Rennen mit immer größer werdenden Vorspung. Das nächste Rennen fand 20 Tage später am 21.05.2022 statt, als One For Bobby im @gowranpark1 On Twitter Fillies Race auf dem Kurs in Gorwan Park startete. Der zweite Lauf in Gowran Park lief wieder voll nach Plan für One for Bobby, die wieder unter Ben Coen startete. Die Distanz war wie im letzten Rennen 1901m und der Boden war wieder nachgebend, dieses Mal postionierte sich One For Bobby aber prominent in dem Rennen und wurde 2f vor dem Ziel dann angetrieben, um 1f vor dem Ziel die Führung zu übernehmen und dann mit starken Lauf zum Ziel zu gewinnen.

Danach folgten allerdings zwei klare Niederlagen und ich sehe nicht, wie er selbst mit Frankie Dettorie im Sattel hier einen Stich landen soll.

Dreamloper startet in der Qatar Nassau Stakes (Group 1) (British Champions Series) (Fillies & Mares), einem der bedeutendsten Rennen für Stuten und Wallache im Vereinigten Königreich. Das 5 jährige Pferd ist 115 kg schwer und wird von Kieran Shoemark geritten. In ihrer bisherigen Karriere hat sie 15 Rennen bestritten und dabei eine Quote von 1,83 erzielt. Ihr erstes Rennen bestritt sie am 05.06.2020 auf dem Kurs in Newmarket im Betway EBF Stallions Maiden Fillies Stakes (Div I), wo sie einen 4. Platz belegte. Das zweite Rennen bestritt sie am 26.06.2020 auf dem Kurs in Doncaster im Follow At The Races On Twitter Novice Stakes, wo sie einen 3. Platz belegte. Ihr drittes Rennen bestritt sie am 27.07.2020 auf dem Kurs in Redcar im Every Race Live On Racing TV Fillies Novice Stakes (Div II), wo sie einen 1. Platz belegte. In diesem Rennen ging sie als klare Favoritin ins Rennen und hat dies auch bestätigt.

Danach hat sie ein Unibet Thanks The Frontline Workers Fillies Handicap, ein Betfred British EBF Premier Fillies Handicap, ein Casumo Best Odds Guaranteed Handicap und ein tote+ Exclusively At tote.co.uk British EBF Fillies Handicap bestritten . Das erste dieser Rennen hatte sie am 18.08.2020 auf dem Kurs in Kempton im Unibet Thanks The Frontline Workers Fillies Handicap, wo siemit einer Quote von 7,50 einen dritten Platz belegte.

Dreamloper bestätigte den guten Eindruck danach mit einem weiteren Sieg in ihrem nächsten Rennen, als sie einen Monat später in September am 05.09.2020 im Betfred British EBF Premier Fillies Handicap startete, dieses Mal mit einer Quote von 5,50 und als eine der Favoritinnen. In diesem Rennen hielt sich Dreamloper hinter den Führenden auf, übernahm die Führung 3f vor dem Ziel und wurde dann von ihrem Jockey Luke Morris wachgerüttelt, driftete 1 Furlong vor dem Ziel etwas nach links, lief aber gut weiter und gewann das Rennen am Ende knapp.

2021 war durchwachsen für sie.

Dreamloper hat dort einige gute Rennen bestritten und konnte dabei über die Spanne 2021/22 drei Siege einfahren. Sie startete zuletzt am 01.05.2022 in der Betfair Exchange Dahlia Stakes (Group 2) (Fillies & Mares), wo sie auf Anhieb einen Sieg davontragen konnte, gefolgt vom Sieg im Prix d’Ispahan. Dreamloper startete in das Rennen und nahm eine gute Position ein, um dann 2f vor dem Ziel geschüttelt zu werden und sich nach vorne zu kämpfen. Sie hielt das Tempo hoch und gewann das Rennen am Ende souverän. Sie startet in das Rennen mit einer Quote (Odds) von 9/2, was ihrer Favoritenrolle entspricht.

Ihr nächstes Rennen fand dann am 29.05.2022 im Prix d’Ispahan (Group 1) (4yo+) (Grande Course) (Turf) auf dem Kurs in Longchamp (FR) statt. Hier war Dreamloper keine klare Favoritin mit einer Quote von 6,20, lief aber ein hervorragendes Rennen und startete das Rennen aber diesmal etwas besser und konnte sich gleich am Anfang des Rennens an die Führende heransetzen. Jockey Kieran Shoemark lies sie dann 2 1/2f vor dem Ziel nach vorne gehen und sie konnte sich dann locker für den Sieg qualifizieren, anders als im letzten Rennen in Curragh im Alwasmiyah Pretty Polly Stakes.

In dem Gruppe 1 Rennen kam sie niemals so richtig in Fahrt, was man ihr aber auch verzeihen kann – jeder hat mal einen schlechten Tag, und sie kann hier Wiedergutmachung betreiben.


Stewards Cup: Stimmen und Chancen

Pferdewetten News

Im diesjährigen Stewards‘ Cup wird der Trainer Michael Dods mit zwei Pferden an den Start gehen. Commanche Falls, der den Rennen letztes Jahr gewonnen hat, und Tinto werden versuchen, die £ 250.000 Preisgeld zu gewinnen. Bethell hat jeden möglichen Schritt unternommen, um Regional die besten Chancen auf den Jackpot zu geben, einschließlich der Verpflichtung von Ryan Moore. Das vierjährige Pferd wird mit einem Gewicht von 10st an den Start gehen und versuchen, den zweiten Platz von Doncaster zu verbessern. Commanche Falls wird versuchen, seinen Sieg von letztem Jahr zu wiederholen, als er Gulliver nur um einen Hals geschlagen hat. Dods ist optimistisch, dass sein Pferd die ändernden Bedingungen meistern wird.

Stimmen zum Cup:


Alastair Donald, Rennleiter von King Power Racing, Besitzer von Chil Chil und Lampang
Chil Chil brauchte den Lauf in Newbury dringend. Sie hat Gruppe-1-Form und wir nehmen 5 Pfund ab mit Harry Davies Anspruch auf ein Handicap. Sie wird den schnellen Boden mögen. Lampang genießt ein sehr gutes Jahr und hat zwei seiner drei Starts gewonnen. Er ist in Ascot in der Nähe der Front zu schnell abgehauen, und das ist seit einiger Zeit der Plan. Hoffentlich ist Stall neun ein anständiges Unentschieden. Er ist vor 12 Monaten am Rennen gelaufen, ist aber dieses Jahr ein besseres Pferd. Wir denken, er wird gut gehen.

Adam Ryan, Assistenztrainer von Kevin Ryan, Trainer von Justanotherbottle und Rathbone
Nur eine andere Flasche geht dort in großartiger Form. Er läuft dieses Jahr sehr gut. Er hat eine gute Kursform und liebt diese Art von Strecke. Es war großartig zu sehen, wie Rathbone das letzte Mal in Hamilton den Scottish Stewards‘ Cup gewann. Er ist nicht der Geradlinigste, aber an seinem Tag ein sehr talentierter Sprinter. Er hat Hamilton gut bergab gemeistert, also sollte Goodwood kein Problem für ihn sein.

Ed Walker, Trainer von Great Ambassador und Popmaster
Ich freue mich über zwei große Chancen, den Stewards‘ Cup zu gewinnen. Great Ambassador kommt wieder in Form, da er beim letzten Mal in Newbury viel mehr wie sein altes Ich lief und wieder nach vorne treten wird. Er ist 11 Pfund mehr als letztes Jahr, als er nach einer schlechten Auslosung Dritter wurde, aber diesmal wird er vom Boden viel besser geeignet sein. Er fuhr fort, das Ayr Gold Cup-Feld von einer Marke zu zerstören, die nur 1 Pfund niedriger war als diese, nur von einem Pferd auf der Tribüne geschlagen, das in einem anderen Rennen als er war. Ich habe absolut keinen Zweifel, dass Great Ambassador 107 gewinnen kann. Es geht nur darum, ob er wieder in Bestform ist und ob er das Glück hat, zu laufen, das sie alle brauchen. Popmaster ist in Form und auf dem Vormarsch. Er beginnt auf dem Kurs zu zeigen, was ich immer in ihm hatte. Er ist in Wokingham ein wirklich gutes Rennen gefahren und ich würde gerne glauben, dass dies sein letztes Handicap sein wird, bevor er in der Klasse aufsteigt.

John Quinn, Trainer von Herrn Wagyu
Er war in enormer Form und ist wieder in den Gewichten aufgestiegen. Pferde, die in Epsom hinter ihm und in Ascot vor ihm ins Ziel kamen, werden jetzt besser behandelt, aber er liebt Goodwood – er hat letztes Jahr das Trostrennen beim Meeting gewonnen – und ich bin zuversichtlich, dass er wieder gut laufen wird.

Steve Brown, Assistent von Julie Camacho, Trainerin von Makanah und Raatea
Wir sind mit ihren Auslosungen zufrieden. Sie kamen ziemlich früh heraus und wir entschieden uns für einen niedrigen Kurs – hoffentlich gibt es einen leichten Vorteil auf dieser Seite. Beide Pferde sind in guter Form und beide gehen mit einer Chance dorthin. Makanah lief konstant gut und stieg dadurch in den Gewichten auf. Seine letzten drei Läufe waren über fünf Furlongs, und wir glauben, dass es ihm passen wird, auf sechs Furlongs zurückzugehen. Er lief sehr gut, als er bei dieser Reise in York im Mai hinter Dakota Gold Zweiter wurde. Raatea hat letztes Mal in Newcastle schön gewonnen. Er ist an seinem Tag ein sehr fähiges Pferd.

George Boughey, Trainer von Inver Park
Er war beim letzten Mal in Ascot ein guter Sieger über sieben Furlongs und fällt in der Reise zurück. Er ist in sehr guter Form. Ich denke nicht, dass er in der Mitte ideal gezeichnet ist, aber ich glaube, wenn er mit der schnelleren Strecke fertig wird, sollte er sehr nah dran sein.

James Ferguson, Trainer von First Folio
Er fährt immer ein gutes Rennen, wenn er seinen bevorzugten schnellen Boden erreicht, und wir freuen uns darauf, an einem Sprint-Handicap teilzunehmen, das immer ein hart umkämpftes Rennen ist. Wenn er von seinem sechsten Platz nach Rohaan im Wokingham in Royal Ascot einen Schritt nach vorne macht, dann hätte er eine wunderbare Chance.

Roger Teal, Trainer von Whenthedealinsdone
Letztes Mal wurde er bei einem Handicap in Ascot schwer behindert. Er kam damals mit einem guten Lauf und dieser Ärger kostete ihn jede Chance, die er hatte. Er hat in Goodwood über fünf Stadien gewonnen, und ich bin zuversichtlich, dass ihm die sechs dort passen werden. Wir denken, dass er in Stall 25 ein schönes Los gezogen hat. Es ist der Stewards‘ Cup – ein bisschen wie eine Lotterie -, aber er ist in guter Form und hat eine definitive Chance. Wir haben ihn in dieser Saison zum ersten Mal in den Palace House Stakes der Gruppe 3 in Newmarket eingesetzt, und er lief ein bisschen flach. Einige Tage später war sein Blut falsch, also mussten wir ihm eine kleine Auszeit geben und er tauchte diesen Monat erst in Ascot wieder auf. Ascot bereitete sich ein bisschen auf den Stewards‘ Cup vor, aber es war nicht die Absicht, ihm nur zwei Läufe vor Goodwood zu geben, es hat sich einfach so entwickelt. Hoffen wir, dass sich das Problem mit dem Blutbild als verkleideter Segen herausstellt!

John McConnell, Coachello-Trainer
Er ist mein erster Läufer in Goodwood und es ist schwierig, genau zu wissen, was uns bei einem Handicap von 28 Läufern beim Debüt dieses Pferdes erwartet. Er war in Frankreich sehr solide und wir hoffen, dass er nicht weit von seiner Marke entfernt ist, was er uns gezeigt hat. Wir werden sehen, wie es ihm geht, bevor wir einen Plan für den Rest der Saison machen.


27.07.2022 – Goodwood – Qatar Sussex Stakes – Pick: Baaeed

Pferderennen in England

16:35 Qatar Sussex Stakes – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.609 m | Preisgeld: 1.000.000 GBP
Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut |


Die Sussex Stakes ist ein Group 1 Pferderennen für Vollblüter, das jährlich auf dem Goodwood-Kurs in Goodwood, West Sussex, Großbritannien, stattfindet. Das Rennen wird über eine Distanz von einer Meile (1,609 km) ausgetragen und ist für dreijährige und ältere Pferde bestimmt. Es ist das zweite der fünf großen Rennen, die als Pferderennen der Weltrangliste anerkannt sind. Die Sussex Stakes wurden erstmals 1841 ausgetragen und sind nach dem 9. Herzog von Richmond und Lennox, Charles Lennox, benannt, der den Kurs in Goodwood besaß. Das Rennen war ursprünglich für dreijährige Pferde bestimmt, wurde aber im Jahr 1878 auf vierjährige und ältere Pferde ausgeweitet. Das Rennen war ursprünglich über eine Distanz von einer Meile und einer Furche (1,814 km) ausgetragen, wurde aber im Jahr 1926 auf seine heutige Distanz von einer Meile (1,609 km) verkürzt. Das Rennen hat sich im Laufe der Jahre zu einem der wichtigsten Rennen für Vollblüter entwickelt und zieht jedes Jahr einige der besten Pferde aus aller Welt an. In den letzten Jahren wurden die Sussex Stakes von Pferden wie Frankel, Dancing Brave, Pebbles, Alborada, Pilsudski, Giant’s Causeway und Rock of Gibraltar gewonnen. Die Sussex Stakes sind auch eines der fünf Rennen, die zum Britischen Champions Series gehören, einer Rennserie für die besten Vollblüter aus aller Welt. Die Sussex Stakes werden jedes Jahr im Juli auf dem Goodwood-Kurs ausgetragen und sind das zweite der fünf großen Rennen der Champions Series.

Baaeed: Der Sea The Stars Sohn von William Haggas war DER große Hype im Jahr 2021 – ungeschlagen für sechs Rennen in Folge und nachdem er sich die Treppe Stück für Stück hochgekämpft hat und auf Gruppe 1 Niveau angekommen war, schlug er Palace Pier im Oktober im Queen Elizabeth II Stakes und gewann damit sein zweites Gruppe 1 Rennen in Folge – und 2022 machte er genau da weiter, wo er letztes Jahr aufgehört hatte – mit zwei weiteren Gruppe 1 Siegen.

Er hat beste Chancen das Rennpferd des Jahres 2022 zu werden, wenn er so weiter macht.

Und heute wird er wieder als der Favorit an den Start gehen, und das natürlich zu recht.

Die Karriere von Baaed begann im Juni 2021 in Leicester in einem Klasse 4 Maidenrennen mit einem soliden Sieg auf schnellem Boden, gefolgt von einem dominanten Sieg in Newmarket in einem Klasse 4 Rennen. In dem Rennen war Baeed zwar schon als Favorit aufgelaufen, allerdings hatte wohl niemand mit einem über 7 Längen Sieg gerechnet, der Baeed auch noch relativ leicht gefallen war.

Kein Wunder, dass es für Baeed danach direkt auf Black Type Ebene hoch ging und er im Edmondson Hall Solicitors Sir Henry Cecil Stakes startete – einem Listed Rennen in Newmarket. Man kann es Vorsicht nennen, dass Baaed nicht direkt in einem Gruppenrennen startete, sondern es erst einmal auf Listed Ebene versuchte – aber wenn solch eine Vorsicht existierte, war sie vollkommen ungerechtfertigt.

Baaeed sah während den frühen Stufen des Rennens noch ein wenig unerfahren aus und verpasste den Start ein wenig, ging dann zu energisch an den Start und stemmte sich ein wenig gegen Jim Crowley, der ihn aber dann unter Kontrolle bekam und hinter den Führenden platzierte. Von da aus startete Baaeed auf dem schnellen Boden dann auch seinen Angriff, wobei Jim Crowley kaum mehr als einen Handritt hinlegen musste, um Baeed frei vor das Feld stürmen zu lassen.

Danach ging Baaeed in das Bonhams Thoroughbred Stakes auf Gruppe 3 Ebene in Goodwood Ende Juli welches mit gt bis weichen Untergrund einen anderen Test darstellte, auch wenn klar war, dass Baeed auf dieser Ebene wohl keine wirkliche Konkurrenz finden würde.

So war es dann auch, Baeed machte mit dem Feld relativ kurzen Prozess und rollte die Konkurrenten von hinten auf, wurde 200m vor dem Ziel dann in den Schlussprint geschickt und setzte sich nach Belieben ab – extrem starker Lauf von Baaeed der damit bereit war, die höchste Ebene der Galopprennen anzugehen.

Dafür ging er im September nach Frankreich zum Gruppe 1 Prix du Moulin de Longchamp, wo er – natürlich – wieder als Favorit startete.  Dabei waren die Gegner wie Order Of Australia, Snow Lantern oder Victor Ludorum durchaus selbst auf Gruppenebene erfolgreich gewesen, aber Baaeed hatte auch mit diesem Feld am Ende keine Probleme.

Er hielt sich zunächst ungewöhnlich weit vorne im Feld auf und lies sich nicht weit zurückfallen, wie er es zuvor getan hatte, aber das war gegen die angetretene Konkurrenz auch durchaus sinnvoll, denn obwohl Baeeed wieder rechtzeitig 400m vor dem Ziel los ging  und seinen Schlusssprint ansetzte. Aber dieses Mal war es wesentlich schwerer sich von den anderen Abzusetzen, denn Order Of Australia blieb auf den letzten Metern noch an ihm dran und Victor Ludorum kam aus dem hinteren Bereich des Feldes ebenfalls nach vorne – aber auf den letzten 100m kickte Baaeed eben doch wieder nach vorne und frei vor das Feld.

Dann kam der Test im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober gegen den besten Miler der Welt, den Baaeed mit einem knappen Nacken schlagen konnte. Der Sieg gegen Place Pier wiegt viel  Baaed hatte sich 200m vor dem Ziel an die Spitze gesetzt und konnte den knappen Vorsprung gegen Palace Pier beständig halten – der Rest des Feldes war chancenlos gegen die beiden Sieger des Rennens.

Dann ging es nach Ascot zum Royal Ascot Festival, wo er am 14.06.2022 im Queen Anne Stakes wieder auf Gruppe 1 Niveau antrat. Das 1609m Rennen war und ist natürlich ein Teil der British Champion Series und damit immer gut besetzt, 2022 machte da keine Ausnahme, trotzdem ging Baaed mit einer Quote von 1.17 an den Start und war damit haushoher Favorit.

Mit seinem Sieg wurde er seiner Favoritenrolle auch gerecht und auch wenn der Vorsprung auf seine Verfolger am Ende etwas knapp war, täuscht das darüber hinweg, wie einfach der Sieg für Baeed war. Baaed psotionierte sich hinter den Führenden, die ein ordentliches Tempo setzten und als sich das Feld 2f vor dem Ziel wieder zusammen fand, lief Baaeed immer noch leicht und locker auf und ging, nachdem Jim Crowley auf ihm Gas gegeben hatte, locker vor das Feld und gewann komfortabel am Ende

Das war nun der vierte Gruppe 1 Sieg in Folge und obwohl die Konkurrenz in dem Rennen aus hochklassigen Konkurrenten

Chindit: Der Wootton Bassett Sohn von Trainer Richard Hannon begann seine Karriere im Juli 2020 in Doncaster mit einem Sieg in seinem ersten Rennen und ging danach direkt auf die Black Type Ebene hoch, wo er im BetfredTV Pat Eddery Stakes in Ascot den nächsten Sieg einfuhr – und das Rennen mit Dominanz gewann.

Der Favorit Naval Crown hatte auf den letzten 200m keine Chance mehr an Chindit dran zu bleiben und Chindit legte im Gruppe 2 bet365 Champagne Stakes im September 2020 noch einmal nach und hatte sich damit für das Darley Dewhurst Stakes im Oktober in Position gebracht – aber hier traf er auf Konkurrenten wie den Sieger St Mark’s Basilica und Chindit hatte das Problem, dass er keine Frei Bahn für seinen Schlusssprint hatte und das gesamte Rennen nach rechts hing – da hatte er in den letzten Rennen bessere Form zeigen können und starker auflaufen können.

Nach der Winterpause gewann Chindit sein Saisondebüt im Gruppe 3 Watership Down Stud Too Darn Hot Greenham Stakes, driftete aber wieder ein wenig auf der Zielgeraden und der Sprung im Niveau auf das Qipco 2000 Guineas Stakes gelang wie schon erahnt wurde –  nicht. Auf fünften Platz  kam Chindit am Ende ins Ziel und konnte von seiner Position im hinteren Bereich des Feldes kaum einen richtigen Angriff starten, und auch im Gruppe 1 St James’s Palace Stakes kam er nicht über den fünften Platz hinaus.

Dieses Mal lief Chindit aber deutlich besser auf als beim letzten Rennen, denn er hatte mehrfach keinen saubere Linie für seinen Schlusssprint und verlor auch noch eines seiner Hufeisen während dem Rennen. Er holte noch ein wenig auf auf den letzten Metern, konnte aber nie einen wirklichen Angriff starten.

Auch beim nächsten Rennen in Frankreich im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois belegte Chindit einen fünften Platz – den dritten in Folge! Aber auch dieses Mal lief er deutlich besser gegen Konkurrenten wie Poetic Flair und Order Of Australia antreten musste. Im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois machte Palace Pier am Ende das Rennen klar, hatte aber mit Poetic Flare gut zu tun, Chindit hingegen blieb im Mittelfeld stecken und kam auf den letzten 100m nicht mehr an die Pferde vor sich heran.

Schon die letzten beiden Rennen waren besser als das Ergebnis vermuten lies und der Trend setzte sich auch im tote Celebration Mile auf Gruppe 2 Ebene in Goodwood weiter fort, wo Chindit sich auf der Zielgeraden gleich zwei Mal in dichtem Verkehr zwischen den anderen Pferden befand und sich seinen Weg aus der Gruppe erst noch suchen musste – was ihn das entscheidende Momentum kostete und am Ende einen erheblichen Anteil an dem vierten Platz von Chindit hatte.

Chinidt kam zum Ende des Rennens immer näher an die Führenden heran, konnte aber eben nicht mehr den entscheidenden Schlag landen und auch im nachfolgenden Godolphin Stud & Stable Staff Awards Challenge Stakes  fehlte ihm am Ende die Power, um sich gegen Al Suhail noch durchzusetzen – und nachdem er sich 400m vor dem Ziel den zweiten Platz geholt hatte, musste er leider den Platz kurz darauf wieder abgeben und konnte „nur“ den dritten Platz holen am Ende.

Nach der Pause über den Winter konnte er allerdings in Doncaster im SBK Doncaster Mile Stakes als Favorit dominieren, war da aber auch als Favorit gestartet und als er wieder auf Gruppe 1 Nivaeu hoch ging im Al Shaqab Lockinge Stakes in Newbury am 14.05.2022 musste Chindit nicht nur als Außenseiter ran, sondern hatte auch Konkurrenten wie Baaeed gegen sich. Der gewann am Ende auch das Rennen mit gut 5 Längen Vorsprung vor Chindit, aber der schlug sich als Außenseiter mit einer Quote von 20/1 gar nicht schlecht. Chindit hatte versucht das Feld über die Distanz zu führen, wurde aber 2 Furlong vor dem Ziel von seinem Jockey Pat Dobbs angetrieben, verlor seine Führung aber 1 Furlong vor dem Ziel und musste 110 yards vor dem Ziel dann ermüdet noch den zweiten Platz abgeben.

Am 14.06.2022 startet Chindit dann erneut gegen Baaeed im Gruppe 1 Queen Anne Stakes und wieder ging er als klarer Außenseiter in das 1609m Rennen auf Gruppe 1 Nivaeu. Der Untergrund war gut bis fest und das Rennen versprach mit der Konkurrenz eine schnelle Angelegenheit zu werden, und so war es dann auch. Chindit versuchte die Führung in dem Rennen zu übernehmen, aber Order Of Australia übernahm diese Rolle und Chindit versuchte daher, von seiner prominenten Position hinter den Pacesettern für Ärger zu sorgen, konnte aber nicht mithalten als die Gruppen sich zusammenfanden 2 Furlong vor dem Ziel und 1 Furlong vor dem Ziel musste er dann jeden Versuch auf eine Platzierung aufgeben und kam auf einem vierten Platz, 8 Längen hinter dem Sieger, ins Ziel

Sein bisher letztes Rennen bestritt Chindit dann am 09.07.2022 im Fred Cowley MBE Memorial Summer Mile Stakes, wo er auf Gruppe 2 Ebene ein etwas leichteres Rennen anging, aber mit seiner Quote von 3.12 nicht ganz als Favorit gehandelt wurde. In dem 1602,90m Rennen auf gut bis festem Untergrund konnte Chindit das Feld wieder wie erhofft anführen und sich bis 1 Furlong vor dem Ziel auch dort halten, musste dann aber die Führung abgeben und konnte sich erst kurz vor dem Ziel wieder an die Spitze setzen um knapp zu gewinnen.

Das wird heute gegen die wesentlich stärkere Konkurrenz deutlich schwerer und ich sehe ihm maximal auf einem Platz.

Alcohol Free: Die No Nay Never Tochter hatte vor ihrem Versuch im Guineas 1000 im Jahr 2021 vier Starts, drei Siege. Einen Sieg davon hatte sie im Juddmonte Cheveley Park Stakes auf Gruppe 1 Ebene letztes Jahr im September und sie kam mit einem Sieg in Newbury auf Gruppe 3 Ebene im Dubai Duty Free Stakes wieder in die neue Saison zurück.

Damit hatte sie viele wichtige Kriterien für einen guten Lauf beim Guineas für sich, konnte daraus beim eigentlich Rennen aber keine Vorteile ziehen.

Dabei war schon im Vorfeld bekannt – Sie hat einige Schwächen, beide Siege zuvor waren denkbar knapp und sie hing nach links bei ihrem letzten Start, als es in den Schlusssprint ging und beim Guineas machte sich das leider bemerkbar. Wieder hing sie nach links, und zu allem Überfluss fand sie auch nicht genug Kraft um es mit den Konkurrenten aufzunehmen, sondern verlor ab 200m vor dem Ziel zunehmend den Anschluss.

Im Coronation Stakes im Juni in Royal Ascot bekam Alcohol Free es mit einigen der bereits bekannten Konkurrentinnen aus dem Guineas 1000 zu tun, aber der Untergrund war deutlich weicher als in Newmarket und Alcohol Free konnte aus der gewonnenen Erfahrung und dem langsameren Boden tatsächlich Profit schlagen – obwohl sie sich beim Start ein wenig weg duckte, konnte sie sich gut ins Rennen finden und 200m vor dem Ziel das Tempo anzuziehen. Am Ende konnte sie sich gut 1,5 Längen von Snow Lantern absetzen und hatte das Feld fest im Griff –  allerdings hielt das Wetter nicht und die Konditionen waren im nachfolgenden Sussex Stakes mit schwerem Boden und 1m komplett anders – hier zählte Ausdauer mehr als Geschwindigkeit, auch wenn das Wetter am Renntag selber schon wieder etwas besser war.

Der Boden war nun einmal durchtränkt und der Schlusssprint sah für alle Pferde recht anstrengend aus, aber Alcohol Free nahm trotzdem in der Mitte der Bahn Geschwindigkeit auf und zog zusammen mit Poetic Flare vor das Feld, konnte sich aber 100m vor dem Ziel auch vor diesen Konkurrenten setzen und am Ende mit gut zwei Längen gewinnen.

Im Juddmonte International Stakes wartete wieder besserer Boden und bessere Konkurrenz – und ein neuer Kurs.

Bisher hat Alcohol Free ihre besten Ergebnisse auf weichem Boden gezeigt und leider konnte sie entgegen meiner Hoffnung im Juddmonte International Stakes diesen Trend nicht stoppen, aber vielleicht lag es auch an den 400m mehr Distanz – oder eine Mischung aus diesen beiden Gründen, dass sie am Ende nur auf einem sechsten Platz einlief – das kann sie deutlich besser, man muss nur auf weichem Boden warten – der sollte 2021 aber nicht mehr kommen, denn Alcohol Free ging in die Winterpause und machte erst 188 Tage später ihr Debüt in der neuen Saison.

Am 22.04.2022 startete Alcohol Free dann in Sandown im Gruppe 2 bet365 Mile als Favoritin, musste aber eine Niederlage mit 2 Längen Rückstand einstecken. Alcohol Free lief zu frei hinter den Pacemakern auf und wurde 2 Furlong vor dem Ziel dann angetrieben, konnte aber im letzten Furlong keinen Eindruck mehr hinterlassen und musste sich eben mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Über eine Meile auf gutem Untergrund ging Alcohol Free dann in das Al Shaqab Lockinge Stakes in Newbury, wo sie sich mit Baeed messen musste. Das Rennen über 1 Meile wurde auf gutem Untergrund ausgetragen und da das Rennen Teil der British Champions Series ist, ist es natürlich durchweg gut besetzt und Alcohol Free hatte eine schwere Aufgabe vor sich, die sie mit einem vierten Platz ganz solide erledigte, ohne damit aber die Sieger von ihrer Position hinten im Feld jemals wirklich gefährden zu können.

Nach diesem Rennen ging es am 18.06.2022 zum Royal Ascot Festival im Platinum Jubilee Stakes (Group 1) (British Champions Series), was vom Niveau dem vorherigen Rennen in nichts nachstand. Alcohol Free ging mit einer Quote von 19 in das Rennen und war damit eine Außenseiterin, aber das Feld kam sehr dicht gepackt in das Ziel und Alcohol Free hatte trotz ihres neunten Platzes nur knapp unter 3 Längen Rückstand auf die Sieger.

Die Überraschung kam dann im nächsten Rennen, als Alcohol Free mit einer Quote von 15 das Darley July Cup Stakes (Group 1) (British Champions Series) über 1400m auf gut bis schnellem Untergrund gewinnen konnte. Das ist eigentlich nicht der Untergrund, der ihr zusagt und eigentlich war die Konkurrenz ziemlich gut besetzt gewesen.

Aber Alcohol Free hatte ihren Tag und ging aus dem Mittelfeld die Konkurrenz an, indem sie 2 Furlong vor dem Ziel von ihrem Jockey Rob Hornby angetrieben wurde sich innerhalb des letzten Furlong an die Spitze setzen konnte. Sie blieb bei der Sache und lief gut bis zum Ziel, um einen soliden Sieg feiern zu können. Der Sieg in diesem Gruppe 1 Rennen war der größte Sieg von Alcohol Free in einer ganzen Weile und einer der wenigen, die nicht auf weichem Untergrund errungen wurde.

Ich denke aber, das war ein Glückstag für Alcohol Free und es wird schwer das heute zu wiederholen.

Order Of Australia: Der Australia Sohn von Aiden O’Brien war 2020 eine der großen Überraschungen für mich, denn bis zu seinem Sieg beim Breeders Cup war er bei mir unter dem Radar gelaufen und seine Erfolge waren an einer Hand abzählbar. Auch danach kamen nicht mehr viele Siege.. aber die einzigen beiden Siege die Order Of Australia seitdem feiern konnte, waren in Curragh – dabei ist er mit Keenland (USA), Longchamp (FR) und Ascot weit herumgekommen.

Seine Karriere begann im Nobember 2019 mit einem fünften Platz in einem Maidenrennen, ging dann 2020 im Juni weiter mit einem dritten Platz, ebenfalls in einem Maidenrennen, um dann im Juni in Curragh auf Gruppe 1 Ebene das erste Mal zu überraschen. Über knapp 2400m auf gutem Untergrund kam Order Of Australia im Irish Derby  nämlich auf einem soliden vierten Platz ins Ziel und sammelte damit auf höchstem Niveau ein wenig Preisgeld ein…. was mit einer Quote von 33/1 so nicht erwartet worden war.

Zwar war der Sieger Santiago entfleucht und sechs Längen vor Order Of Australia durchs Ziel gelaufen, aber die Leistung im irischen Ableger des Derby war beeindruckend gewesen – leider konnte Order Of Australia diese Form im nachfolgenden Prix De Jockey Club in Frankreich nicht wiederholen und musste mit einem siebten Platz vorlieb nehmen, allerdings trennten ihn in diesem Rennen am Ende „nur“ knapp 4,5 Längen vom Sieger.

Danach wurde es ganz offensichtlich Zeit für den ersten Sieg in der Karriere von Order Of Australia, der in Dundalk im September 2020 und in Curragh im selben Monat zwei Siege auf niedrigem Niveau feiern konnte – dann aber wieder eine herbe Niederlage im Gruppe 3 Novi IT Services International Stakes hinnehmen musste, und dafür nur bedingt eine Entschuldigung vorweisen konnte. Zwar war er kurzzeitig eingeengt worden und hatte keinen freien Lauf zum Ziel, das war aber bei Weitem nicht genug, um die schlechte Leistung zu rechtfertigen.

Und genau wegen dem nachfolgenden Rennen war Order Of Australia für mich 2020 so eine große Überraschung, denn nach der klaren Niederlage auf Gruppe 3 Niveau ging es über den großen Teich nach Amerika, wo er im Breeders Cup Miel startete – natürlich als klarer Außenseiter mit eienr Quote von 40/1.

Und am Anfang des Rennens sah es auch noch danach aus, als ob Order Of Australia das Rennen wieder vergeigen würde, sträubte er sich doch gegen die Zügel und verschwendete Energie, konnte sich aber trotzdem eine gute Position in dem Rennen sichern und übernahm innerhalb der letzten 200m die Führung des Rennens. Zwar kam Circus Maximus noch heran und setzte Order Of Australia stark unter Druck, konnte sich aber nicht an diesem Vorbeischieben und musste sich mit einem zweiten Platz begnügen.

Nach diesem Sieg in einem der schwersten Rennen auf dem Rasen in Amerika ging Order Of Australia gleich die nächste riesengroße Hausnummer an und versuchte sich am Hong Kong Mile, was allerdings gegen Golden Sixty und Co. eine ziemlich aussichtslose Sache war und in einer klaren Niederlage und einem sechsten Platz resultierte.

Nach 184 Pause kam Order Of Australia dann nach dieser Niederlage zurück auf die Rennstrecke, hatte sich aber ausgerechnet wieder ein sehr schweres Rennen ausgesucht, als er im Queen Anne Stakes in Ascot auflief.

In dem Rennen über 1609m auf gut bis festem Untergrund war Order Of Australia wegen seinem Sieg im Breeders Cup als einer der möglichen Sieger gehandelt worden, aber am Ende hatte er über sechs Längen Rückstand auf die Sieger und konnte niemals für Gefahr in diesem Rennen sorgen.

Dann kam der Start in Curragh über 1400m im Gruppe 2 Romanised Minstrel Stakes am 18.07.2021, wo Order Of Australia sich als Favorit mit einer Quote von 3 am Ende knapp durchsetzen konnte. Order Of Australia übernahm die Führung und gab diese auch bis zum Ziel nicht mehr ab, und war 2f vor dem Ziel sogar schon 2 Längen vor dem Ziel unterwegs und hielt den Vorsprung fast bis zum Ziel.

Nach dem Sieg ging es am 28.07.2022 in das Qatar Sussex Stakes (Group 1) (British Champions Series) in Goodwood, erneut ein sehr sehr starkes Rennen der British Champions Series, in welchem Order Of Australia eigentlich außerhalb seiner Liga spielte – und so war es dann auch – ein fünfter Platz, 4,5 Längen hinter dem Sieger war alles, was am Ende für Order Of Australia, der versuchte, das Feld über die Distanz zu führen, übrig blieb.

Order Of Australia wechselte dann im August 2021 nach Frankreich nach Deauville, wo er im Gruppe 1 Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois gegen sehr gute Konkurrenz startete, und eine sehr guten dritten Platz nur zwei Längen hinter dem Sieger holen konnte. Frankreich schien Order Of Australia gut zu tun, denn er holte danach im Prix du Moulin de Longchamp (Group 1) in Longchamp am 05.09.2021 einen noch besseren zweiten Platz. Zwar konnte er auf den letzten Metern keinen Eindruck mehr auf den Sieger machen, aber das war trotzdem eine sehr gute Leistung von Order Of Australia, der danach wieder seine Augen auf Amerika richtete und mit dem Gedanken spielte, wieder im Breeders Cup zu laufen – aber diese Pläne wurden mit einem letzten Platz in Keenland im Keeneland Turf Mile Stakes (Grade 1) begraben.

Stattdessen machte Order Of Australia eine Pause von 248 Tagen und ging ausgrechnet wieder in Ascot im Gruppe 1 Queen Anne Stakes (Group 1) (British Champions Series) an den Start – überraschte aber mit einem vierten Platz in diesem Rennen, auch wenn es wieder mehr als fünf Längen auf den Sieger waren.

Danach in Curragh war Order Of Australia wieder am Platz seines letzten Sieges- und legte tatsächlich noch einmal nach, als er wie letztes Jahr im Gruppe 2 Romanised Minstrel Stakes als Favorit startete. Dieses Mal gewann Order Of Australia mit noch mehr Vorsprung und feierte eine einfache Titelverteidigung.

Für mich ist er ein wenig wie eine Wundertüte seit dem Sieg im Breeders Cup, den ich ihm niemals zugetraut hätte – er ist sicher in der Lage auch in England ein Gruppe 1 Rennen zu gewinnen, aber ich gehe davon aus, dass er hier wie letztes Jahr keine Chance hat.


26.07.2022 – Goodwood – Goodwood Cup – Pick: Stradivarius EW

Pferderennen in England

16:35 Goodwood Cup – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.219 m  |  Preisgeld: 500.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote


Der Goodwood Cup ist eines der ältesten und prestigeträchtigsten Pferderennen in Großbritannien. Es wird seit 1801 auf der Goodwood Racecourse in West Sussex ausgetragen und ist das Highlight des jährlichen Goodwood Festivals of Speed. Das Rennen wird über die Distanz von 2,4 Meilen (3,86 km) gelaufen und ist für Pferde im Alter von drei Jahren und älter offen. In den letzten Jahren war das Rennen einer der wichtigsten Vorbereitungsrennen für das St. Leger, das letzte der fünf großen Pferderennen der Saison. Das Rennen wurde 1801 von dem Duke of Richmond ins Leben gerufen und war ursprünglich als Rennen für Gentlemen-Jockeys gedacht. Im Laufe der Jahre hat sich die Goodwood Cup zu einem der wichtigsten Pferderennen in Großbritannien entwickelt. In den letzten Jahren haben sich einige der weltbesten Jockeys, Trainer und Pferde für das Rennen qualifiziert. Unter ihnen waren solche Größen wie Lester Piggott, Frankie Dettori, Ryan Moore und Aidan O’Brien. In den letzten Jahren war das Rennen einer der wichtigsten Vorbereitungsrennen für das St. Leger, das letzte der fünf großen Pferderennen der Saison. Das Rennen wird alljährlich im September auf der Doncaster Racecourse ausgetragen und ist das längste der fünf Rennen. Es wird über eine Distanz von 2,4 Meilen (3,86 km) gelaufen und ist für Pferde im Alter von drei Jahren und älter offen. Das Goodwood Cup-Rennen wird auch als eines der „herausforderndsten“ Pferderennen der Welt angesehen.

Aufgrund seiner langen Distanz und seines anspruchsvollen Kurses stellt es eine große Herausforderung für die Pferde und Jockeys dar. In den letzten Jahren haben sich einige der weltbesten Jockeys, Trainer und Pferde für das Rennen qualifiziert. Unter ihnen waren solche Größen wie Lester Piggott, Frankie Dettori, Ryan Moore und Aidan O’Brien.

Kurzübersicht der Pferde:

AWAY HE GOES: Er gewann zwar 2021 nicht, war aber vor einem Jahr in dieser Rennen, als er auf Trueshan nur knapp den zweiten Platz verpasste, sehr stark unterwegs. Saisonstart in der Hardwicke Stakes am Ascot war keine Glanzleistung, aber die vergangene Saison war über 2m4f auf gutem bis weichem Boden sehr erfolgreich und die höhere Distanz dürfte ihm hier entgegenkommen.

COLTRANE: Der fünffache Gewinner war in dieser Saison sehr verbessert unterwegs und konnte zuletzt im Sandown Stakes über 16.2f mit 10 Längen Vorsprung auf Rodrigo Diaz gewinnen. Dies wird hier sicherlich eine härtere Aufgabe, aber er scheint in Topform zu sein und darf nicht unterschätzt werden.

ENEMY: Ex-Französischer Hengst, der bei seinem Debüt für sein neues Gestüt in einem wertvollen 1¾m Handicap in Musselburgh überraschend deutlich siegreich war. In den Sagaro Stakes am Ascot war er Pechvogel und verpasste knapp den Sieg, aber bei seinem letzten Rennen im Henry II Stakes am Sandown war er nur fünfter von acht und wird hier wohl eine große Aufgabe vor sich haben.

KYPRIOS: Der fünffache Gewinner hat in dieser Saison das klare Feld vor sich gesehen und konnte zuletzt im Ascot Gold Cup über 2m4f knapp gegen Mojo Star gewinnen. Er war zuvor schon zweimal Sieger in diesem Jahr und gilt hier erneut als einer der Favoriten.

NATE THE GREAT: Der sechsfache Gewinner sah in dieser Saison besser aus denn je und konnte zuletzt in einem Newmarket Handicap überlegen gewinnen. Bei seinem letzten Rennen im Queen Alexandra am Royal Ascot war er aber weit unter Form und dürfte hier schwer zu platzieren sein.

STRADIVARIUS: Der vierfache Sieger dieses Rennens zeigte zuletzt im Yorkshire Cup, dass er immer noch zu den besten Stayers gehört. In der Ascot Gold Cup war er dann zwar nur Dritter, aber es scheint, als hätte er nicht die beste Reise gehabt. Er wird hier mit einem anderen Jockey an den Start gehen und dürfte ein gutes Rennen machen.

THUNDEROUS: Der Springer, der zuletzt im Silver Cup am York Racecourse chancenlos war, gewann in dieser Saison bereits das Yorkshire Cup vor Stradivarius und wird hier wieder vorne weglaufen. Obwohl er zuletzt nicht gut aussah, ist er mit den Blinkers hier ein Kandidat für eine Überraschung.

TRUESHAN: Der Top-Performer gewann dieses Rennen im vergangenen Jahr und konnte vor kurzem mit einer tollen Leistung auch das Northumberland Plate über 2m4f gewinnen. Er gilt hier erneut als einer der Favoriten und dürfte mit dem weichen Boden keine Probleme haben.

PRINCESS ZOE: Die clevere Stute nutzte die Absenz von Stradivarius und Trueshan, als sie die Sagaro Stakes am Ascot gewann. Im Anschluss reichte es im Ascot Gold Cup nur für den sechsten Platz, aber sie wurde danach wegen einer Hitze-Stress behandelt. Hier wird sie wohl eine schwere Aufgabe vor sich haben.

Die drei Favoriten:

Stradivarius:

Der Sea The Stars Sohn startet für Trainer John Godsen und hat sich in den letzten Jahren als einer der besten Ausdauer Pferde des Landes erwiesen und den Goodwood Cup hier in Goodwood mehrfach gewonnen – und so alt ist er auch noch nicht auch wenn man denkt: 

Er kommt so langsam in die Jahre – naja, oder auch nicht, mit gerade einmal acht Jahren, und ist eben trotzdem schon ein echter Veteran des Sports, aber seine Ergebnisse zeigen klar, dass er noch lange nicht fertig ist mit seiner Karriere – und ein vierter Sieg in diesem Rennen scheint wahrscheinlich heute.

Wir erinnern uns alle gern an den 10 Längen Kantersieg den Stradivarius 2020 im Gold Cup eingefahren hat oder seinen Sieg danach im Goodwood Cup, oder eben seine zwei Siege hier im Yorkshire Cup. Und denn Goodwood Cup hat er immerhin schon 4 Mal gewinnen können – warum heute dann nicht der fünfte Sieg in diesem Rennen?

Ich denke alle Herausforderer werden sich ziemlich strecken müssen, um ihn hier in Bedrängnis zu bringen

Besitzer Bjorn Nielsen hat den Hengst auch selber gezüchtet und ist vermutlich vom Verlauf der Karriere bis dato mehr als entzückt, schließlich kann sich Stradivarius mehrfacher Nennung unter den besten Pferden der Welt rühmen und landete 2020 auf einem Rang 3 der weltbesten Pferde. Zwar musste er sich den Platz mit einigen anderen Rennpferden teilen, aber ein dritter Platz weltweit? Das kann man feiern!

Stradivarius hat zu Beginn seiner Karriere ein wenig gebraucht, um so richtig in Gang zu kommen und es brauchte drei Versuche bis er sein Maidenrennen gewinnen konnte und noch einmal einige Monate im neuen Jahr 2017, bis er sein erstes Gruppenrennen bestritt und im Gruppe 2 Queen’s Vase in Royal Ascot auflief. Dort konnte er in einem offenen Rennen auf den letzten Metern gegen Count Octave bestehen, der in den nächsten Jahren immer wieder einer der Konkurrenten in den Rennen von Stradivarius gewesen war.

Gleich darauf sorgte Stradivarius mit einem Sieg gegen Big Orange im Goodwood Cup Stakes für einen Schock, denn der haushohe Favorit und Front Runner konnte sich auf der Zielgeraden nicht mehr vor Stradivarius halten und das Pärchen setzte sich weit vor den anderen Verfolgern wie Desert Skyline und Wicklow Brave ab. Es folgte der logische Schritt zum St Leger, wo er allerdings gegen Capri und Crystal Ocean verlor, wenn auch in einem extrem spannenden Finish welches unter den dreien nur mit einer halben Länge entschieden wurde. Nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2017 ging es dann in die Winterpause, die mit einem Start in York im Yorkshire Cup auf Gruppe 2 Ebene beendet wurde. Das Rennen war ordentlich besetzt udn einige klassische Konkurrenten wie Desert Skyline, Count Octave oder Max Dynamite liefen gegen ihn auf, hatten aber gegen Stradivarius keine wirkliche Chance.

Beim Ascot Gold Cup einen Monat später war das Niveau mit Gegner wie Varizabad und Order Of St George natürlich noch einmal ganz anders besetzt und trotzdem gelang es Stradivarius auf dem ungewöhnlich schnellen Boden, die Konkurrenz in einem spannenden Finish mit knapp einer dreiviertel Länge zu schlagen. Torcredor, der auf dem dritten Platz gekommen war, versuchte es im Goodwood Cup noch einmal und war der einzige, der Stradivarius bis zuletzt die Stirn bieten konnte. Wieder reichte es knapp mit einer halben Länge, in York  kam er einen Monat später dann im Lonsdale Cup Stakes auf Gruppe 2 Ebene gegen etwas leichtere Konkurrenz zu einem weiteren Sieg – musste sich aber richtig anstrengen, um sich hier gegen Count Octave durchzusetzen, der nur ungern hinter Stradivarius zurückfiel.

Mit diesem Rennen im Rücken ging Stradivaius im Long Distance Cup über 3209m auf dem Kurs in Ascot im Oktober als Favorit an den Start, und konnte sich auch wie zu erwarten gegen die bekannten Konkurrenten wie Flag Of Honour oder Thomas Hobson durchsetzen. Der Außenseiter hing Stradivarus zwar beim Zieleinlauf noch im Nacken, der hohe Favorit geriet  aber nie im Bedrängnis das Rennen zu verlieren.

Danach ging es für Stradivarius in die Winterpause, die erst mit dem Start im Yorkshire Cup Stakes im Mai 2019 beendet wurde.

Auch dieses Rennen gewann Stradivarius gegen die Konkurrenten wie Ispolini oder Southern France, die er trotz des eher gingen Vorsprungs von unter einer Länge locker und souverän schlagen konnte.

Frankie Dettori gab das „Go“ auf dem Langstreckenspezialisten und Stradivarius zog an der Außenbahn dann mit gutem Tempowechsel an dem bisherigen Front Runner Southern France vorbei, und Frankie Dettori musste nicht mal wirklich viel Druck auf sein Pferd aufbauen, damit dieser sich von seinen Verfolgern absetzten kann.

Beim nachfolgenden Ascot Gold Cup traf er auf den Front Runner Dee Ex Bee, der zusammen mit einigen anderen fast dafür gesorgt hätte, dass der Favorit einen extrem schlechten Tag erlebt hätte. Stradivarius blieb ziemlich nah an den Front Runnern dran, verlor aber auf der Rückgeraden sowie der Zielgeraden etwas den Anschluss und fand sich in einer Tasche an der innen Bahn keinen Weg für seinen Schlusssprint. Erst sehr knapp vor dem Ziel tat sich innen eine kleine Lücke auf die Frankie nutzen konnte um Stradivarius ins Freie zu bekommen und ihm damit in den Schlusssprint zu schicken. Stradivarius gab Gas und gewann das Rennen unangefochten und hätte deutlich mehr Distanz zwischen sich und die Verfolger bringen können, wenn er freie Bahn bekommen hätte. Dee Ex Bee blieb an ihm dran, hatte aber keine Chance an Stradivarius heranzukommen

Im Gruppe 1 Qatar Goodwood Cup Stakes machte er nicht den selben Fehler und Frankie hielt den Star in der Mitte der Bahn beim Einbiegen in die Zielgerade und hatte damit freie Bahn für seinen Schlusssprint und gewann dieses Mal so beeindruckenden, wie er es zuvor  im Gold Cup schon hätte tun können.

Er hatte dort kaum Probleme haben, die alt bekannten Konkurrenten wieder auf die hinteren Plätze zu verdammen und konnte einen weiteren Gruppe 1 Sieg, bevor er einen Monat später im Gruppe 2 Doncaster Cup Stakes auflief.

Auch dieses Rennen war auf dem Papier nur ein Trainingslauf, und genau so behandelte Stradivarius das Rennen auch und gewann nach Belieben, das eigentliche Ziel der Saison 2019 war aber natürlich der mit 450.000 Pfund dotierte Qipco Long Distance Cup beim Ascot Champions Day, den Stradivarius am Ende aber leider nur mit enem knappen zweiten Platz beenden konnte. Dabei sah es zunächst nach dem erhofften Sieg aus, aber was für ein Finish das war!

Kew Gardes hatte dir Führung inne und gab Gas als es in die Zielgerade ging, Stradivarius dahinter fand die Lücke und Fanrkie spornte ihn an um mitzugehen und Stradivarius fand und fand, um ein halbes Furlong vor dem Ziel auf Kew Gardens aufzuschließen und ihn zu überholen. Dann aber kämpfte dieser sich zurück unter Donnacha O’Brien und schaffte es doch tatsächlich, sich am Ende mit einer Nase Vorsprung über die Ziellinie zu schieben. Klasse Rennen, nur schade für Stradivarius, der den Sieg in den Hufen hatte.

Als Saisondebüt 2020 hatte er sich nach der Corona Krise ausgerechnet das Coronation Cup Stakes gegen Favorit Gayyath ausgesucht, und das auch noch auf schnellem Boden. Dass dies ein sehr schweres Rennen werden würde war klar gewesen, und der dritte Platz beim Debüt unter nicht idealen Bedingungen konnte verziehen werden.

Gerade natürlich auch, weil Stradivarius danahc beim Ascot Gold Cup über 4000m und etwas weicheren Boden zeigen konnte was er kann – klar, die Konkurrenz war für einen Gold Cup ziemlich dünn, aber Stradivarius tat sein Bestes um trotzdem zu beeindrucken und gewann das Rennen am Ende mit über 10 Längen Vorsprung – also viel einfacher kann man kein Gruppe  1 Rennen gewinnen denke ich. Kein Wunder also, dass er auch in den Goodwood Cup als Favorit ging.

In dem Gruppe 1 Rennen einen Monat später hatte Stradivarius dann allerdings ein bisschen zu kämpfen, denn Nayef Road saß ihm im Genick und der ein Längen sieg spiegelte in keiner Weise die Quote wieder, die Stradivarius vor dem Rennen angedacht worden war. Damit fiel der dritte Sieg in diesem Rennen für den Favoriten schwer genug, was aber auch daran lag, dass Frankie Dettori sein Rennpferd erst spät hatte in Gang setzten können, da sich zunächst keine Lücke für ihn auftuen wollte. Dann aber fand der sein Fenster und Frankie gab alles, um die Front Runner noch zu erreichen, und feierte am Ende einen sehr befriedigenden 1 Längen Sieg über Konkurrenten, die keine Gefahr hätten darstellen dürfen, aber so ist das Galopprennen eben manchmal.

So war es dann eben auch im Qatar Prix Foy auf Gruppe 2 Ebene in Frankreich im September, bei dem Anthony Van Dyck einfach immer das kleine bisschen besser war an diesem Tag, um erfolgreich den den späten Angriff von Stradivarius abzuwehren und als erster durch das Ziel zu gehen. Nur einen kurzen Nacken betrug am Ende der Rückstand auf Anthony Van Dyck, aber das sollte für Stradivarius leider der letzte Erfolg der ansonsten so brillanten Saison 2020 sein. Sein nächster Start im Qatar Prix de l’Arc de Triomphe wurde mit einem siebten Platz abgeschlossen, was unter anderem daran lag, dass Stradivarius keinen Platz hatte, um seinen Schlusssprint anzusetzen und 250m vor dem Ziel nach hinten durchgereicht wurde, von wo sein Angriff dann etwas verpuffte.

Im nachfolgenden Qipco British Champions Long Distance Cup strümte Trueshan der Konkurrenz davon, während der eigentliche Favorit Stradivarius an jenem Tag es verpasste, auch nur irgendeinen Eindruck bei dem Rennen zu hinterlassen. SeinTrainer John Godsen vermutete, dass Stradivarius den weichen Boden nicht mochte, der teilweise auch als schwer bezeichnet wurde. Das kann man glauben oder nicht, schließlich hatte Stradivarius in der Vergangenheit auf solchem Boden schon gewonnen… aber vielleicht hat auch einfach die lange Saison ihre Spuren hinterlassen

Nach der Winterpause gewann Stradivarius jedenfalls frisch erholt das Longines Sagaro Stakes auf Gruppe 3 Ebene, konnte aber leider beim Gold Cup in Ascot nicht an seinen Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfen, was hauptsächlich an dem schnellen Untergrund lag, der ihm so gar nicht zu schmecken schien. Zudem wurde Stradivarius beim Versuch, Boden auf die Sieger gut zu machen, in der letzten Kurve die Tür vor der Nase zu gemacht und er verlor wichtiges Momentum auf dem Weg zum Ziel.

Im Londsdale Cup in York im August ging Stradivarius als Favorit gegen Spanish Mission an den Start, allerdings war schon vorher klar, dass es wohl ein knappes Rennen werden würde, denn der Untergrund war wieder schnell und Stradivarius musste sich ziemlich bemühen, auf den letzten 200m noch an Spanish Mission heranzukommen, der sich 600m vor dem Ziel an die Front gesetzt hatte und kontinuierlich Boden gut machte auf die anderen Verfolger – nur Stradivarius blieb dran und konnte den Konkurrenten unter einem phänomenalen Ritt von Frankie Dettori langsam zermürben, um kurz vor dem Ziel die Führung zurück zu holen und zu gewinnen.

Auf schnellem Untergrund im Doncaster Stakes hatte Stradivarius dann wieder recht leichtes Spiel unter seinem Lieblingsjockey Frankie Dettorie – er positionierte sich prominent und beschleunigte dann dem Feld ab der 400m Marke davon, ein würdiger Lauf bezüglich seiner niedrigen Quote von gerade einmal 4/11

Im Oktober dann wurde er nur zweiter im Qatar Prix du Cadran auf weichem Boden und 2m4f, was vielleicht ein wenig weit war und wo er zudem noch gegen den Favoriten Trueshan antreten musste, der das Rennen auch am Ende beeindruckend gewann – wie man auf Grund der Kombination von Untergrund und Distanz und der Form von Straduvarius unter solchen Begebenheiten vermutet hatte.

Stradivarius versuchte die Führung zu übernehmen, scheiterte aber daran, das Tempo von Trueshan auf den letzten 500m mitzugehen.

Zurück in England auf dem Kurs in Asot lief es dann leider aber auch nicht ganz so wie erhofft für Stradivarius,der sich auch auf schnellerem Boden wieder Trueshan geschlagen geben musste (der eigentlich ja eher weichen Boden mag) – aber vielleicht brauchte Stradivarius auch nur eine kleine Pause, denn nach 209 Tagen Pause gewann Stradivarius in York denPaddy Power Yorkshire Cup in York über 1m6f. Am Ende war es ein Arbeitssieg für Stradivarius, der zwar immer prominent lief, sich dann auf den letzten Furlong nie absetzen konnte und sich seinen Vorsprung nur Zentimeter für Zentimeter erkämpfen konnte.

Es ist aber klar, das Stradivarius über längere Distanz besser ist und mit drei Siegen in diesem Rennen und Trueshan aus dem Rennen sollte er gute Chancen haben einen legendären vierten Sieg im Gold Cup zu holen.

Kyprios: Der Galileo Sohn von Aiden O‘Brien ist ein aufstrebender Star im Stall des Erfolgstrainers, der den Gruppe 2 Sieger heute in seine Feuertaufe schicken wird.

Begonnen hat seine Karriere im September 2020 in einem Maidenrennen auf schwerem Untergrund, und nachdem er in diesem Rennen keine Probleme mit der Konkurrenz hatte, wurde gleich in eines der wenigen Gruppenrennen für die Zweijährigen geschickt – dem Gruppe 3 Zetland Stakes in Newmarket, aber Kyprios fand niemals so richtig in das Rennen und fiel nach einer erst dominanten Positionierung aber zunehmend zurück und musste am Ende mit einem sechsten Platz vorlieb nehmen.

Nach der Winterpause gewann Kyprios dann in Cork ein Rennen über 1m2f und guten Untergrund, scheiterte beim zweiten Rennen der Saison dann aber wieder am Sprung im Niveau als er auf listed Ebene in Lingfield in einem Derby Trial den vierten Platz erreichte. Das war unter den Erwartungen und Kyprios machte keinen weiteren Start in der Saison, sondern kam 2022 in Navan zurück  – wenn auch direkt auf Listed Ebene.

Dieses Mal zeigte sich Kyprios den Anforderungen gewachsen und konnte sich mit über 2 Längen gegen Search For A Song

Kyprios hatte sich schon früh in dem Rennen dominant positioniert und früh begonnen den zweiten Platz für sich zu beanspruchen, 600m vor dem Ziel übernahm er dann selbst die Führung und wehrte die Angriffe 400m vor dem Ziel souverän ab, um 200m vor dem Ziel dann frei vor dem Feld zu sein.

Danach ging es auf Gruppe 3 Ebene hoch, also auf dem Papier ein schwereres Rennen, allerdings war das Levmoss Stakes wie erwartet mehr oder minder ein Trainingslauf für ihn.

Das war optisch beeindruckend, aber auch ein wenig wie erwartet, ganz im Gegensatz zum Ascot Gold Cup danach am 16.06.2022.

Da war Stradivarius mit seiner Quote von 3 trotz der Erfolge der letzten Jahre in diesem Rennen nicht als Favorit gehandelt worden, und am Ende musste er sich auch tatsächlich nur mit einem dritten Platz zufrieden geben – was aber auch daran lag, dass er 3f vor dem Ziel keinen freien Lauf hatte und sich so nicht weit genug von dem starken Kyprios absetzten konnte, der dann das Rennen am Ende auch gewann.

Heute also das Rematch, ich bin sehr gespannt!

Trueshan: Der Planteur Sohn von Alan King begann seine Karriere nachdem er im August 2018 kastriert worden war im Oktober des selben Jahres in Nottingham in einem Maidenrennen mit einem sechste Platz, was wahrlich noch nichts Besonderes gewesen war.

Danach folgte eine fast einjährige Pause, die im August 2019 in Wolverhampton beendet wurde. Die erste Saison verlief ziemlich erfolgreich mit vier Siegen und nur einem zweiten Platz für Trueshan, allerdings hielt sich Trueshan auch von den Gruppenrennen fern für die gesamte Saison – obwohl Trueshan gleich zwei Klasse  Rennen locker gewinnen konnte und einige sehr starke Konkurrenten dabei schlug.

Das sollte sich 2020 ändern, denn schon beim ersten Rennen in der neuen Saison ging Trueshan die Black Type Rennen in Form des Betfair Exchange Buckhounds Stakes an – allerdings lief es in diese Rennen noch nicht wirklich für Trueshan, der auf dem 1m4f langen Rennen auf den letzten 600m kaum Boden auf die Führenden gut machen konnte.  Besser lief es schon im Tapster Stakes auf gut bis weichen Untergrund im Juli, wo Trueshan den Ausbrecher Alignak direkt vor der Linie einfangen konnte und seinen ersten Black Type Sieg verbuchen konnte. Das Ebor war für den noch jungen Starter

Er startete dann 2020 letztes nach einem gewonnenen Handicap in Salisbury im Gruppe 2 Qipco British Champions Long Distance Cup und entschied das gut besetzte Rennen mit einem starken Lauf aus dem Mittelfeld heraus für sich. Dabei betrug sein Vorsprung am Ende gut 7.5 Längen und es gibt vieles, was dafür spricht, dass er die längere Distanz hier meistern wird.

2021 ging es dann am 06.05.2021 in Chester in einem Gruppe 3 Rennen wieder los, nach insgesamt 201 Tagen Pause. Trueshan startete in das tote+ Pays You More At tote.co.uk Ormonde Stakes trotz seiner Erfolge aus dem letzten Jahr nicht als Favorit, das war dem Konkurrenten Japan vorbehalten, was wohl auch dem deutlich höheren Gewicht von Trueshan im Gegensatz zu seinen Konkurrenten geschuldet war.

In dem Rennen ging Trueshan energisch an die Sache heran und positioniert sich schnell an der Spitze des Feldes, lies sich in dem Feld aber nicht so richtig gut zur Ruhe bringen und Hollie Doyle im Sattel musste sich mühen, Trueshan in die gewünschte Position zu bringen. Knapp unter 4 Furlong vor dem Ziel wurde Trueshan dann weiter nach vorne gebracht und hatte es 3f out geschafft, sich die Führung zu sichern – musste die aber 1f vor dem Ziel wieder abgeben, als er etwas zu ermüden begann und sich am Ende mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Dann ging es am 26.06.2021 in das William Hill Northumberland Plate Handicap, wo Trueshan über 3269.90 m Distanz ran musste und ein Gewicht von 63.05 KG tragen musste, was erneut nicht ideal war und in einem eher moderaten sechsten Platz endete, was als Favorit mit einer Quote von 3.5 deutlich unter seinen Möglichkeiten war. Am Ende betrug der Abstand zum Sieger knapp 3,75 Längen, aber Trueshan erholte sich von dieser Niederlage in seinem nächsten Rennen als es nach Goodwood ging und er mal nicht in einem Handicap antreten musste.

Im Goodwood Cup Stakes selber am 27.06.2021 ging Trueshan unter der erfolgreichen Reiterin Hollie Doyle als Favorit an den Start mit einer Quote knapp über 2, und wie erwartet konnte Trueshan das Rennen am Ende auch deutlich für sich entscheiden. Er rannte etwas frei in diesem Rennen, ging aber direkt hinter die Führenden und blieb dort, bis er 8f vor dem Ziel auf den zweiten Platz vorrückte und 3f vor dem Ziel auf die Tribünenseite wechselte. Auf der Seite war es schnell offensichtlich, dass Trueshan am besten von allen Pferden in diesem Rennen lief und mit einem starken Lauf zum Ziel setzte er sich von allen Verfolgern ab, um am Ende einen ungefährdeten und starken Sieg in dem hochdotierten Gruppe 1 Rennen feiern zu können.

67 Tage später wechselte Trueshan dann das Land und besuchte Frankreich, wo er im Qatar Prix du Cadran (Group 1) startete. Wie so oft war der Boden in Frankreich sehr weich, nachdem es mal wieder im Herbst ordentlich geregnet hatte, was aber Trueshan offensichtlich keine Probleme bereitete, denn der Favorit konnte sich auch hier wieder souverän durchsetzen und einen weiteren beeindruckenden Sieg feiern.

Noch im selben Monat im Oktober ging Trueshan dann in Ascot im Qipco British Champions Long Distance Cup (Group 2) (British Champions Series) erneut an den Start. Der Boden war mit gut bis weich etwas besser und die Distanz von 3208.60 m stellte kein Problem für Trueshan dar, der wie so oft unter Hollie Doyle an den Start ging und mit der Reiterin hervorragend harmonierte.

Zwar war Trueshan wieder etwas zu energisch an die Sache heran gegangen und musste sich erst in das Rennen einfinden, fand dann aber seinen Platz im Mittelfeld und begann erst 4 Furlong vor dem Ziel langsam auf die Pacemaker aufzuschließen, mit denen er in einem weiten Bogen in der letzten Kurve dann gleichzog und sich ab dem 2f Marker dann abzusetzen begann. Zwar kam die Konkurrenz danach noch einmal heran, aber Trueshan tat immer genug um seinen Sieg nicht zu gefährden.

Dann kam die Winterpause, die 172 Tage später in Nottingham in einem Listed Rennen beendet wurde. Trueshand lies es also wieder etwas langsamer angehen, was aber mit einem lockeren Sieg im Barry Hills Further Flight Stakes am 06.04.2022 belohnt wurde, wie es einem hohen Favoriten für das Rennen auch würdig war. Etwas knapper fiel danach der Sieg am 25.06.2022 im Jenningsbet Northumberland Plate Handicap in Newacsle aus, wo Trueshan über die Distanz von 3269.90 ein hohes Gewicht von 67.13KG tragen musste, aber trotzdem ging er als Favorit in das Rennen. Am Ende gewann er das Klasse 2 Rennen ja auch, also, alles gut – auch wenn es etwas knapp war.

Kyprios: Kyprios ist 4 Jahre alt und wird derzeit von A P O’Brien trainiert.

Heute hier in Goodwood wird er von Ryan Moore geritten, der das Pferd schon ganz gut kennt. Das Rating von Kyprios beträgt 119 und er wird heute mir einer Quote von 2.62 in das Rennen starten.

Kyprios hat in der Vergangenheit schon in der höchsten Klasse, der Group 1, gelaufen und sich dort auch durchgesetzt und gerade mit seinem Sieg in Ascot im Gold Cup zuletzt hat er sich zu einem der ernst zu nehmenden Rennpferde für den Sieg hier gemausert.

Die Karriere von Kyprios begann in einem Maiden Stakes Rennen in Galway über 1721m und auf schwerem Boden. Bei seinem ersten Rennen ritt Seamie Heffernan ihn und A P O’Brien trainierte Kyprios schon bei seinem ersten Rennen. Mit einer Quote von 3/1 ging er allerdings als moderater Starter in das Rennen, überraschte dann aber mit seinem Sieg dann doch vielleicht etwas.

Das nächste Rennen fand einen Monat später am 10.10.2020 statt, als Kyprios im Godolphin Flying Start Zetland Stakes auf dem Kurs in Newmarket startete. Der zweite Lauf in Newmarket über 2011m lief dieses Mal allerdings nicht so gut für Kyprios, der wieder unter Seamie Heffernan startete. Die Distanz war etwas weiter als im letzten Rennen mit knapp 2011.70 m und der Boden war dieses Mal weich statt schwer, was das Rennen etwas schneller machte, aber auch das half Kyprios beim ersten Versuch auf Gruppe 3 Niveau nicht.

Kyprios positionierte sich am Anfang des Rennens im vorderen Bereich des Feldes, verlor aber bald seine Position und konnte am Ende nur den sechsten Platz erreichen.

Sein drittes Rennen fand dann 195 Tage später am 23.04.2021 statt, als Kyprios im Blackwater Race auf dem Kurs in Cork startete. Der dritte Lauf in Cork war wieder ein Heimspiel für Kyprios, der dieses Mal unter Seamie Heffernan startete. Die Distanz war dieses Mal 2048.30 m und der Boden war gut, was das Rennen etwas schneller machte als auf dem weichen Boden zuletzt.

Kyprios positionierte sich wieder im vorderen Bereich des Feldes, wurde 5f vor dem Ziel angetrieben und in die Führung geschickt, kam dann 3f vor dem Ziel leicht ins Stocken, konnte sich aber dann doch noch behaupten und gewann das Rennen.

Das vierte Rennen fand dann einen Monat später am 08.05.2021 statt, als Kyprios im Novibet Derby Trial Stakes auf dem Kurs in Lingfield startete. Der vierte Lauf in Lingfield lief, mit dem Sprung im Niveau, dann leider wieder nicht so wie geplant für Kyprios, der dieses Mal unter Ryan Moore startete. Die Distanz war etwas weiter als im letzten Rennen mit 2334.50 m und der Boden war dieses Mal weich, was das Rennen wieder etwas langsamer machte als beim Sieg davor.

Kyprios positionierte sich wieder im vorderen Bereich des Feldes, wurde 2f vor dem Ziel angetrieben, hatte dann aber relativ schnell keine Kraft mehr übrig und musste sich am Ende mit dem vierten Platz zufriedengeben.

Kyprios hatte danach offensichtlich erst einmal die Nase voll und wurde für den Rest der Saison ins Training geschickt, und kam zu seinem fünften Rennen erst im Jahr 2022 wieder, als er am 23.04.2022 im Vintage Crop Stakes auf dem Kurs in Navan auf listed Ebene startete. Das Rennen gewann Kyprios souverän mit einer Quote von 6, indem er sich im vorderen Bereich des Feldes positionierte und von dann an 6f vor dem Ziel zum Angriff ansetzte und von 3f out an das Feld dann dominierte.

Am 13.05.20222 in Leopardstown gelang dann im Saval Beg Levmoss Stakes (Group 3) endlich der Sprung im Niveau und Kyprios konnte als Favorit mit einem Start – Ziel Sieg endlich den verdienten Gruppensieg feiern, und das mit locker 14 Längen Vorsprung vor der Konkurrenz.

So richtig seine Duftmarke konnte Kyprios dann aber in Ascot im Gold Cup setzten, wo er nach seinem Gruppe 3 Sieg zuvor nun als Favorit auflaufen dürfte, obwohl die Konkurrenz natürlich deutlich stärker war. Dass er auch hier mit seinem Lauf aus dem Mittelfeld gewinnen konnte, lag auch daran, dass einige Hauptkonkurrenten wie Stradivarius keinen klaren Lauf bekamen, aber Kyprios war auf dem letzten Furlong des Rennens auch klar in der Kontrolle und sollte hier nicht auf die leichte Schulter genommen werden


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